in den letzten drei Tagen habe ich mir sehr viele Gedanken über den Sport und bestimmte Personen gemacht.
Ich mag diesen Sport....gerade die LD.
Mich spricht wohl die Kombination an, dass Du gut trainiert sein musst und stark im Kopf.
Allerdings sind da so viele schräge Leute unterwegs mit wirklich schrägen Ansichten.
Gestern habe ich mich über viele Äußerungen über den Tod des jungen Engländers bei FB gelesen, die völlig daneben waren.
Einer Person werde ich bei nächste Gelegenheit mal persönlich sagen, was ich von ihn halte.
Ich hätte den selben Fehler gemacht, wie dieser Athlet, nach dem ich 2009 bei der Wärme viel zu viel Iso getrunken hatte,
was zu Durchfall führte. Salz hatte ich auch verweigert, weil ich der Meinung war, dass das ein Problem der schnellen Leute ist, die viel schwitzen ( wie Hazel).
Wenn ich dann lese, dass man nur bei Durst trinken soll, frage ich mich, ob diese Schreiber nicht lesen, was die Athleten berichtet hat. Sie hatten ganz schlimmen Durst, als sie an der Verpflegungsstelle in Vilbel ankamen.
Ich bin kein Experte, denke aber, dass zusätzliche Verpflegungsstationen an der Radstrecke gut gewesen wären.
Dann brauchst Du aber auch wieder mehr Helfer und da sind wir beim nächsten Problem.
Es gab so schon nicht genug und es wäre auch mal toll, wenn mein LD-Athleten auch mal Helferdienst bei einer LD machen.
Es ist immerhin ihr Sport !
Es fing aber schon letzte Woche an.
Ein Bekannter aus meinen frühen Triathlonzeiten traute sich nicht zum Picknick zu kommen, weil er in den letzten Jahren stark zu genommen hat und viele Triathleten so abfällig über "Dicke" reden, als wären es keine Menschen.
Das machte mich sehr traurig, weil er ja recht hat.
Ich frage mich gerade selbst, ob mir früher nicht aufgefallen ist, dass diese Leute solche Dinge von sich geben, um sich selbst besser zu fühlen oder sich diese Triathlonwelt verändert hat.
Bei der Radabgabe hatte ich mit wirklich vielen netten Menschen zutun.
Viele Wanderer waren am Sonntag auch sehr glücklich, dass sie noch Zuspruch bekamen.
Für diese netten Athleten mache ich den Dienst und sitze ewig an der Strecke.
Da interessiert mich auch nicht, dass sich M-Dot bereichert.
Ich weiß noch nicht, ob ich das Rennen in Roth zuhause verfolgen werde.
Das letzte Wochenende hat so viele starke Gefühle verursacht, dass mir eigentlich nach Pause ist.
So gerne ich viele Emus getroffen hätte, bin ich froh, dass ich nicht nach Roth fahre.
Auch an Roth habe ich viele fast romantische Erinnerungen, aber es hat sich alles verändert.
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß.