Ja ja... die Schweizer....
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- Nils
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Ist mir alles zu einseitig.
Ich bin mir sicher,dass Deine Angaben stimmen, Anja.
Ich habe Klassen, da habe ich einen Anteil von 96% Migrationshintergrund. Habe eigentlich nie Klassen, wo wir einen Anteil von unter 50% haben. Die machen alle eine Ausbildung und zahlen i.d.R. In die Sozialkassen ein. Meine Vermutung ist, dass die arbeitende Migrationsbevölkerung staatsfinanziell die nicht arbeitende Migrationsbevölkerung locker in die Tasche steckt.
Aber das Thema ist für mich zu komplex, um darüber in einem Forum zu diskutieren...
Ich bin mir sicher,dass Deine Angaben stimmen, Anja.
Ich habe Klassen, da habe ich einen Anteil von 96% Migrationshintergrund. Habe eigentlich nie Klassen, wo wir einen Anteil von unter 50% haben. Die machen alle eine Ausbildung und zahlen i.d.R. In die Sozialkassen ein. Meine Vermutung ist, dass die arbeitende Migrationsbevölkerung staatsfinanziell die nicht arbeitende Migrationsbevölkerung locker in die Tasche steckt.
Aber das Thema ist für mich zu komplex, um darüber in einem Forum zu diskutieren...
'Oranje-supporter lijdt in stilte en haalt nog een biertje
Re: Ja ja... die Schweizer....
Mal ganz übertrieben:
Angenommen du hast in einer Stadt einen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, der bei 60% liegt. (Diesen Anteil ist nämlich wichtig zu kennen) Und du hast 10 ALGII Empfänger. Dann wäre es fast normal, wenn 8 einen Migrationshintergrund hätten.
Angenommen du hast in einer Stadt einen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, der bei 60% liegt. (Diesen Anteil ist nämlich wichtig zu kennen) Und du hast 10 ALGII Empfänger. Dann wäre es fast normal, wenn 8 einen Migrationshintergrund hätten.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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Re: Ja ja... die Schweizer....
In meiner Familie haben 75% einen Migrationshintergrund !!
In die Schule meiner Tochter gehen Kinder aus 38 Nationen !
Ich arbeite mit 7500 Kollegen aus über 30 Nationen, einschl bBulgaren Rumänen und anderen über die so gerne vorschnell geurteilt wird.
Und trotzdem zählen wir alle zur sog. Elite. !
Wir sind Europäer !
Was Adenauer und De Gaule als Montanunion begonnen haben, unter Erhardt zur EWG wurde und mit Kohl und Mitterand zur Europäischen Einigung führte ist das Groesste was unseren zerstrittenen Kontinent passieren konnte.
Was ich damit sagen will ??
Europa hat eine schlechte Lobby. Wir haben 85% unserer Richtlinien Kompetenzen an Brüssel abgegeben, aber wir haben vergessen dafür zu Sorgen dass die vielen positiven Effekte "vermarktet" werden. Stattdessen regen wir uns über Öl Fläschchen Verordnungen und Gurken Krümmungen auf.
Und die rechten, nationalistischen Stimmen nehmen diesen populistischen Blödsinn auf und nutzen sie in ihrer anti europäischen Haltung für den Stimmenfang.
Wenn Europa global in Zukunft noch gegen die USA und China politisch Gewicht haben will, dann muss es dafür sorgen, dass nach innen nicht uberreguliert wird und nach außen ein positives Bild Europas vermarktet wird.
Migrationsbewegungen hat es auf der Welt und insbesondere in Europa immer gegeben - und sie haben dem Kontinent immer mehr genutzt als geschadet!
Das Problem liegt in der Komminikation durch die Politik. Die Etablierten Parteien lassen sich durch die Nationalistrn europaweit in die Ecke drängen statt Ihnen die Stirn zu bieten und zu sagen wie wichtig Migration für die Weiterentwicklung der europäischen Idee ist,
Blanke Zahlen wie die hier genannten sind irreführend. Wir, die Gesellschaft müssen dafür Sorgen dass Migration das negative Stigma genommen wird. Die Politik muss aber auch dafür Sorgen, dass Migration steuerbar wird, dass nicht alle Roma in Duisburg landen und dass in multinationalen Grundschulklassen nicht einer sonder auch mal drei Lehrer tätig sind.
Die Schweizer sind ein tolles Beispiel für das Versagen der politischen PR: gegen die Phalanx von Parteien, Gewerkschaften Kirchen und Verbänden sind die Schweizer auf den Populisten Blocher reingefallen. Man hat es nicht geschafft, ein positives Europa Bild zu etablieren. Die blochers in Europa heißen Le Pen, Berlusconi, Wilders und Lücke! Wenn die erstmal mit 20% im Europaparlament sitzen - welches sie ja eigentlich bekämpfen !!! - dann Gute Nacht.
Mit dieser Situation sollten wir in Deutschland vertraut sein. Eine anfängliche Splittergruppe hat sich hier auch einmal in das von ihnen verachtete Parlament wählen lassen - und hat es später dann aufgelöst .....
Puhhh.... Alles auf dem kleinen datschskrien getipprrt , Fehler die ihr findet könnt ihr behalten :-)
In die Schule meiner Tochter gehen Kinder aus 38 Nationen !
Ich arbeite mit 7500 Kollegen aus über 30 Nationen, einschl bBulgaren Rumänen und anderen über die so gerne vorschnell geurteilt wird.
Und trotzdem zählen wir alle zur sog. Elite. !
Wir sind Europäer !
Was Adenauer und De Gaule als Montanunion begonnen haben, unter Erhardt zur EWG wurde und mit Kohl und Mitterand zur Europäischen Einigung führte ist das Groesste was unseren zerstrittenen Kontinent passieren konnte.
Was ich damit sagen will ??
Europa hat eine schlechte Lobby. Wir haben 85% unserer Richtlinien Kompetenzen an Brüssel abgegeben, aber wir haben vergessen dafür zu Sorgen dass die vielen positiven Effekte "vermarktet" werden. Stattdessen regen wir uns über Öl Fläschchen Verordnungen und Gurken Krümmungen auf.
Und die rechten, nationalistischen Stimmen nehmen diesen populistischen Blödsinn auf und nutzen sie in ihrer anti europäischen Haltung für den Stimmenfang.
Wenn Europa global in Zukunft noch gegen die USA und China politisch Gewicht haben will, dann muss es dafür sorgen, dass nach innen nicht uberreguliert wird und nach außen ein positives Bild Europas vermarktet wird.
Migrationsbewegungen hat es auf der Welt und insbesondere in Europa immer gegeben - und sie haben dem Kontinent immer mehr genutzt als geschadet!
Das Problem liegt in der Komminikation durch die Politik. Die Etablierten Parteien lassen sich durch die Nationalistrn europaweit in die Ecke drängen statt Ihnen die Stirn zu bieten und zu sagen wie wichtig Migration für die Weiterentwicklung der europäischen Idee ist,
Blanke Zahlen wie die hier genannten sind irreführend. Wir, die Gesellschaft müssen dafür Sorgen dass Migration das negative Stigma genommen wird. Die Politik muss aber auch dafür Sorgen, dass Migration steuerbar wird, dass nicht alle Roma in Duisburg landen und dass in multinationalen Grundschulklassen nicht einer sonder auch mal drei Lehrer tätig sind.
Die Schweizer sind ein tolles Beispiel für das Versagen der politischen PR: gegen die Phalanx von Parteien, Gewerkschaften Kirchen und Verbänden sind die Schweizer auf den Populisten Blocher reingefallen. Man hat es nicht geschafft, ein positives Europa Bild zu etablieren. Die blochers in Europa heißen Le Pen, Berlusconi, Wilders und Lücke! Wenn die erstmal mit 20% im Europaparlament sitzen - welches sie ja eigentlich bekämpfen !!! - dann Gute Nacht.
Mit dieser Situation sollten wir in Deutschland vertraut sein. Eine anfängliche Splittergruppe hat sich hier auch einmal in das von ihnen verachtete Parlament wählen lassen - und hat es später dann aufgelöst .....
Puhhh.... Alles auf dem kleinen datschskrien getipprrt , Fehler die ihr findet könnt ihr behalten :-)
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
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- chris.fall
- Eiermann U6 Emu
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Moin,
in den meisten der letzten Posts ging es um die Situation HIER in Deutschland. Unabhängig davon, ob das nun richtig ist, oder nicht, hat das gar nichts mit der Situation in der Schweiz zu tun.
Ich persönlich habe bis zu diesem Wahlergebnis keine Ahnung gehabt, wieviele Ausländer in der Schweiz leben, und ob die da in bestimmten Branchen auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind oder nicht. Diese Fragen überlasse ich auch weiterhin getrost den Schweizern, die sind - oder sollten es zumindest sein - in diesen Dingen viel besser informiert als ich. Und ich traue es ihnen auch ohne weiteres zu, demokratisch(!) zu entscheiden, was am besten für sie und ihr Land ist.
Jedes Land hat das Recht, selber zu entscheiden, wen es unter welchen Voraussetzungen aufnimmt, und wen nicht. Wir tun das auch. Da man als EU Bürger ohne Problem bei uns leben und arbeiten darf, meinen wir, dass wir da relativ frei bzw. großzügig sind. Zunächst mal ist aber auch diese Freizügigkeit an eine Bedingung geknüpft, nämlich an die, EU Bürger zu sein. Und dann ist das auch nicht durch unserer große Menschfreundlichkeit motiviert, sondern durch knallharte wirtschaftliche Interessen: Durch dieses Zugeständnis haben wir - die Exportweltmeister - unbeschränkten Zugang zum großen EU Binnenmarkt.
Unser wahres menschenfreundliches Gesicht zeigt sich in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Um hier in Deutschland Antrag auf Asyl stellen zu dürfen, muss man direkt einreisen, d.h. man muss de facto den Direktflug aus dem Heimatland nach Frankfurt nehmen. Das können nur ganz wenige, dieses Gesetz bedeutet daher praktisch einen Aufnahmestopp.
Vor diesem Hintergrund finde ich nicht, dass wir das Recht haben, uns über die Schweizer aufzuregen.
Viele Grüße,
Christian
in den meisten der letzten Posts ging es um die Situation HIER in Deutschland. Unabhängig davon, ob das nun richtig ist, oder nicht, hat das gar nichts mit der Situation in der Schweiz zu tun.
Ich persönlich habe bis zu diesem Wahlergebnis keine Ahnung gehabt, wieviele Ausländer in der Schweiz leben, und ob die da in bestimmten Branchen auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind oder nicht. Diese Fragen überlasse ich auch weiterhin getrost den Schweizern, die sind - oder sollten es zumindest sein - in diesen Dingen viel besser informiert als ich. Und ich traue es ihnen auch ohne weiteres zu, demokratisch(!) zu entscheiden, was am besten für sie und ihr Land ist.
Jedes Land hat das Recht, selber zu entscheiden, wen es unter welchen Voraussetzungen aufnimmt, und wen nicht. Wir tun das auch. Da man als EU Bürger ohne Problem bei uns leben und arbeiten darf, meinen wir, dass wir da relativ frei bzw. großzügig sind. Zunächst mal ist aber auch diese Freizügigkeit an eine Bedingung geknüpft, nämlich an die, EU Bürger zu sein. Und dann ist das auch nicht durch unserer große Menschfreundlichkeit motiviert, sondern durch knallharte wirtschaftliche Interessen: Durch dieses Zugeständnis haben wir - die Exportweltmeister - unbeschränkten Zugang zum großen EU Binnenmarkt.
Unser wahres menschenfreundliches Gesicht zeigt sich in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Um hier in Deutschland Antrag auf Asyl stellen zu dürfen, muss man direkt einreisen, d.h. man muss de facto den Direktflug aus dem Heimatland nach Frankfurt nehmen. Das können nur ganz wenige, dieses Gesetz bedeutet daher praktisch einen Aufnahmestopp.
Vor diesem Hintergrund finde ich nicht, dass wir das Recht haben, uns über die Schweizer aufzuregen.
Viele Grüße,
Christian
Zuletzt geändert von chris.fall am 14 Feb 2014 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Ja ja... die Schweizer....
Ja, Nils, es ist zu vielschichtig um es hier zu diskutieren.
Ich glaube mein Unmut richtet sich im Wesentlichen gegen Menschen, die sich weigern die Sprache des Landes zu lernen in dem sie leben oder auf kulturelle Eigenheiten beharren, die dazu führen, daß eine Erwerbstätigkeit quasi ausgeschlossen ist und GLEICHZEITIG fordern umfangreich finanziell versorgt zu werden, da ihnen ja das Geld zum Leben fehlt.
Wer aus irgendeinem Land dieser Welt nach Deutschland kommt und sich hier dann beschwert, daß er nicht sofort vom Staat krankenversichert wird, da er doch dringend ärztliche Hilfe benötigt, wer sich beschwert, daß das Geld, das man hier bekommt nicht reichen würde um damit die Familie in Afrika mitzuversorgen, wer sich beschwert, daß "Scheiß Deutschland" zu bürokratisch ist, wer verkündet, daß nur das Clanoberhaupt bestimmt und sonst niemand und natürlich eigentlich nur das Arbeiten auf Trödelmärkten der Familientradition entspricht, wer mit 40 Jahren verkündet, als Frau ist man in dem Alter zu müde um noch zu arbeiten, man hätte ja dann schon zig Kinder erzogen usw. sollte sich vielleicht einfach ein anderes Land aussuchen oder auf staatliche Leistungen verzichten und sich vom Familienclan versorgen lassen.
Und nun bin ich wirklich ruhig. Mein Problem mit Deutschen, die nicht arbeiten wollen, ist übrigens genauso groß. Wenn mir Menschen mit Mitte 30 erzählen, sie hätten in ihrem Leben schon genug gearbeitet und hätten jetzt erstmal das Recht darauf finanziert zu werden oder sie wären zu alt um noch was neues zu lernen usw. und können stundenlang über irgendwelche Wehwehchen jammern, weswegen sie nicht aus dem Haus gehen können und generell sei alles was 10 min Arbeitsweg überschreitet wäre zu viel bin ich froh genug Beratungstechniken gelernt zu haben, um da weiterhin freundlich motivierend auf jemanden einzuwirken ohne einfach loszuschreien.
Wir vereinen bei uns unter den Kollegen diverse Nationalitäten - und die Probleme, die wir mit unseren Kunden haben, teilen wir quer durch alle Länder aus denen wir kommen. Ganz im Gegenteil: unsere Kollegen mit Migrationshintergrund sind oftmals noch deutlich konkreter, wenn sie fordern, daß jemand die Sprache lernt und Arbeit aufnimmt.
Und man darf natürlich nicht vergessen: die Sahnestückchen des Arbeitsmarktes schlagen bei uns selten auf.
Ich glaube mein Unmut richtet sich im Wesentlichen gegen Menschen, die sich weigern die Sprache des Landes zu lernen in dem sie leben oder auf kulturelle Eigenheiten beharren, die dazu führen, daß eine Erwerbstätigkeit quasi ausgeschlossen ist und GLEICHZEITIG fordern umfangreich finanziell versorgt zu werden, da ihnen ja das Geld zum Leben fehlt.
Wer aus irgendeinem Land dieser Welt nach Deutschland kommt und sich hier dann beschwert, daß er nicht sofort vom Staat krankenversichert wird, da er doch dringend ärztliche Hilfe benötigt, wer sich beschwert, daß das Geld, das man hier bekommt nicht reichen würde um damit die Familie in Afrika mitzuversorgen, wer sich beschwert, daß "Scheiß Deutschland" zu bürokratisch ist, wer verkündet, daß nur das Clanoberhaupt bestimmt und sonst niemand und natürlich eigentlich nur das Arbeiten auf Trödelmärkten der Familientradition entspricht, wer mit 40 Jahren verkündet, als Frau ist man in dem Alter zu müde um noch zu arbeiten, man hätte ja dann schon zig Kinder erzogen usw. sollte sich vielleicht einfach ein anderes Land aussuchen oder auf staatliche Leistungen verzichten und sich vom Familienclan versorgen lassen.
Und nun bin ich wirklich ruhig. Mein Problem mit Deutschen, die nicht arbeiten wollen, ist übrigens genauso groß. Wenn mir Menschen mit Mitte 30 erzählen, sie hätten in ihrem Leben schon genug gearbeitet und hätten jetzt erstmal das Recht darauf finanziert zu werden oder sie wären zu alt um noch was neues zu lernen usw. und können stundenlang über irgendwelche Wehwehchen jammern, weswegen sie nicht aus dem Haus gehen können und generell sei alles was 10 min Arbeitsweg überschreitet wäre zu viel bin ich froh genug Beratungstechniken gelernt zu haben, um da weiterhin freundlich motivierend auf jemanden einzuwirken ohne einfach loszuschreien.
Wir vereinen bei uns unter den Kollegen diverse Nationalitäten - und die Probleme, die wir mit unseren Kunden haben, teilen wir quer durch alle Länder aus denen wir kommen. Ganz im Gegenteil: unsere Kollegen mit Migrationshintergrund sind oftmals noch deutlich konkreter, wenn sie fordern, daß jemand die Sprache lernt und Arbeit aufnimmt.
Und man darf natürlich nicht vergessen: die Sahnestückchen des Arbeitsmarktes schlagen bei uns selten auf.
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
Re: Ja ja... die Schweizer....
http://www.bild.de/politik/ausland/volk ... .bild.html
http://www.bild.de/politik/ausland/schw ... .bild.html
Jede Kultur oder Rasse in einem anderen Land tut der Kultur gut, wenn der Anteil in einem angemessenen Rahmen besteht.
http://www.bild.de/politik/ausland/schw ... .bild.html
Jede Kultur oder Rasse in einem anderen Land tut der Kultur gut, wenn der Anteil in einem angemessenen Rahmen besteht.
- Nils
- Oranje-Emu
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Bildzeitung zitieren? Sorry..geht gar nicht. Ich lese die Links noch nicht mal...
Äh, "Rasse" finde ich in einem deutschen Forum jetzt auch nicht angemessen. Es sei denn, man redet von seinen Katzen oder Hunden...aber vielleicht bin ich wegen meiner Familiengeschichte auch etwas empfindlich.stefan79 hat geschrieben: Jede Kultur oder Rasse in einem anderen Land tut der Kultur gut, wenn der Anteil in einem angemessenen Rahmen besteht.
Interessanterweise gibt es in Deutschland - in Prozent zur Wohnbevölkerung - mehr Ängste, Anfeindungen, usw. dort wo der Ausländeranteil gering ist. Dort, wo er hoch ist, ist dieser Anteil geringer.
In der Schweiz wurde meines Wissens ein ähnliches Phänomen beobachtet.
Wenn ich schön höre, dass sich die Migranten nicht integrieren...weil sie sich ja immer noch als Türken, Russen, Tunesier fühlen...das mag es geben. Ich kehre aber z.B. auch immer den Holländer raus - Angst, dass ich nicht integriert wäre, hatte aber noch keiner. Vielleicht sehe ich ja deutsch genug aus? Oder weil ich ohne Akzent rede? Oder weil aus konservativer Sicht ein Niederländer was anderes ist als ein Südeuropäer? Bin ich die gleiche "Rasse"?
Wägt doch mal die Positivbeispiele gegen die Negativbeispiele ab? Wie oft kommen den Positivbeispiele in der öffentlichen Wahrnehmung vor? Ich bin mir sicher, dass die Positivbeispiele bei WEITEM überwiegen. Und bei einem Ausländeranteil von 26% in der Schweiz und bei der gleichzeitigen wirtschaftlichen Stärke gehe ich auch davon aus, dass in der Schweiz die Positivbeispiele überwiegen...selbstverständlich kann ich die Negativbeispiele betonen und somit Ängste schüren und bei 26% Migrationsanteil wird es genügend Negativbeispiele geben. Aber es kommt für mich darauf an, wo ich hinschaue...
Mir persönlich ist egal, wie die Schweiz entscheidet, dafür ist die Schweiz erstmal zu unbedeutend...blöd ist aber, dass es Leute als Beispiel nehmen und auch in Deutschland Ängste schüren...leider denken die Leute nicht daran, dass ohne Migrationsanteil wohl keine Fords, Mercedes, BMW o.ä. gebaut werden könnten, weil dort der AN-Anteil mit Migrationsanteil sehr hoch ist...oder Postzustellung oder oder oder...
Ich wäre auch mal gespannt, wie es der Schweiz gehen würde, wenn ALLE mit Migrationshintergrund sagen würden: "Ach, wir sind zu viele? Dann gehen wir ALLE..." Da würde Panik aufkommen...
Um beim Thema Vorurteile zu bleiben: Sind eigentlich alle Schweizer Verbrecher, weil es einige Banker + Politiker gibt, die die Steuerflucht aus allen europäischen Ländern begünstigen? Ich nehme mir die Negativbeispiele raus und projeziere sie auf alle...
Wahrscheinlich bin ich aber auch einfach nur ein Sozialromantiker...
'Oranje-supporter lijdt in stilte en haalt nog een biertje
Re: Ja ja... die Schweizer....
Ein Banker, ein Bild-Leser und ein Asylbewerber sitzen zusammen an einem Tisch; auf diesem liegen 12 Kekse.
Der Banker nimmt sich 11 davon und warnt dann den Bild-Leser "Vorsicht, der Asylbewerber will Deinen Keks!".
Der Banker nimmt sich 11 davon und warnt dann den Bild-Leser "Vorsicht, der Asylbewerber will Deinen Keks!".
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
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- Trunkenbold
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- Registriert: 28 Aug 2012 02:39
Re: Ja ja... die Schweizer....
.........................................Nils hat geschrieben: ...........Mir persönlich ist egal, wie die Schweiz entscheidet, dafür ist die Schweiz erstmal zu unbedeutend...........
so unbedeutend wie Holland? Ach nee heißt ja Niederlande!
An den Gräbern der meisten Menschen, trauert tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben!
- Thorsten
- Das Jever-Emu
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- Registriert: 27 Apr 2005 12:00
- Wohnort: In de Hel van Kasterlee
Re: Ja ja... die Schweizer....
Niederlande sind (hinter uns) auf Platz 2 des Medaillenspiegels in Sotschi und haben mit 17 Medaillen die meisten insgesamt geholt.
Ok, ohne Eisschnelllauf würde nur eine übrig bleiben und die ist im Short-Track, was ja nur Eisschnelllauf für die kleinere Wohnung ist
.
Ok, ohne Eisschnelllauf würde nur eine übrig bleiben und die ist im Short-Track, was ja nur Eisschnelllauf für die kleinere Wohnung ist
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Rassen bei Menschen gibt es auch nicht, das ist wissenschaftlich nicht haltbar und längst überholt. Die Merkmale, womit wir diese Einteilung gerne machen (Hautfarbe, Körpergröße, Augenform, Nasengröße oder was auch immer) sind überhaupt nicht signifikant.Nils hat geschrieben:Bildzeitung zitieren? Sorry..geht gar nicht. Ich lese die Links noch nicht mal...
Äh, "Rasse" finde ich in einem deutschen Forum jetzt auch nicht angemessen. Es sei denn, man redet von seinen Katzen oder Hunden...aber vielleicht bin ich wegen meiner Familiengeschichte auch etwas empfindlich.stefan79 hat geschrieben: Jede Kultur oder Rasse in einem anderen Land tut der Kultur gut, wenn der Anteil in einem angemessenen Rahmen besteht.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Danke, mal wieder was gelernt!keko hat geschrieben: Rassen bei Menschen gibt es auch nicht, das ist wissenschaftlich nicht haltbar und längst überholt. Die Merkmale, womit wir diese Einteilung gerne machen (Hautfarbe, Körpergröße, Augenform, Nasengröße oder was auch immer) sind überhaupt nicht signifikant.
An den Gräbern der meisten Menschen, trauert tief verschleiert, ihr ungelebtes Leben!
Re: Ja ja... die Schweizer....
Sorry für den falschen Ausdruck. Ihr wisst aber was gemeint ist, oder nicht?keko hat geschrieben:Rassen bei Menschen gibt es auch nicht, das ist wissenschaftlich nicht haltbar und längst überholt. Die Merkmale, womit wir diese Einteilung gerne machen (Hautfarbe, Körpergröße, Augenform, Nasengröße oder was auch immer) sind überhaupt nicht signifikant.Nils hat geschrieben:Bildzeitung zitieren? Sorry..geht gar nicht. Ich lese die Links noch nicht mal...
Äh, "Rasse" finde ich in einem deutschen Forum jetzt auch nicht angemessen. Es sei denn, man redet von seinen Katzen oder Hunden...aber vielleicht bin ich wegen meiner Familiengeschichte auch etwas empfindlich.stefan79 hat geschrieben: Jede Kultur oder Rasse in einem anderen Land tut der Kultur gut, wenn der Anteil in einem angemessenen Rahmen besteht.
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Ehrlich gesagt - neinstefan79 hat geschrieben:
Sorry für den falschen Ausdruck. Ihr wisst aber was gemeint ist, oder nicht?
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Re: Ja ja... die Schweizer....
Naja, ich würde mal Volksstamm oder sowas sagen......oder Bevölkerungsgruppe......oder oder
Sei halt net so phantasiefrei, Nils.
Sei halt net so phantasiefrei, Nils.
Isarauen-Pussy