Sportlich war´s brutal hart. Die 600m bin ich so langsam geschwommen wie möglich (war trotzdem 7.), die Berge auf den 35km Rad haben mich dann völlig fertig gemacht. Ich konnte auch sehen, wie sich das Gewicht bemerkbar macht: je steiler es ging, desto mehr und schneller sind sie an mir vorbeigeflogen und auf der Ebene konnte ich wieder ranrollen. Wobei man am Berg natürlich auf Dauer mehr gewinnt. Beim Laufen ging es bis zur Wende teiweise steil berghoch und ich konnte leider nicht durchlaufen. Ich war einfach fix und fertig. Den Rückweg konnte ich zumindest laufend durchwackeln. 36 Teilnehmer waren am Start, 33 im Ziel und ich war 27. Also Top 30Wagnerli hat geschrieben:Wie war's ?
Für mich kam der Wettkampf auf dieser harten Strecke zu früh, ich war nach der langen Pause und den wenigen Trainingseinheiten nicht bereit und musste ordentlich büssen und leiden. Aber das war mir eigentlich klar. Auf alle Fälle bin ich back on track und kann mich nun in Ruhe und langsam auf das nächste Jahr vorbereiten. Nachher fahre ich gleich wieder etwas Rad.
Ansonsten tut es natürlich gut, alte Freunde zu treffen. Jeder war so, wie er immer war -- Menschen verändern sich kaum. Man setzt sich zusammen, quatscht, trinkt was und lacht, gerade so, als wären die Jahre dazwischen gar nicht gewesen. Das war sehr schön für mich, da ich ja meinen Heimatort 1998 verlassen habe und die Leute nicht mehr so oft sehe. Nächstes Jahr gibt es wahrscheinlich eine Fortsetzung und ich werde fitter am Start sein. Ich dachte, es wäre mehr Fußvolk und Masse am Start, aber es waren nur eine Handvoll derer dort, die auch alle gleich ganz hinten ins Ziel kamen. Der Sieger hatte heuer in Roth eine 9:15 und ein Rad im Wert von knapp 10.000 mir elektronischer Schaltung konnte ich auch bewundern. Über den Hazelman haben wir auch geredet, weil unser Apotheker Erwin Franz letzte Woche mal wieder dort am Start war.
Zusammengefasst: sportlich die erwartete Katastrophe, emotional und moralisch sehr schön.