Eben habe ich beim "perfekten Dinner" erfahren, dass ich wohl auch ein richtiger Rennradfahrer bin!
Der Mann da hat nämlich gesagt, dass er einer ist und echt richtige Rennen fährt! Teilweise sogar 105 km Cyclassics!
Ok, das hab ich noch nicht, dann bin ichs nur halb
Thorsten hat geschrieben:Jetzt hat sich mit meinem Autoverkauf 3 Tage nichts getan, nachdem mich der erste Penner versetzt hat. Dann bin ich mit dem Einstiegspreis von 2.700 auf 2.300 € runtergegangen und keine Minute später fängt das Telefon an zu bimmeln und die Jungs rufen wieder an.
Mal sehen, ob der Typ, der heute um 19 Uhr kommen will, auch tatsächlich kommt. Dem habe ich jetzt mal 1.900 € als Schmerzgrenze genannt. Letzten Endes habe ich in die Kiste in den letzten 9 Jahren mit allem drum und dran ca. 75.000 € gesteckt, da sollte es nicht an den letzten 200 € scheitern, dass sie endlich wegkommt.
75.000€??
Echt jetzt? Oder war das n Verschreiber?
Wagnerli hat geschrieben:Dafür sind wir Drachen, die den armen Männer alles verbieten und sie nicht verstehen.
Nein, kein Verschreiber. Und ich sage dir sogar: Dieses Auto war billig im Unterhalt! Mein früherer Twingo war bestimmt nicht billiger.
Kaufpreis, alle Inspektions- und Reparaturkosten, Verschleiß- und Ersatzteile, Steuern, Versicherung, Sprit (der Einfachheit halber mit 7,2 l/100km a 1,30 €/l gerechnet), Kapitalkosten mit 4% des Kaufpreises pro Jahr. Abzüglich der ca. 2.000 € Restwert.
Macht 26,6 Cent/km. Waren halt auch 282.382 km in fast 9 Jahren. Und durch meine viele berufliche Reiserei wurden in den meisten Jahren auch mehrere Tausend Euro von meinem Arbeitgeber getragen.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Andererseits habe ich für die 125 km zum Abholen meines neuen Autos mit der Bahn von Tür zu Tür 3 h gebraucht und 25 € im Sparpreis bezahlt. Normalpreis 40 €, als Vielfahrer natürlich mit BahnCard reduzierbar. Der Rückweg hat nur etwa 1 h gedauert.
Und solange Frankfurt nicht zu einem bis hinter Friedberg reichenden 10-Millionen-Einwohner-Moloch mutiert, werde ich wohl nicht in den Genuss adäquater Car-Sharing-Angebote kommen. Sowas wird auf absehbare Zeit wegen der kritischen Masse nur in Großstädten funktionieren.
Wenn man sich die Kiste noch nagelneu zugelegt und mit 9 Jahren nach knapp 300tkm noch für kleines Geld abgestoßen hätte, wären nochmals über 30.000 € zusätzliche Kosten angefallen. Das Argument, dass die Kisten später halt mehr Reparaturen kosten, zieht zumindest in meinem (Einzel-)Fall auch nicht wirklich: In den letzten beiden Jahren hatte ich nur 2 Winterreifen, einen kaputten Heckscheibenwischermotor und eine defekte Schallschutzfolie in der hinteren Tür. In den ersten Jahren hatte ich mehr kaputte Sachen.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Klar kostet ein Auto immer Kohle.
Aber andererseits: Für was arbeitet man sein Leben lang? Um überall zu sparen und das Geld mit in die Kiste zu nehmen?
Letzten Endes ist ein Auto für mich auch ein gutes Stück Freiheit und v.a. Unabhängigkeit. Ich bin's gewohnt, mobil zu sein. Mit 16 Mopped und seit 18 Auto. Ich komm halt auch vom Land und da ist das einfach so.
Man will diese Unkompliziertheit dann irgendwie auch in der Stadt, wo man alles sicher auch ohne Auto besorgen könnte, nicht mehr missen. Unmöglich. Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Geht gar net.
glaurung hat geschrieben:
Man will diese Unkompliziertheit dann irgendwie auch in der Stadt, wo man alles sicher auch ohne Auto besorgen könnte, nicht mehr missen. Unmöglich. Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Geht gar net.
Unkompliziertheit und Auto in der Stadt passt gar nicht zusammen. Wenn ich täglich die Autofahrer, die sich mehr oder weniger fahrend durch die Stadt quälen, überhole, schwanke ich zwischen Mitleid und Unverständnis. Nur bei einer Aneinanderreihung unglücklicher Umstände setze ich mich in die Blechkiste und fahre in der Stadt.
Stuttgart ist aber auch eine autofahrerische Katastrophe. Kessellage, unvollständiger Autobahnring, die B10 weiß nicht, ob sie Einfahrts- oder Umfahrungsstraße sein will. Taugt dadurch für beides nicht. Kaum vernünftige Einfahrtsstraßen, von Osten das Nadelöhr B14.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
glaurung hat geschrieben:
Man will diese Unkompliziertheit dann irgendwie auch in der Stadt, wo man alles sicher auch ohne Auto besorgen könnte, nicht mehr missen. Unmöglich. Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Geht gar net.
Unkompliziertheit und Auto in der Stadt passt gar nicht zusammen. Wenn ich täglich die Autofahrer, die sich mehr oder weniger fahrend durch die Stadt quälen, überhole, schwanke ich zwischen Mitleid und Unverständnis. Nur bei einer Aneinanderreihung unglücklicher Umstände setze ich mich in die Blechkiste und fahre in der Stadt.
Hab mich etwas missverständlich ausgedrückt. Wir wohnen ja am Südrand von München. IN der Stadt bin ich mit dem Rad unterwegs. Bei uns in Grosshadern zum Einkaufen oder so ist Auto absolut kein Problem. Das hat hier eher Dorfcharakter, weshalb es mir hier u.a. so gefällt. Parkplätze absolut kein Thema. Dann kommen halt Wochenendtripps in die Berge runter oder kurz ein spontaner Skitag am Spitzingsee dazu etc. pp...... Besuche zu Katrins Eltern 270km, zumeinen Eltern 185km...... wenn ich das alles mit den Öffis oder Bahn machen müsste, würde ich durchdrehen.
poldi hat geschrieben:@ thorsten,
danke für die Rechnung.
Das schöne dabei ist das Wenigfahrer/innen
noch mehr pro km zahlen.
Das Autofahren in ö noch teurer ist weist ja von deiner Schwester, wenn ich da an eure Gebrauchtwagenpreise denke treibt es mir ein ;-) in Anglitz