Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Moderator: Moderator
Re: Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Ok, mir war gar nicht bewußt, in welchen Geschwindigkeitsbereichen Du derzeit läufst. Mit dem Unterbau ist ne 2:55 ja eher lächerlich bei Deiner Laufausdauer...
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
- Nils
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Re: Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Probieren. Die Zeit solltest Du drauf haben. (bei mir hat eine Hochrechnung vom 10er zum M nie funktioniert...crazy hat geschrieben:
Tempohärte Marathon ist ein anderes Problem, theoretisch könnte man Hückelhoven mit 'ner 2.55 gewinnen. Hab nur noch nie einen M so schnell gelaufen.
'Oranje-supporter lijdt in stilte en haalt nog een biertje
Re: Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Hmm, alles zusammen gesehen kann man es als ein ärgerliches Wochenende abschreiben.
Samstag Abend auf einem Geburtstag gewesen und reingefeiert- betont ohne Alkohol und Hauptaugenmerk auf vegetarische Kost gelegt, da ich weiss, dass ich damit besser zurecht komme.
Sonntag früh raus, kurz nach 7 in den Zug gehopst, den Schienenersatzverkehr bequatschen können und ich wurde kurz vor dem Start herausgelassen.
Nachgemeldet, inkl. Gebühr waren es 11 Taler für 10km, HM und M hätten all-in 16 gekostet.
Umgezogen, kurz geschlummert (war ja noch früh, Start erst um 10 Uhr), im Nieselregen gen Start geschlurft; bei 15 Grad nahezu optimale Bedingungen. Als der Sprecher dann verkündete dass der westdeutsche Meister über 3000m am Start ist, dachte ich mir noch- oh Kacke!
Im 3.30-3.40er los gelaufen mit eben diesem jungen Burschen und einem Triathleten, die ersten 3km alle Kopf an Kopf. Asphalt, Schotter und kurze enge Wege an irgendeinem Fluss entlang wechseln sich ab.
Der Triathlet hat ein flotteres Tempo, das mir subjektiv zu hoch erscheint, also gut, ziehen lassen. Irgendwann bekommt er einen Krampf in der ischiocruralen- durch die Ultras bin ich zu sozial geworden, ich stoppe sogar kurz und motiviere ihn. Dann geht's wieder, er läuft wieeder und gewinnt sogar nachher.
Bei km 7,5-8,0 kommt noch ein "Hügel", 3-4% Steigung mit Gegenwind, fieses Ding.
Dann ins Ziel gekommen, 37.44 Endzeit, Dritter. Gewinner 36.45, Platz 2 um die 10 Sekunden langsamer.
Von den anvisierten 34,35 meilenweit entfernt, mangels einer ziehenden Gruppe allerdings im Alleingang schwerer einzuhalten; von der 36er Bestzeit nicht zu sprechen.
Im Ziel etwas Cola, meine anfänglichen Pläne, die 35km nach Hause noch zu laufen, verwerfe ich angesichts des starken Regens. Körperlich geht's mir gut, in etwa als ob ich 15km Trails gelaufen bin. Ein leichtes Ziehen ist zu spüren, jedoch keine Erschöpfung, kein kaputt-sein, und auch jetzt, einen Tag später, keinen Muskelkater (bis auf ein leichtes Ziehen in den Waden, verstärkter Vorfusslauf, normal laufe ich Mittel- bis Vorfuss).
Was hat's mir gezeigt? Tempohärte ist etwas, was man nur auf der Bahn trainieren kann. Das hohe Tempo funktioniert irgendwo, nur müssen Körper und Geist auch an die dauerhafte Bereitstellung dessen gewöhnt werden.
Wirklich geschafft mich der Wettkampf nicht, müde war ich danach ebensowenig. EInzig das hohe Tempo halten ging nicht, wollte ich nicht, konnte ich nicht. Komisch.
Atmung habe ich bei km5 umgestellt von 2:1 auf 2:1:1:1, aber auch das funktionierte, Seitenstechen gab's einmal für 100m.
Meine Stärken aktuell scheinen echt in der Länge zu liegen. In Zukunft gucke ich dann, ob ich ab und an was kurzes laufe- dafür muss ich aber zwingend auf die Bahn. Anders funktioniert es nicht. Mit beginnendem Semester hätte ich diese wieder...
Oder nur bei Lang bleiben. Dann wird die Geschwindigkeit runter- und die Entfernung raufgefahren. Irgendwie interessant, aber solange ich theoretisch schnell bin, sollte man das erhalten.
Halbmarathon wurde 'gewonnen' in 1.28, M in 3.23. Nicht die schnellsten Zeiten, auch so etwas hätte ich locker drauf gehabt.
Das 'gewonnen' in Anführungszeichen, weil ich eine solch kuriose Situation noch nie erlebt habe. Ergebnisliste gibt es nur altersklassenbasiert, Siegerehrung ebenso.
Meine AK habe ich gewonnen, dafür eine Urkunde bekommen, einen Pokal bekommen jedoch nur die AK-Plätze, die aus Hückelhoven selbst kommen- dadurch sind sie Stadtsieger.
Da es viele AKs mit vielen Einheimischen gibt wurden für die 10km bestimmt 10-15 Pokale verteilt.
Wenn aber Platz 1 und 2 nicht aus der Stadt kommen, stehen alle drei auf dem Treppchen, alle drei bekommen eine Urkunde, jedoch nur der Dritte einen Pokal.
Eine Gesamtwertung für jeden der Läufe existiert nicht, nur AK. Habe ich so nich nie gesehen...
Samstag Abend auf einem Geburtstag gewesen und reingefeiert- betont ohne Alkohol und Hauptaugenmerk auf vegetarische Kost gelegt, da ich weiss, dass ich damit besser zurecht komme.
Sonntag früh raus, kurz nach 7 in den Zug gehopst, den Schienenersatzverkehr bequatschen können und ich wurde kurz vor dem Start herausgelassen.
Nachgemeldet, inkl. Gebühr waren es 11 Taler für 10km, HM und M hätten all-in 16 gekostet.
Umgezogen, kurz geschlummert (war ja noch früh, Start erst um 10 Uhr), im Nieselregen gen Start geschlurft; bei 15 Grad nahezu optimale Bedingungen. Als der Sprecher dann verkündete dass der westdeutsche Meister über 3000m am Start ist, dachte ich mir noch- oh Kacke!
Im 3.30-3.40er los gelaufen mit eben diesem jungen Burschen und einem Triathleten, die ersten 3km alle Kopf an Kopf. Asphalt, Schotter und kurze enge Wege an irgendeinem Fluss entlang wechseln sich ab.
Der Triathlet hat ein flotteres Tempo, das mir subjektiv zu hoch erscheint, also gut, ziehen lassen. Irgendwann bekommt er einen Krampf in der ischiocruralen- durch die Ultras bin ich zu sozial geworden, ich stoppe sogar kurz und motiviere ihn. Dann geht's wieder, er läuft wieeder und gewinnt sogar nachher.
Bei km 7,5-8,0 kommt noch ein "Hügel", 3-4% Steigung mit Gegenwind, fieses Ding.
Dann ins Ziel gekommen, 37.44 Endzeit, Dritter. Gewinner 36.45, Platz 2 um die 10 Sekunden langsamer.
Von den anvisierten 34,35 meilenweit entfernt, mangels einer ziehenden Gruppe allerdings im Alleingang schwerer einzuhalten; von der 36er Bestzeit nicht zu sprechen.
Im Ziel etwas Cola, meine anfänglichen Pläne, die 35km nach Hause noch zu laufen, verwerfe ich angesichts des starken Regens. Körperlich geht's mir gut, in etwa als ob ich 15km Trails gelaufen bin. Ein leichtes Ziehen ist zu spüren, jedoch keine Erschöpfung, kein kaputt-sein, und auch jetzt, einen Tag später, keinen Muskelkater (bis auf ein leichtes Ziehen in den Waden, verstärkter Vorfusslauf, normal laufe ich Mittel- bis Vorfuss).
Was hat's mir gezeigt? Tempohärte ist etwas, was man nur auf der Bahn trainieren kann. Das hohe Tempo funktioniert irgendwo, nur müssen Körper und Geist auch an die dauerhafte Bereitstellung dessen gewöhnt werden.
Wirklich geschafft mich der Wettkampf nicht, müde war ich danach ebensowenig. EInzig das hohe Tempo halten ging nicht, wollte ich nicht, konnte ich nicht. Komisch.
Atmung habe ich bei km5 umgestellt von 2:1 auf 2:1:1:1, aber auch das funktionierte, Seitenstechen gab's einmal für 100m.
Meine Stärken aktuell scheinen echt in der Länge zu liegen. In Zukunft gucke ich dann, ob ich ab und an was kurzes laufe- dafür muss ich aber zwingend auf die Bahn. Anders funktioniert es nicht. Mit beginnendem Semester hätte ich diese wieder...
Oder nur bei Lang bleiben. Dann wird die Geschwindigkeit runter- und die Entfernung raufgefahren. Irgendwie interessant, aber solange ich theoretisch schnell bin, sollte man das erhalten.
Halbmarathon wurde 'gewonnen' in 1.28, M in 3.23. Nicht die schnellsten Zeiten, auch so etwas hätte ich locker drauf gehabt.
Das 'gewonnen' in Anführungszeichen, weil ich eine solch kuriose Situation noch nie erlebt habe. Ergebnisliste gibt es nur altersklassenbasiert, Siegerehrung ebenso.
Meine AK habe ich gewonnen, dafür eine Urkunde bekommen, einen Pokal bekommen jedoch nur die AK-Plätze, die aus Hückelhoven selbst kommen- dadurch sind sie Stadtsieger.
Da es viele AKs mit vielen Einheimischen gibt wurden für die 10km bestimmt 10-15 Pokale verteilt.
Wenn aber Platz 1 und 2 nicht aus der Stadt kommen, stehen alle drei auf dem Treppchen, alle drei bekommen eine Urkunde, jedoch nur der Dritte einen Pokal.
Eine Gesamtwertung für jeden der Läufe existiert nicht, nur AK. Habe ich so nich nie gesehen...
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
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flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
Re: Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Kennst Du den Teutolauf in Lengerich?
Der könnte auch was für dich sein, ok, sind halt nur 29 km, ist aber trotzdem sehr schön.
Der könnte auch was für dich sein, ok, sind halt nur 29 km, ist aber trotzdem sehr schön.
Re: Durch den Wald und auf die Wiese- Geschichten aus dem Matsch
Was heisst "nur", hört sich doch interessant an- und schaut echt schön aus.Kiwi03 hat geschrieben:Kennst Du den Teutolauf in Lengerich?
Der könnte auch was für dich sein, ok, sind halt nur 29 km, ist aber trotzdem sehr schön.
Aber NRW-Ticket hin oder her, das Ding ist ja von hier aus am Ar... der Welt. Wenn ic zufällig mal dort bin, gerne, aber sonst...
Gestern abend noch zu sechst mit dem MTB unterwegs gewesen... Tour der leiden.
Erst ist einem am Start das Pedal verreckt- hatte es schon einmal jemand, dass man das Pedal seitlich von der Achse ziehen kann? Bei nem XTR?
Naja, sind wir einen Umweg gefahren und haben ihn mit Zweitradel daheim abgeholt.
Dann noch ein Platten mit drin, schnell geflickt, das übliche.
Zwei Lampenausfälle zusammen sind aber auch eine Hausnummer... und zu Beginn wurde ich noch belächelt, dass ich zwei Stirnlampen im Rucksack dabei habe.
Wenigstens die beiden Russen am Ende haben geschmeckt.
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Joseph von Eichendorff
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