Zumal der Sinn auch einen Zeitgeist haben kann oder hat. Heute sehen viele den Sinn in ihrer Arbeit. Was, wenn künftige Generationen nicht mehr arbeiten? Oder was ist mit denen, die nicht arbeiten? Haben diese Menschen keinen Sinn? Völlig fatal also, gäbe es einen allgemein gültigen Sinn. Nicht auszudenken, wenn es so wäre...thilo69 hat geschrieben:keko hat geschrieben:@Thilo:Gäbe es den allgemein gültigen Sinn, wäre es fatal.
Der Thread ohne Sinn
Moderator: Moderator
Re: Der Thread ohne Sinn
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- Kampa
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Re: Der Thread ohne Sinn
Eigentlich geht´s dabei aber schon mit einer Frage vorher los. WAS man nämlich als Sinn und Leben definiert.
Schon im Englischen "wirkt" "meaning of life" für mich etwas anders.
Meint man nun Sinn= Zweck oder Sinn kommend von "sein" und damit der "anderen" Frage nach dem Ich. Ist Leben Menschliches Leben oder Leben in einer umfassenderen Form.
Tja und leider kommt der geneigte "man" bei dieser Fragestellung nicht um die Idee eines "Gottesbeweises" rum.
Es läßt sich also trefflich darüber streiten / diskutieren.
Ich persönlich bin dabei viel weniger an einem "Ergebnis" interessiert, sondern viel mehr an den Dingen / Ideen die dabei entsteht, wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt.
Sprüche wie "Ich denke also bin ich" oder Hamlets wunderbarer Dialog mit dem Totenschädel seines alten Hofnarren würde es ohne diese Frage nach dem Sinn nicht geben.
btw. würde es wohl auch Romane wie "Per Anhalter durch die Galaxis" und die allumfassende 42 nicht geben.... und das würde ich echt seeeehr schade finden.
Auch Bücher wie den Garcia Marquez den ich gerade lesen "Leben um davon zu erzählen" ist eine wunderbare beruhigende Erzählung
Schon im Englischen "wirkt" "meaning of life" für mich etwas anders.
Meint man nun Sinn= Zweck oder Sinn kommend von "sein" und damit der "anderen" Frage nach dem Ich. Ist Leben Menschliches Leben oder Leben in einer umfassenderen Form.
Tja und leider kommt der geneigte "man" bei dieser Fragestellung nicht um die Idee eines "Gottesbeweises" rum.
Es läßt sich also trefflich darüber streiten / diskutieren.
Ich persönlich bin dabei viel weniger an einem "Ergebnis" interessiert, sondern viel mehr an den Dingen / Ideen die dabei entsteht, wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt.
Sprüche wie "Ich denke also bin ich" oder Hamlets wunderbarer Dialog mit dem Totenschädel seines alten Hofnarren würde es ohne diese Frage nach dem Sinn nicht geben.
btw. würde es wohl auch Romane wie "Per Anhalter durch die Galaxis" und die allumfassende 42 nicht geben.... und das würde ich echt seeeehr schade finden.
Auch Bücher wie den Garcia Marquez den ich gerade lesen "Leben um davon zu erzählen" ist eine wunderbare beruhigende Erzählung
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Der Thread ohne Sinn
Der nachfolgende Dialog könnte wie folgt aussehen:Kampa hat geschrieben:Eigentlich geht´s dabei aber schon mit einer Frage vorher los. WAS man nämlich als Sinn und Leben definiert.
Schon im Englischen "wirkt" "meaning of life" für mich etwas anders.
Meint man nun Sinn= Zweck oder Sinn kommend von "sein" und damit der "anderen" Frage nach dem Ich. Ist Leben Menschliches Leben oder Leben in einer umfassenderen Form.
Tja und leider kommt der geneigte "man" bei dieser Fragestellung nicht um die Idee eines "Gottesbeweises" rum.
Es läßt sich also trefflich darüber streiten / diskutieren.
Ich persönlich bin dabei viel weniger an einem "Ergebnis" interessiert, sondern viel mehr an den Dingen / Ideen die dabei entsteht, wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt.
Sprüche wie "Ich denke also bin ich" oder Hamlets wunderbarer Dialog mit dem Totenschädel seines alten Hofnarren würde es ohne diese Frage nach dem Sinn nicht geben.
btw. würde es wohl auch Romane wie "Per Anhalter durch die Galaxis" und die allumfassende 42 nicht geben.... und das würde ich echt seeeehr schade finden.
Auch Bücher wie den Garcia Marquez den ich gerade lesen "Leben um davon zu erzählen" ist eine wunderbare beruhigende Erzählung
thilo69:"Hä!?
kampa:"Welchen Teil hast Du nicht verstanden? "
thilo69:"Lass gut sein!"
Und wieder drei Postings gespart!
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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Re: Der Thread ohne Sinn
soooo leicht kommst du mir nicht davonthilo69 hat geschrieben:
Und wieder drei Postings gespart!
noch ein Versuch: auch dieses Stück der Literatur würden wir nicht haben, wenn sich Goethe nicht mir der Frage nach dem "Sinn des Lebens" beschäftigt hätte.
Von daher: Solche Texte wie der von Patrick Spät sind nett und haben durchaus ihre Berechtigung. Ich persönlich hab schon seit einiger Zeit beschlossen lieber die Primärtexte selber zu lesen, als sie mir durch die Brille eines anderen anzuschauen.
Ist so wie beim Kochen: Manchmal läßt man sich gerne ein wunderbares Menü in einem tollen Rahmen mit abgestimmten Wein servieren und manchmal genießt man es alle Zutaten selber zu kaufen. Sich das Fleisch genau anzugucken, von genau DEM Hofladen das Gemüse zu holen. In der Küche zu stehen und mit dem eigenen Öl oder den eigenen getrockneten Kräuter etwas zu "zaubern", dass einem ganz persönlich am besten gefällt.
oder für Thorsten: Du sagst doch immer die Fertigräder sind manchmal schon klasse, aber dennoch gibt es wenig Kompletträder, bei denen Du mit mehr als 75% der Ausstattung zufrieden bist. Also baust Du sie lieber selber zusammen und beschäftigst Dich dafür mit den Feinheiten der einzelnen Komponenten.
Ich mach das nunmal gerne mit Literatur und da gefällt mir die "Fertigkost" eben meist auch nur zu 70% - aber ich hole mir gerne Anregungen..
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum -
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel -
Dafür ist mir auch alle Freud' entrissen,
Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab' ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr' und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab' ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund;
Daß ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau' alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu' nicht mehr in Worten kramen.
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
Re: Der Thread ohne Sinn
Wenn schon, denn schon:
drullse hat geschrieben:Igitt seit Ihr alle intellektuell...
Wennst was machst, mach's gern. Machen mußt 'es eh!
(Dem Fritz Engelhardt seine Mutter)
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- Trunkenbold
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Re: Der Thread ohne Sinn
intellektuell und besserwisserisch! 
An den Gräbern der meisten Menschen, trauert tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben!
Re: Der Thread ohne Sinn
Gscheitheitsverwalter halt!Trunkenbold hat geschrieben:intellektuell und besserwisserisch!
@Kampa: Danke! Du meinst es gut mit mir!
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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Re: Der Thread ohne Sinn
Ich fand das mit "hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitermachen" auch angenehm einfacher.
Das ganze philosophische finde ich im Großen und Ganzen anstrengend (so wie die Diskussionen zwischen Keko und Arne). Vermutlich weiß Precht aber auch nicht, warum man ein (oder mehrere) Fahrrad braucht und dann nicht mal eins von der Stange reicht.
Das ganze philosophische finde ich im Großen und Ganzen anstrengend (so wie die Diskussionen zwischen Keko und Arne). Vermutlich weiß Precht aber auch nicht, warum man ein (oder mehrere) Fahrrad braucht und dann nicht mal eins von der Stange reicht.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Der Thread ohne Sinn
Du meinst, dass der Sinn des Lebens eines Herrn Precht darin liegen könnte, über den Sinn des Lebens zu philosophieren, während Du lieber an Fahrrädern rum schraubst?Thorsten hat geschrieben:Ich fand das mit "hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitermachen" auch angenehm einfacher.
Das ganze philosophische finde ich im Großen und Ganzen anstrengend (so wie die Diskussionen zwischen Keko und Arne). Vermutlich weiß Precht aber auch nicht, warum man ein (oder mehrere) Fahrrad braucht und dann nicht mal eins von der Stange reicht.
Kampa? Dann dürfte Dein Sinn des Lebens eher auf dem Wasser liegen, vorallem wenn Du zwischen den einzelnen Schlägen dann auch noch fleißig weiter diskutierst.
Mist! Jetzt bekomme ich das Bild nicht mehr aus dem Kopf, wie Kampa und keko diskutierend im "Zweier" sitzen und in den Sonnenuntergang rudern.
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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Re: Der Thread ohne Sinn
Der Autor macht es sich viel zu leicht. Er stellt einen Haufen Behauptungen in den Raum, für deren Richtigkeit er keine Beweise hat. Zur Verdeutlichung nur der erste Absatz:
"(1) Für die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt es kein Backrezept. (2) Gäbe es eine definitive Antwort, so hätte sie sich nach Jahrhunderten der Suche bestimmt herumgesprochen. (3) Also: Welche Bedeutung, welchen Sinn hat das Leben? Vermutlich gar keinen: (4) Wenn es den Sinn des Lebens gäbe, müsste dieser ein letzter und endgültiger, unhintergehbarer und unhinterfragbarer Sinn sein. (5) Der Sinn des Lebens müsste uns vollkommen einleuchten und glasklar vor Augen stehen. Er müsste uns mit einem "Bämm, so ist es!" anspringen; (6) er müsste das unerschütterbare Fundament von allem darstellen. (7) Der Sinn müsste also einfach da, einfach gültig, einfach wahr sein."
zu 1: Richtig, die Frage lässt sich nicht ernsthaft stellen, da weder "Sinn" noch "das Leben" näher definiert werden. Niemand weiß, was die Frage nach dem Sinn des Lebens eigentlich bedeuten soll. Mit gleicher Berechtigung könnte ich danach Fragen, ob ein Einhorn ein grünes Niftel hat oder nicht. Was letzteres sein soll, wird nicht verraten.
zu 2: Keineswegs. Es gibt zahlreiche Fragen, auf die es eine konkrete Antwort gibt, die wir jedoch noch nicht kennen und die sich noch nicht herumgesprochen hat. Nicht alle Fragen, für die wir die Antwort nicht kennen, sind prinzipiell unbeantwortbar. Außerdem vermischt der Autor unzulässig zwei Dinge, die man getrennt betrachten muss: a) gibt es einen Sinn des Lebens? b) wie lautet er?
zu 3: Sinn und Bedeutung des Lebens sind nicht dasselbe. Man kann sie nicht als Synonyme verwenden. Auch eine völlig sinnlose, zufällige Begebenheit kann große Bedeutung erlangen. Beispiel: Seit Charles Darwin wissen wir, dass der Homo Sapiens nicht schon immer existiert hat und nicht für immer existieren wird; er ist eine Zwischenstation einer vom Zufall gesteuerten Entwicklung. Also sind wir nicht das Ziel der gesamten kosmischen Entwicklungsgeschichte und auch nicht ihr "Zweck". Wir sind nicht der Sinn der Evolution. Dass wir aber nunmal da sind und Bewusstsein erlangt haben, hat eine Bedeutung für das Universum, denn es handelt sich nun um ein Universum, in dem Bewusstsein existiert. Sinn und Bedeutung sind Zweierlei.
zu 4: Nein, müsste er nicht.
zu 5: Nein, er muss uns nicht einleuchten. Die Welt endet nicht dort, wo die Erkenntnisfähigkeit des Homo Sapiens endet. Spätestens seit Einstein sollte auch der Letzte kapiert haben, dass wir uns die Welt nicht vorstellen können. Sollte es einen Sinn des Lebens geben, wird dieser keine Rücksicht darauf nehmen, ob wir ihn begreifen können. Wir machen den Sinn des Lebens ja auch nicht davon abhängig, ob ein Schaf ihn begreifen kann oder nicht.
zu 6: Müsste er nicht, denn gesucht wird der Sinn des Lebens, nicht der Sinn von allem. Es ist möglich, dass das Universum als Ganzes einen Sinn, aber das Leben keinen hat, welches nur als unbeabsichtigter Unfall auf dem Planeten Erde vorübergehend existierte.
zu 7: Soso, müsste er das? Diese drei Forderungen (einfach da, einfach gültig, einfach wahr) sind natürlich ein und dieselbe Sache, nämlich dass er, der Sinn, existiert. Damit hat der Satz keinerlei Aussage, denn er sagt lediglich: Wenn der Sinn des Lebens existiert, dann existiert er. Der Autor formuliert das als Anforderung an einen zu findenden Sinn: Gesucht wird ein Sinn, der, wenn er existiert, existiert. Sorry, was soll dabei herauskommen?
Grüße,
Arne
"(1) Für die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt es kein Backrezept. (2) Gäbe es eine definitive Antwort, so hätte sie sich nach Jahrhunderten der Suche bestimmt herumgesprochen. (3) Also: Welche Bedeutung, welchen Sinn hat das Leben? Vermutlich gar keinen: (4) Wenn es den Sinn des Lebens gäbe, müsste dieser ein letzter und endgültiger, unhintergehbarer und unhinterfragbarer Sinn sein. (5) Der Sinn des Lebens müsste uns vollkommen einleuchten und glasklar vor Augen stehen. Er müsste uns mit einem "Bämm, so ist es!" anspringen; (6) er müsste das unerschütterbare Fundament von allem darstellen. (7) Der Sinn müsste also einfach da, einfach gültig, einfach wahr sein."
zu 1: Richtig, die Frage lässt sich nicht ernsthaft stellen, da weder "Sinn" noch "das Leben" näher definiert werden. Niemand weiß, was die Frage nach dem Sinn des Lebens eigentlich bedeuten soll. Mit gleicher Berechtigung könnte ich danach Fragen, ob ein Einhorn ein grünes Niftel hat oder nicht. Was letzteres sein soll, wird nicht verraten.
zu 2: Keineswegs. Es gibt zahlreiche Fragen, auf die es eine konkrete Antwort gibt, die wir jedoch noch nicht kennen und die sich noch nicht herumgesprochen hat. Nicht alle Fragen, für die wir die Antwort nicht kennen, sind prinzipiell unbeantwortbar. Außerdem vermischt der Autor unzulässig zwei Dinge, die man getrennt betrachten muss: a) gibt es einen Sinn des Lebens? b) wie lautet er?
zu 3: Sinn und Bedeutung des Lebens sind nicht dasselbe. Man kann sie nicht als Synonyme verwenden. Auch eine völlig sinnlose, zufällige Begebenheit kann große Bedeutung erlangen. Beispiel: Seit Charles Darwin wissen wir, dass der Homo Sapiens nicht schon immer existiert hat und nicht für immer existieren wird; er ist eine Zwischenstation einer vom Zufall gesteuerten Entwicklung. Also sind wir nicht das Ziel der gesamten kosmischen Entwicklungsgeschichte und auch nicht ihr "Zweck". Wir sind nicht der Sinn der Evolution. Dass wir aber nunmal da sind und Bewusstsein erlangt haben, hat eine Bedeutung für das Universum, denn es handelt sich nun um ein Universum, in dem Bewusstsein existiert. Sinn und Bedeutung sind Zweierlei.
zu 4: Nein, müsste er nicht.
zu 5: Nein, er muss uns nicht einleuchten. Die Welt endet nicht dort, wo die Erkenntnisfähigkeit des Homo Sapiens endet. Spätestens seit Einstein sollte auch der Letzte kapiert haben, dass wir uns die Welt nicht vorstellen können. Sollte es einen Sinn des Lebens geben, wird dieser keine Rücksicht darauf nehmen, ob wir ihn begreifen können. Wir machen den Sinn des Lebens ja auch nicht davon abhängig, ob ein Schaf ihn begreifen kann oder nicht.
zu 6: Müsste er nicht, denn gesucht wird der Sinn des Lebens, nicht der Sinn von allem. Es ist möglich, dass das Universum als Ganzes einen Sinn, aber das Leben keinen hat, welches nur als unbeabsichtigter Unfall auf dem Planeten Erde vorübergehend existierte.
zu 7: Soso, müsste er das? Diese drei Forderungen (einfach da, einfach gültig, einfach wahr) sind natürlich ein und dieselbe Sache, nämlich dass er, der Sinn, existiert. Damit hat der Satz keinerlei Aussage, denn er sagt lediglich: Wenn der Sinn des Lebens existiert, dann existiert er. Der Autor formuliert das als Anforderung an einen zu findenden Sinn: Gesucht wird ein Sinn, der, wenn er existiert, existiert. Sorry, was soll dabei herauskommen?
Grüße,
Arne
Re: Der Thread ohne Sinn
Wie immer pflege ich bei solchen Debatten einen australischen Börsenmakler namens René Rifkin (keine Sorge, man muss den nicht kennen
) zu zitieren: "Der Sinn des Lebens besteht darin, Freuden zu maximieren und Leiden zu minimieren." 
Isarauen-Pussy
Re: Der Thread ohne Sinn
Und was mach ich jetzt mit dem Spruch "des einen Freud, des anderen Leid"? Das kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, einem anderen Leid zuzuführen!?glaurung hat geschrieben:Wie immer pflege ich bei solchen Debatten einen australischen Börsenmakler namens René Rifkin (keine Sorge, man muss den nicht kennen) zu zitieren: "Der Sinn des Lebens besteht darin, Freuden zu maximieren und Leiden zu minimieren."
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
- Thorsten
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Re: Der Thread ohne Sinn
Wenn der andere Freude am Leiden hat, passt es wieder
. Der Rest sind Kollateralschäden
.
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Re: Der Thread ohne Sinn
Das hört sich ja wunderbar an, hat aber leider nichts mit dem echten Leben zutun.glaurung hat geschrieben:Wie immer pflege ich bei solchen Debatten einen australischen Börsenmakler namens René Rifkin (keine Sorge, man muss den nicht kennen) zu zitieren: "Der Sinn des Lebens besteht darin, Freuden zu maximieren und Leiden zu minimieren."
2013 sind in meinem Leben so viele Dinge passiert, deren Sinn ich bis jetzt noch nicht verstanden habe
oder vielleicht niemals verstehe werde.
Thorsten hat das ja schön geschrieben:
" Hinfallen, wieder aufstehen, Krönchen richten und weitermachen"
Ich wäre froh, sowas könnte ich auch.
Bei mir muß das Leben einen Sinn haben....oder vielleicht verwechsel ich das auch mit eine Aufgabe habe.
Ich bin 2013 hingefallen, liege aber noch auf den Boden, weil ich noch nicht weiß, ob es Sinn macht aufzustehen.