Neues vom Spocht
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- crema-catalana
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Re: Neues vom Spocht
Bleibt zum Variieren noch Badewanne und Rücken altdeutsch "light" - also ohne Arme... 
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Mitlesen, leiden, lachen und lästern: Urmels Alltags- und Trainingsgeschichten
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Re: Neues vom Spocht
Schön! Der Lange trainiert wieder!
Und noch schöner, dass Du wieder schreibst!
Weisst Du eigentlich, was das Problem bei Deiner Schulter ist ?
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Weisst Du eigentlich, was das Problem bei Deiner Schulter ist ?
- chris.fall
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Re: Neues vom Spocht
Moin,
@crema: Was habe ich getan, dass Du mich elendig ersäufen willst?!
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
@crema: Was habe ich getan, dass Du mich elendig ersäufen willst?!
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
Re: Neues vom Spocht
Bäh, doof.chris.fall hat geschrieben:Moin,
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
Flossenschwimmen bringt auch Abwechslung
Neues vom Spocht
Konntest du die Ursache deiner chronischen Verletzung beheben?chris.fall hat geschrieben:Moin,
@crema: Was habe ich getan, dass Du mich elendig ersäufen willst?!
@solo: yep, Impingement Syndrom. Ein Sammelbegriff, für die Beschwerden, die man sich einfangen kann, wenn man immer mit schlechter Haltung am Schreibtisch sitzt. In meinem Fall hat sich ein Schleimbeutel entzündet.
Munter bleiben,
Christian
- chris.fall
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Re: Neues vom Spocht
Moin,
Ansonsten habe ich jetzt Hunger, denn vor der Arbeit
10 x 100F, auf 2:30
8 x 50 Beine auf 2:00
Das lief a) ganz gut und b) hat die Schulter dazu kaum etwas zu sagen gehabt.
Munter bleiben,
Christian
Ich denke/hoffe schon, dass ich meinen Arbeitsplatz und meine Sitzgewohnheiten entsprechend angepasst habe. Außerdem mach' ich in jeder Pause - z.B. wenn ich auf meinen Kaffee warte - brav meine KG-Übungen.poldi hat geschrieben: Konntest du die Ursache deiner chronischen Verletzung beheben?
Ansonsten habe ich jetzt Hunger, denn vor der Arbeit
10 x 100F, auf 2:30
8 x 50 Beine auf 2:00
Das lief a) ganz gut und b) hat die Schulter dazu kaum etwas zu sagen gehabt.
Munter bleiben,
Christian
- chris.fall
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Re: Neues vom Spocht
Die Bottom-Five der Kollegen im Großraumbüro
-5.) Der Nobrainer
nutzt die kurzen Kommunikationswege des Großraumbüros ausgiebig und gerne. Das Motto dabei ist "Lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht". Er oder Sie hat zwar erfolgreich studiert, ist aber trotzdem nicht (mehr?) in der Lage selbst die einfachsten Fachfragen ohne mündliche Kommunikation zu beantworten. Fragen wie "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Planeten und einem Stern?" oder "Was heißt eigentlich Höhenmeter auf Englisch?" werden ausgiebig mitten in der Fläche erörtert (siehe dazu auch -1.) Das Schaf). Es sollen ja schließlich alle von dem neuen Wissen profitieren! Kein Grund sich also mit komplizierter und unverständlicher Fachliteratur oder diesem neumodischen Internet-Gedöns herumzuquälen.
-4.) Der frühe Vogel
quält sich schon um sechs ins Büro! Das hat zum einen den Vorteil, dass es im - leider etwas zu klein geratenen Parkhaus - noch einen Platz gibt. Und zum anderen verleiht es die Aura von Selbstüberwindung, Strebsamkeit und Fleiß. Auch für Nachteulen, die am Parkpatzrennen nicht teilnehmen, weil sie einfach mit dem Rad kommen, ist der frühe Vogel sehr leicht am Feierabend-Tirilieren zu erkennen. Bis zu einer Stunde vor dem Feierabend um 15:00 Uhr fängt der frühe Vogel lautstark an zu tirilieren, es wurden auch einzelne Exemplare beobachtet, die damit schon um 13:30 Uhr anfangen. Der Grund für das Feierabend-Tirilieren konnte von der Forschung bisher noch nicht geklärt werden. Die drei wichtigsten Erklärungstheorien sind:
a) Der frühe Vogel singt damit gegen sein Fresskoma an, das bei ihm wegen des frühen Aufstehens sehr ausgeprägt ist.
b) Der frühe Vogel singt um die Anerkennung der faulen Nachteulen. Alle Langschläfer sollen es wissen: Ich habe jetzt schon Feierabend und den Wurm gefangen!
c) In der kurzen Zeit bis zum Feierabend kann man ohnehin nichts vernünftiges mehr erledigen. Aber ein wenig Teambuilding geht immer.
Themen für das Feierabend-Tirilieren findet der unermüdliche frühe Vogel leicht: Ein Kommunikatiönchen ist immer gut für den Teamgeist! Alle sollen von den Schwierigkeiten bei der Lieferung des neuen Sofas erfahren, oder von der Farbe der Küche. Damit hat man das Stündchen bis zum Feierabend doch noch sinnvoll genutzt!
-3.) Der Klugscheißer
ist schon im normalen Leben eine Plage. Aber im Großraumbüro lebt er in unheilvoller Symbiose mit dem Nobrainer. Er hat immer viel zu sagen und vermehrt den Wissenschatz durch synergetische Verknüpfungen zu allen Themen die auch nur entfernt etwas mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben: "Sag mal, weißt Du, wie man bei Lotus einenen Besprechungsraum bucht?"... "Äh, Moment mal, das habe ich... Wo das war doch noch?... In meiner alten Firma hatten wir ja Outlook, da war das ganz einfach! Obwohl die Lokalisierung natürlich grottenschlecht war. Das haben die bei Excel viel besser hinbekommen. Wusstest Du zum Beispiel, dass man damit auch bla bla bla (mindestens 15 Minuten so weiter...)
-2.) Der Macher
ist schon so weit aufgestiegen, dass er über ein Diensthandy, ein Headset oder sogar über beides verfügt. Diese Insignien der Macht und Bedeutung müssen dem Fußvolk natürlich immer wieder vorgeführt werden. Keinesfalls darf man sie in der Telefonkabine verstecken. Sonst muckt der Pöbel irgendwann doch mal auf. So wandert man getrieben vom unmenschlichen Stress, dem man als Führungskraft ausgesetzt ist, ruhelos telefonierend durch die weiten Flächen des Büros.
Die Götter in den Einzelbüros können durch das Kabel des Hörers an ihren Olymp gebunden nur die Tür öffnen, um das Volk am Gewitterdonner der Besprechungen mit der Werksleitung(!) oder dem Finanzvorstand(!!) teilhaben zu lassen.
-1.) Das Schaf
fühlt sich in der Herde am wohlsten. Diese versammelt sich vorzugsweise an Aktenschränken, die eigentlich als Schall- und Sichtschutz zwischen den Schreibtischgruppen angeordnet sind. Denn bei stundenlangem Fachgeblöke braucht das Schaf einen Platz für den Kaffeebecher und eine Stütze zum Anlehnen. Verlorene Schafe blöken quer durch den ganzen Raum über mehrere Tischgruppen hinweg, um die Herde wieder zu versammeln. Da das Schaf ein geselliges Tier ist, lässt es alle im Büro an allen Facetten seines Privatlebens, die telefonisch besprochen werden, teilhaben: Planungen von Familienfeiern, alle Schwierigkeiten mit dem DSL-Anbieter, der richtige Kies für die Auffahrt zum Carport, ja sogar Arztermine zur Warzenbehandlung werden lautstark der Herde mit zugeblökt. Das schweißt zusammen!
-5.) Der Nobrainer
nutzt die kurzen Kommunikationswege des Großraumbüros ausgiebig und gerne. Das Motto dabei ist "Lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht". Er oder Sie hat zwar erfolgreich studiert, ist aber trotzdem nicht (mehr?) in der Lage selbst die einfachsten Fachfragen ohne mündliche Kommunikation zu beantworten. Fragen wie "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Planeten und einem Stern?" oder "Was heißt eigentlich Höhenmeter auf Englisch?" werden ausgiebig mitten in der Fläche erörtert (siehe dazu auch -1.) Das Schaf). Es sollen ja schließlich alle von dem neuen Wissen profitieren! Kein Grund sich also mit komplizierter und unverständlicher Fachliteratur oder diesem neumodischen Internet-Gedöns herumzuquälen.
-4.) Der frühe Vogel
quält sich schon um sechs ins Büro! Das hat zum einen den Vorteil, dass es im - leider etwas zu klein geratenen Parkhaus - noch einen Platz gibt. Und zum anderen verleiht es die Aura von Selbstüberwindung, Strebsamkeit und Fleiß. Auch für Nachteulen, die am Parkpatzrennen nicht teilnehmen, weil sie einfach mit dem Rad kommen, ist der frühe Vogel sehr leicht am Feierabend-Tirilieren zu erkennen. Bis zu einer Stunde vor dem Feierabend um 15:00 Uhr fängt der frühe Vogel lautstark an zu tirilieren, es wurden auch einzelne Exemplare beobachtet, die damit schon um 13:30 Uhr anfangen. Der Grund für das Feierabend-Tirilieren konnte von der Forschung bisher noch nicht geklärt werden. Die drei wichtigsten Erklärungstheorien sind:
a) Der frühe Vogel singt damit gegen sein Fresskoma an, das bei ihm wegen des frühen Aufstehens sehr ausgeprägt ist.
b) Der frühe Vogel singt um die Anerkennung der faulen Nachteulen. Alle Langschläfer sollen es wissen: Ich habe jetzt schon Feierabend und den Wurm gefangen!
c) In der kurzen Zeit bis zum Feierabend kann man ohnehin nichts vernünftiges mehr erledigen. Aber ein wenig Teambuilding geht immer.
Themen für das Feierabend-Tirilieren findet der unermüdliche frühe Vogel leicht: Ein Kommunikatiönchen ist immer gut für den Teamgeist! Alle sollen von den Schwierigkeiten bei der Lieferung des neuen Sofas erfahren, oder von der Farbe der Küche. Damit hat man das Stündchen bis zum Feierabend doch noch sinnvoll genutzt!
-3.) Der Klugscheißer
ist schon im normalen Leben eine Plage. Aber im Großraumbüro lebt er in unheilvoller Symbiose mit dem Nobrainer. Er hat immer viel zu sagen und vermehrt den Wissenschatz durch synergetische Verknüpfungen zu allen Themen die auch nur entfernt etwas mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben: "Sag mal, weißt Du, wie man bei Lotus einenen Besprechungsraum bucht?"... "Äh, Moment mal, das habe ich... Wo das war doch noch?... In meiner alten Firma hatten wir ja Outlook, da war das ganz einfach! Obwohl die Lokalisierung natürlich grottenschlecht war. Das haben die bei Excel viel besser hinbekommen. Wusstest Du zum Beispiel, dass man damit auch bla bla bla (mindestens 15 Minuten so weiter...)
-2.) Der Macher
ist schon so weit aufgestiegen, dass er über ein Diensthandy, ein Headset oder sogar über beides verfügt. Diese Insignien der Macht und Bedeutung müssen dem Fußvolk natürlich immer wieder vorgeführt werden. Keinesfalls darf man sie in der Telefonkabine verstecken. Sonst muckt der Pöbel irgendwann doch mal auf. So wandert man getrieben vom unmenschlichen Stress, dem man als Führungskraft ausgesetzt ist, ruhelos telefonierend durch die weiten Flächen des Büros.
Die Götter in den Einzelbüros können durch das Kabel des Hörers an ihren Olymp gebunden nur die Tür öffnen, um das Volk am Gewitterdonner der Besprechungen mit der Werksleitung(!) oder dem Finanzvorstand(!!) teilhaben zu lassen.
-1.) Das Schaf
fühlt sich in der Herde am wohlsten. Diese versammelt sich vorzugsweise an Aktenschränken, die eigentlich als Schall- und Sichtschutz zwischen den Schreibtischgruppen angeordnet sind. Denn bei stundenlangem Fachgeblöke braucht das Schaf einen Platz für den Kaffeebecher und eine Stütze zum Anlehnen. Verlorene Schafe blöken quer durch den ganzen Raum über mehrere Tischgruppen hinweg, um die Herde wieder zu versammeln. Da das Schaf ein geselliges Tier ist, lässt es alle im Büro an allen Facetten seines Privatlebens, die telefonisch besprochen werden, teilhaben: Planungen von Familienfeiern, alle Schwierigkeiten mit dem DSL-Anbieter, der richtige Kies für die Auffahrt zum Carport, ja sogar Arztermine zur Warzenbehandlung werden lautstark der Herde mit zugeblökt. Das schweißt zusammen!
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bellamartha
- grownup Emu
- Beiträge: 42
- Registriert: 25 Nov 2013 15:33
Re: Neues vom Spocht
Ganz großartig geschrieben, lieber Chris!
Am besten gefällt mir das Feierabend-Tirillieren, das ich übrigens auch ganz gut beherrsche, wenn ich denn mal so früh in der Klinik bin, dass ich früh abhauen kann. In Ermangelung eines Großraumbüros muss ich mich zum Tirillieren aber auf die Station ins Dienstzimmer begeben, wo ich den geschätzten Kollegen aber auch ordentlich auf den S... gehen kann.
Viele Grüße,
J., die heute im Altenheim auch schon zwei Stunden eher Feierabend gemacht hat, weil wir so gut besetzt waren. Ich beherrsche das Feierabend-Tirillieren also sowohl im Haupt- als auch im Nebenjob.
Am besten gefällt mir das Feierabend-Tirillieren, das ich übrigens auch ganz gut beherrsche, wenn ich denn mal so früh in der Klinik bin, dass ich früh abhauen kann. In Ermangelung eines Großraumbüros muss ich mich zum Tirillieren aber auf die Station ins Dienstzimmer begeben, wo ich den geschätzten Kollegen aber auch ordentlich auf den S... gehen kann.
Viele Grüße,
J., die heute im Altenheim auch schon zwei Stunden eher Feierabend gemacht hat, weil wir so gut besetzt waren. Ich beherrsche das Feierabend-Tirillieren also sowohl im Haupt- als auch im Nebenjob.
Re: Neues vom Spocht
chris.fall hat geschrieben:Die Bottom-Five der Kollegen im Großraumbüro
-5.) Der Nobrainer
nutzt die kurzen Kommunikationswege des Großraumbüros ausgiebig und gerne. Das Motto dabei ist "Lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht". Er oder Sie hat zwar erfolgreich studiert, ist aber trotzdem nicht (mehr?) in der Lage selbst die einfachsten Fachfragen ohne mündliche Kommunikation zu beantworten. Fragen wie "Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Planeten und einem Stern?" oder "Was heißt eigentlich Höhenmeter auf Englisch?" werden ausgiebig mitten in der Fläche erörtert (siehe dazu auch -1.) Das Schaf). Es sollen ja schließlich alle von dem neuen Wissen profitieren! Kein Grund sich also mit komplizierter und unverständlicher Fachliteratur oder diesem neumodischen Internet-Gedöns herumzuquälen.
-4.) Der frühe Vogel
quält sich schon um sechs ins Büro! Das hat zum einen den Vorteil, dass es im - leider etwas zu klein geratenen Parkhaus - noch einen Platz gibt. Und zum anderen verleiht es die Aura von Selbstüberwindung, Strebsamkeit und Fleiß. Auch für Nachteulen, die am Parkpatzrennen nicht teilnehmen, weil sie einfach mit dem Rad kommen, ist der frühe Vogel sehr leicht am Feierabend-Tirilieren zu erkennen. Bis zu einer Stunde vor dem Feierabend um 15:00 Uhr fängt der frühe Vogel lautstark an zu tirilieren, es wurden auch einzelne Exemplare beobachtet, die damit schon um 13:30 Uhr anfangen. Der Grund für das Feierabend-Tirilieren konnte von der Forschung bisher noch nicht geklärt werden. Die drei wichtigsten Erklärungstheorien sind:
a) Der frühe Vogel singt damit gegen sein Fresskoma an, das bei ihm wegen des frühen Aufstehens sehr ausgeprägt ist.
b) Der frühe Vogel singt um die Anerkennung der faulen Nachteulen. Alle Langschläfer sollen es wissen: Ich habe jetzt schon Feierabend und den Wurm gefangen!
c) In der kurzen Zeit bis zum Feierabend kann man ohnehin nichts vernünftiges mehr erledigen. Aber ein wenig Teambuilding geht immer.
Themen für das Feierabend-Tirilieren findet der unermüdliche frühe Vogel leicht: Ein Kommunikatiönchen ist immer gut für den Teamgeist! Alle sollen von den Schwierigkeiten bei der Lieferung des neuen Sofas erfahren, oder von der Farbe der Küche. Damit hat man das Stündchen bis zum Feierabend doch noch sinnvoll genutzt!
-3.) Der Klugscheißer
ist schon im normalen Leben eine Plage. Aber im Großraumbüro lebt er in unheilvoller Symbiose mit dem Nobrainer. Er hat immer viel zu sagen und vermehrt den Wissenschatz durch synergetische Verknüpfungen zu allen Themen die auch nur entfernt etwas mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben: "Sag mal, weißt Du, wie man bei Lotus einenen Besprechungsraum bucht?"... "Äh, Moment mal, das habe ich... Wo das war doch noch?... In meiner alten Firma hatten wir ja Outlook, da war das ganz einfach! Obwohl die Lokalisierung natürlich grottenschlecht war. Das haben die bei Excel viel besser hinbekommen. Wusstest Du zum Beispiel, dass man damit auch bla bla bla (mindestens 15 Minuten so weiter...)
-2.) Der Macher
ist schon so weit aufgestiegen, dass er über ein Diensthandy, ein Headset oder sogar über beides verfügt. Diese Insignien der Macht und Bedeutung müssen dem Fußvolk natürlich immer wieder vorgeführt werden. Keinesfalls darf man sie in der Telefonkabine verstecken. Sonst muckt der Pöbel irgendwann doch mal auf. So wandert man getrieben vom unmenschlichen Stress, dem man als Führungskraft ausgesetzt ist, ruhelos telefonierend durch die weiten Flächen des Büros.
Die Götter in den Einzelbüros können durch das Kabel des Hörers an ihren Olymp gebunden nur die Tür öffnen, um das Volk am Gewitterdonner der Besprechungen mit der Werksleitung(!) oder dem Finanzvorstand(!!) teilhaben zu lassen.
-1.) Das Schaf
fühlt sich in der Herde am wohlsten. Diese versammelt sich vorzugsweise an Aktenschränken, die eigentlich als Schall- und Sichtschutz zwischen den Schreibtischgruppen angeordnet sind. Denn bei stundenlangem Fachgeblöke braucht das Schaf einen Platz für den Kaffeebecher und eine Stütze zum Anlehnen. Verlorene Schafe blöken quer durch den ganzen Raum über mehrere Tischgruppen hinweg, um die Herde wieder zu versammeln. Da das Schaf ein geselliges Tier ist, lässt es alle im Büro an allen Facetten seines Privatlebens, die telefonisch besprochen werden, teilhaben: Planungen von Familienfeiern, alle Schwierigkeiten mit dem DSL-Anbieter, der richtige Kies für die Auffahrt zum Carport, ja sogar Arztermine zur Warzenbehandlung werden lautstark der Herde mit zugeblökt. Das schweißt zusammen!
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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- chris.fall
- Eiermann U6 Emu
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Re: Neues vom Spocht
Moin,
mal eine kurzes Update von mir. In den nächsten Wochen wird hier nicht so viel von mir zu lesen sein,
emu5 ist in der neuen Firma nicht zugänglich, TS hingegen schon?!...
Was aber viel schlimmer ist: Der neue Job geht mir schon nach drei Tagen total auf den Sack.
Das Büro ist zwar nur mit vier Leuten besetzt, aber es werden schon fleißig neue Schreibtische
aufgebaut und mir gegenüber sitzt so ein "Guru" (Nach den paar Tagen steht mir das noch nicht wirklich zu,
aber was ich bisher von dem gesehen habe, fand ich fachlich nicht so dolle...), der seit zwanzig
Jahren in der Firma ist <=> Jeder will was von ihm, es ist NIEMALS RUHE, den ganzen Tag wird
entweder gelabert und/oder telefoniert. Und das z.T. in einer Lautstärke, dass man trotz Ohropax
und einer zusätzlichen "Mickimaus" über den Orhren JEDES Wort versteht.
Großraumbüros sind der allerletzte Scheiß!
Keiner mag sie, einige (wie ich...) hassen sie, selbst die "Laberköpfe" sind genervt,
weil sie "andauernd Rücksicht nehmen müssen, und man gar nichts sagen darf". Der neue Entwicklungsleiter
spricht ihnen "aus der Seele, weil man den Atem des Projektes nicht hört."... Die einzigen, die Großraumbüros
gut finden, sitzen schon im Glaskasten und verbreiten von dort aus diesen Schwachsinn mit der "Verbesserung
der Kommunikation", der durch diese unseeligen Folterkammern angeblich erreicht wird.
Dazu kommt noch, dass die Arbeit selber langweiliger Deppenkram ist.
Nach einer halben Stunde Einarbeitung könnte das jeder, der lesen und schreiben kann.
Das einzig gute ist, das man da duschen kann, und das mein Arbeitsweg zum größten Teil aus dem sehr schönen
Fuldaradweg R1 besteht. Ich denken mal, dass ich ein wenigen Wochen eine Hammerform auf dem Rad haben werde.
Mal sehen, wie ich die andere beiden Spochtarten unterkriege. An diesem Wochenende bin ich jedenfalls nicht zum Schwimmen oder Laufen gekommen, ich musste den Cruiser fit für 300km/Woche und die knackigen Anstiege, die es dort des öfteren hat, machen. Und ein paar "wichtige Schreiben" verfassen...
Munter bleiben,
Christian
mal eine kurzes Update von mir. In den nächsten Wochen wird hier nicht so viel von mir zu lesen sein,
emu5 ist in der neuen Firma nicht zugänglich, TS hingegen schon?!...
Was aber viel schlimmer ist: Der neue Job geht mir schon nach drei Tagen total auf den Sack.
Das Büro ist zwar nur mit vier Leuten besetzt, aber es werden schon fleißig neue Schreibtische
aufgebaut und mir gegenüber sitzt so ein "Guru" (Nach den paar Tagen steht mir das noch nicht wirklich zu,
aber was ich bisher von dem gesehen habe, fand ich fachlich nicht so dolle...), der seit zwanzig
Jahren in der Firma ist <=> Jeder will was von ihm, es ist NIEMALS RUHE, den ganzen Tag wird
entweder gelabert und/oder telefoniert. Und das z.T. in einer Lautstärke, dass man trotz Ohropax
und einer zusätzlichen "Mickimaus" über den Orhren JEDES Wort versteht.
Großraumbüros sind der allerletzte Scheiß!
Keiner mag sie, einige (wie ich...) hassen sie, selbst die "Laberköpfe" sind genervt,
weil sie "andauernd Rücksicht nehmen müssen, und man gar nichts sagen darf". Der neue Entwicklungsleiter
spricht ihnen "aus der Seele, weil man den Atem des Projektes nicht hört."... Die einzigen, die Großraumbüros
gut finden, sitzen schon im Glaskasten und verbreiten von dort aus diesen Schwachsinn mit der "Verbesserung
der Kommunikation", der durch diese unseeligen Folterkammern angeblich erreicht wird.
Dazu kommt noch, dass die Arbeit selber langweiliger Deppenkram ist.
Nach einer halben Stunde Einarbeitung könnte das jeder, der lesen und schreiben kann.
Das einzig gute ist, das man da duschen kann, und das mein Arbeitsweg zum größten Teil aus dem sehr schönen
Fuldaradweg R1 besteht. Ich denken mal, dass ich ein wenigen Wochen eine Hammerform auf dem Rad haben werde.
Mal sehen, wie ich die andere beiden Spochtarten unterkriege. An diesem Wochenende bin ich jedenfalls nicht zum Schwimmen oder Laufen gekommen, ich musste den Cruiser fit für 300km/Woche und die knackigen Anstiege, die es dort des öfteren hat, machen. Und ein paar "wichtige Schreiben" verfassen...
Munter bleiben,
Christian
- Thorsten
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Re: Neues vom Spocht
Um Abwechslung ins Gemecker zu bringen
.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Re: Neues vom Spocht
Viel Erfolg!chris.fall hat geschrieben: .... Und ein paar "wichtige Schreiben" verfassen
- chris.fall
- Eiermann U6 Emu
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Re: Neues vom Spocht
Moin,
wenn ich bei der URL darauf achte, dass sie mit emu5.de anfängt, komme ich auch
"auf Schicht" hier rein!...
beim letzten Projekt sehr OK, weil es fachlich für mich hoch interessant
war, und weil ich ohne viel Stress da weg gekommen bin. Ein freundliches
"Nein danke" hat gereicht.
Ach ja, heute ist ein Praktikant gekommen. Das ist rein fachlich wahrscheinlich
adäquater, aber der Junge muss natürlich erst mal eine Meeeenge erklärt
bekommen....
Munter bleiben,
Christian
wenn ich bei der URL darauf achte, dass sie mit emu5.de anfängt, komme ich auch
"auf Schicht" hier rein!...
Ich bin (noch) bei einem Ingenieurdienstleiter angestellt. Das wardrullse hat geschrieben:Warum genau hast Du den Job gewechselt...?
beim letzten Projekt sehr OK, weil es fachlich für mich hoch interessant
war, und weil ich ohne viel Stress da weg gekommen bin. Ein freundliches
"Nein danke" hat gereicht.
Ach ja, heute ist ein Praktikant gekommen. Das ist rein fachlich wahrscheinlich
adäquater, aber der Junge muss natürlich erst mal eine Meeeenge erklärt
bekommen....
Munter bleiben,
Christian
- chris.fall
- Eiermann U6 Emu
- Beiträge: 3028
- Registriert: 06 Okt 2010 22:17
- Wohnort: Browntown
Re: Neues vom Spocht
Klappern gehört zum Geschäft
- Das einzige, was hier klappt, sind die Türen -
Moin, ich bin ja neuerdings in Kassel eingesetzt, habe aber noch ein
paar Monate meine Wohung in Melsungen, die Entfernung beträgt etwa 30
km. Mit den Öffis und dem Rad, das für das letzte Teilstück unbedingt
erforderlich ist, weil ich sonst 90 Minuten für die Strecke benötigen
würde, brauch ich etwa 45 Minuten für die Strecke. Da fahre ich dann
lieber gleich alles mit dem Rad, zumal ich hier auf Schicht duschen
kann.
So kommen nun doch einige Rad-km in der Woche zusamen, also habe ich
meinen Melsunger Fuhrpark etwas umgestellt. Letzte Woche Habe ich mir
den "Cruiser" mitgebracht. An diesem Wochenende wurde das MTB durch
das "Hafenrad" ersetzt. So viel Rad wie ich hier nun neuerdings
fahre, werde ich hier wohl keine MTB-Ausflüge mehr unternehmen, obwohl
mir die hier immer ziemlich viel Spaß gemacht haben. Das "Hafenrad"
ist nach einer Szene aus "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty"
benannt. Wem das nichts sagt, unbedingt mal ansehen, ein wirklich
sehenswerter Film. Beim "Hafenrad" handelt es sich um ein Projekt, das ich seit
Studentzeiten betreibe: Ein Rad, das so weit wie möglich aus
Sperrmüllfunden zusammengebaut ist, und das man deshalb auch mal über
das Wochenende am Bahnhof stehen lassen kann, und trotzdem hoffen
kann, dass es nach dem Wochenende noch da ist.
Da dieses Schätzchen in den nächsten Wochen - jeweils am Wochende -
wieder schwer Einsatz sein wird, habe ich es am Wochenende etwas
überarbeit: Kettenblätter, Kette und Kassette waren eh überfällig,
dabei wurde die Übersetzung mit einer achfach 14 /32 Kassette an die
"Kasseler Berge" angepasst. Die Achtfach-Bremsshalthebel passten
ohnehin nicht so richtig zum Syle dieses Rades und wurden
durch ein Paar Rahmenschalthebel aus der Bastelkiste ersetzt.
Die Probefahrten gestern liefen bis auf die unvermeidlichen großen
Gangsprünge hervorragend. So machte ich mich heute morgen frohen Mutes
auf den Weg nach Kassel, wo ich auch schon einen sehr schönen Weg vom
Bahnhof "auffe Schicht" ausgeknobelt hatte.
Und dann knarzte das Scheißteil auf einmal wie Sau!... Dabei hatte
ich doch gestern... und da war doch alles noch ruhig!...
Antrieb, Kettenblätter, Pedale, war ja alles frich gefettet und stramm
zusammengebaut. Also die Sattelstütze? Mal kurz im Wiegetritt, aha!
Onkel drullse lässt grüßen. Gut die Facht heute Abend nach Melsungen
wird dann eben etwas nervig, aber dann werde ich der Sache schon
beikommmen.
Als ich das "Hafenrad" dann anschließe, trifft michd der Schlag:
Beide Sitzstreben sind kurz unterhalb der Sattelklemmung gebrochen!...

- Das einzige, was hier klappt, sind die Türen -
Moin, ich bin ja neuerdings in Kassel eingesetzt, habe aber noch ein
paar Monate meine Wohung in Melsungen, die Entfernung beträgt etwa 30
km. Mit den Öffis und dem Rad, das für das letzte Teilstück unbedingt
erforderlich ist, weil ich sonst 90 Minuten für die Strecke benötigen
würde, brauch ich etwa 45 Minuten für die Strecke. Da fahre ich dann
lieber gleich alles mit dem Rad, zumal ich hier auf Schicht duschen
kann.
So kommen nun doch einige Rad-km in der Woche zusamen, also habe ich
meinen Melsunger Fuhrpark etwas umgestellt. Letzte Woche Habe ich mir
den "Cruiser" mitgebracht. An diesem Wochenende wurde das MTB durch
das "Hafenrad" ersetzt. So viel Rad wie ich hier nun neuerdings
fahre, werde ich hier wohl keine MTB-Ausflüge mehr unternehmen, obwohl
mir die hier immer ziemlich viel Spaß gemacht haben. Das "Hafenrad"
ist nach einer Szene aus "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty"
benannt. Wem das nichts sagt, unbedingt mal ansehen, ein wirklich
sehenswerter Film. Beim "Hafenrad" handelt es sich um ein Projekt, das ich seit
Studentzeiten betreibe: Ein Rad, das so weit wie möglich aus
Sperrmüllfunden zusammengebaut ist, und das man deshalb auch mal über
das Wochenende am Bahnhof stehen lassen kann, und trotzdem hoffen
kann, dass es nach dem Wochenende noch da ist.
Da dieses Schätzchen in den nächsten Wochen - jeweils am Wochende -
wieder schwer Einsatz sein wird, habe ich es am Wochenende etwas
überarbeit: Kettenblätter, Kette und Kassette waren eh überfällig,
dabei wurde die Übersetzung mit einer achfach 14 /32 Kassette an die
"Kasseler Berge" angepasst. Die Achtfach-Bremsshalthebel passten
ohnehin nicht so richtig zum Syle dieses Rades und wurden
durch ein Paar Rahmenschalthebel aus der Bastelkiste ersetzt.
Die Probefahrten gestern liefen bis auf die unvermeidlichen großen
Gangsprünge hervorragend. So machte ich mich heute morgen frohen Mutes
auf den Weg nach Kassel, wo ich auch schon einen sehr schönen Weg vom
Bahnhof "auffe Schicht" ausgeknobelt hatte.
Und dann knarzte das Scheißteil auf einmal wie Sau!... Dabei hatte
ich doch gestern... und da war doch alles noch ruhig!...
Antrieb, Kettenblätter, Pedale, war ja alles frich gefettet und stramm
zusammengebaut. Also die Sattelstütze? Mal kurz im Wiegetritt, aha!
Onkel drullse lässt grüßen. Gut die Facht heute Abend nach Melsungen
wird dann eben etwas nervig, aber dann werde ich der Sache schon
beikommmen.
Als ich das "Hafenrad" dann anschließe, trifft michd der Schlag:
Beide Sitzstreben sind kurz unterhalb der Sattelklemmung gebrochen!...