keko´s Training für den Hausgebrauch

Was wir so trainieren. Bitte hier nicht kommentieren!

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glaurung
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von glaurung »

drullse hat geschrieben:
glaurung hat geschrieben:Definiere "hohes Alter"
Definiere "Wattmesser nutzen".
Mit Ende 20 Anfangen.

Schau Dir einfach an, wieviele bei TS wirklich fundiert über das Thema Wattmessung diskutieren und schau Dir an, wieviele so ein Ding haben.
Wir sprechen hier aber nicht von einer Einzeldisziplin, sondern von dreien, wovon qualitatives Radeln und sicher auch qualitatives Schwimmen mit dem Alltag oft schwer vereinbar sind.
Ist doch kein Problem - dann bin ich halt etwas langsamer. Den ganzen technischen Schnickschnack brauche ich deswegen trotzdem nicht unbedingt (oder: erst recht nicht).
Ja, es stimmt definitiv, dass Wattmesser der neueste Schrei sind. Ich selbst behaupte von mir ja auch, dass ich das Teil zwar "halbwegs intelligent" nutze (so wie ich oben geschrieben habe), dass ich aber noch nicht wirklich konsequent damit trainiere. Das kann und sollte aber noch kommen. Ich bin immer Jemand, der teils etwas länger braucht, um sich mit solch neuem Schnickschnack detailliert zu befassen.
drullse hat geschrieben: Es gibt genügend Athleten, an deren Schreibe kann man den fehlenden Spaß am Sport, das "einfach rausgehen und genießen" bestens ablesen.
Dem kann man auch nicht widersprechen.
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glaurung
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von glaurung »

drullse hat geschrieben:
glaurung hat geschrieben:Ja. Genau so isses. Man vergleich die Hawaii-Quali Zeiten von heute mit von vor 15 Jahren.
Dann bitte auch das Thema Windschatten dabei vergleichen.
Ja. Leidiges Thema. Aber war das vor 20 Jahren in den vorderen Gruppen nicht schon ähnlich präsent?
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glaurung
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von glaurung »

keko hat geschrieben: Mit deiner Lauferei sehe ich das auch so: du könntest sicher ein ordentlicher Läufer werden. Bist leicht und ein Ausdauertyp. Aber du wirst das nicht ohne KM hinbekommen. Da nützt kein Bücherlesen oder Forenlesen, kein GPS, sondern nur das reine Training.
Fast übersehen. Vollkommen richtig. Ich hab aber auch nie was anderes behauptet. Das einzige, was ich immer behaupte, ist, dass ich jetzt endlich anfangen muss, mehr zu laufen (und es dann irgendwie doch nicht tue :toblerone )
Ich bin an einem Punkt (nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Radeln), an dem es ohne mehr Umfang keinen Schritt mehr weitergehen wird.
Bücher über Training hab ich aber noch nie gelesen, genausowenig wie Trainingspläne. :lol:
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Thorsten
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Thorsten »

drullse hat geschrieben:
Klugschnacker hat geschrieben:Das Leistungsniveau bei den ambitionierten AK-Athleten hat seither ordentlich angezogen.
Hast Du da irgendwelche Statistiken.
Unser Trainer im früheren Verein hat 1993 in Roth die AK 55 mit ca. 11 h gewonnen und im selben Jahr auch die AK in Hawaii gewonnen. Heute wirst du in der AK 55 in Roth oder Frankfurt keinen Blumentopf mehr gewinnen.
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keko
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von keko »

Thorsten hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
Klugschnacker hat geschrieben:Das Leistungsniveau bei den ambitionierten AK-Athleten hat seither ordentlich angezogen.
Hast Du da irgendwelche Statistiken.
Unser Trainer im früheren Verein hat 1993 in Roth die AK 55 mit ca. 11 h gewonnen und im selben Jahr auch die AK in Hawaii gewonnen. Heute wirst du in der AK 55 in Roth oder Frankfurt keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Das bestätigt mein Endruck: es gibt immer mehr Alte, die sich komplett dem Sport verschreiben.

Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von keko »

glaurung hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
glaurung hat geschrieben:Ja. Genau so isses. Man vergleich die Hawaii-Quali Zeiten von heute mit von vor 15 Jahren.
Dann bitte auch das Thema Windschatten dabei vergleichen.
Ja. Leidiges Thema. Aber war das vor 20 Jahren in den vorderen Gruppen nicht schon ähnlich präsent?
ich sage nur Roth 1992 :toblerone :toblerone :toblerone
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Thorsten
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Thorsten »

keko hat geschrieben:Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
Wenn er heute erst 3-4 Jahre Triathlon-Erfahrung hätte, wäre er vermutlich nicht (soooo viel) schneller. Mit den 20 Jahren Triathlon-Erfahrung, die viele heute schon haben, sieht das wohl anders aus. Da ist eine 11 h mit 55 Jahren noch irgendwie/gut zu halten (hoffe ich mal so für mich :D), aber man wäre damit nicht in der absoluten Spitze vertreten.
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von keko »

Thorsten hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
Wenn er heute erst 3-4 Jahre Triathlon-Erfahrung hätte, wäre er vermutlich nicht (soooo viel) schneller. Mit den 20 Jahren Triathlon-Erfahrung, die viele heute schon haben, sieht das wohl anders aus. Da ist eine 11 h mit 55 Jahren noch irgendwie/gut zu halten (hoffe ich mal so für mich :D), aber man wäre damit nicht in der absoluten Spitze vertreten.
Naja, 11:00 hätte in der AK55 in FFM immerhin für Platz 6 gereicht. Damit wärst du viertbester Deutscher gewesen und mit noch ein paar Minütchen schneller auf dem Potest gestanden. Das ist doch schon mal was....

Deine Bestzeit ist in der AK50 Platz 5!
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Thorsten »

Dieses Jahr war Frankfurt bei den Agegroupern durch die Hitze sehr langsam. In vielen anderen Jahren warst du eher bei Platz 12 mit 11 h.
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Klugschnacker »

keko hat geschrieben:Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
Der heutige Agegrouper hat klar die besseren Karten. Er kann sich per Mausklick einen 9monatigen Trainingsplan laden, mit Trainingsanweisungen für jeden einzelnen Tag. Selbst wenn er ihm nicht folgt, bekommt er eine Vorstellung davon, wie man trainiert. Er würde sich 150km-Laufwochen, 3-Stunden-Läufe, Radtouren über 250 Kilometer, nüchtern absolvierte 30km-Läufe etc. sparen und stattdessen seine Körner sinnvoll investieren.

Er hat Zugriff auf umfassendes Wissen über Wettkampfernährung und Pacing.

Gerade auf der Langdistanz kann es eine Menge bringen, wenn man nicht nur fit ist, sondern auch etwas weiss. Andersherum kann es eine Menge Zeit kosten, wenn es an Wissen fehlt. Man sieht es schön an gelernten Radfahrern oder gelernten Läufern, die auf die Triathlon-Langdistanz wechseln. Sie verkacken den Wettkampf meistens genau in ihrer Sahnedisziplin durch Überzocken und Ernährungsfehler.

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drullse
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von drullse »

Klugschnacker hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
Der heutige Agegrouper hat klar die besseren Karten. Er kann sich per Mausklick einen 9monatigen Trainingsplan laden, mit Trainingsanweisungen für jeden einzelnen Tag. Selbst wenn er ihm nicht folgt, bekommt er eine Vorstellung davon, wie man trainiert. Er würde sich 150km-Laufwochen, 3-Stunden-Läufe, Radtouren über 250 Kilometer, nüchtern absolvierte 30km-Läufe etc. sparen und stattdessen seine Körner sinnvoll investieren.

Er hat Zugriff auf umfassendes Wissen über Wettkampfernährung und Pacing.
Ja - und?

Wer nutzt das?

Wieviele decken sich mit jedem erdenklichen Schnickschnack ein und nutzen die von Dir beschriebenen Möglichkeiten eben NICHT? Um die geht es ja...

Und um meine Frage nach der Statistik zu den AK-Zeiten... :kuss
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Wagnerli »

Klugschnacker hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Interessant aber: Würde der heutige 55jährige bei gleichem Aufwand und gleicher Ausrüstung (Rad!) schneller sein als 1993. ich sage: nein!
Der heutige Agegrouper hat klar die besseren Karten. Er kann sich per Mausklick einen 9monatigen Trainingsplan laden, mit Trainingsanweisungen für jeden einzelnen Tag. Selbst wenn er ihm nicht folgt, bekommt er eine Vorstellung davon, wie man trainiert. Er würde sich 150km-Laufwochen, 3-Stunden-Läufe, Radtouren über 250 Kilometer, nüchtern absolvierte 30km-Läufe etc. sparen und stattdessen seine Körner sinnvoll investieren.

Er hat Zugriff auf umfassendes Wissen über Wettkampfernährung und Pacing.

Gerade auf der Langdistanz kann es eine Menge bringen, wenn man nicht nur fit ist, sondern auch etwas weiss. Andersherum kann es eine Menge Zeit kosten, wenn es an Wissen fehlt. Man sieht es schön an gelernten Radfahrern oder gelernten Läufern, die auf die Triathlon-Langdistanz wechseln. Sie verkacken den Wettkampf meistens genau in ihrer Sahnedisziplin durch Überzocken und Ernährungsfehler.

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Da bin ich ganz bei Arne. Natürlich gibt es Ausnahmen. Nopogobikers Trainingsmethode passen für ihn, aber das war's auch.

Ich habe ja im Umfeld einige erfolgreiche Akler und kann Arne nur bestätigen.
Du glaubst gar nicht, wer sich alles Trainingspläne schreiben lässt.
Hazel wollte vor ein paar Jahren sein Training und seine WK-Leistung optimieren.
Er lies sich Trainingspläne schreiben und ging regelmäßig zur Laktatmessung.
Dann hat er eine Vorstellung, wie sein Training aufgebaut werden muss und die Leistungssteigerung war deutlich zu sehen.

Vor IM Regensburg war er in super Form, aber am WK-Tag ging nicht.
Er lies die Taperphase überarbeiten und holte dann in Florida die Quali in knapp 9h.
Du musst Dich wirklich mit Trainingsmethoden richtig auskennen, damit am Tag X auch die richtige Leistung abgerufen werden kann.

Bei Hazel kann ich auf jeden Fall sagen, dass es ziemlich egal war auf welchem Rad mit welchen Laufrädern er unterwegs war, oder welche Uhr am Handgelenk die Daten notierte.
Die Trainingspläne und diese Wattmesszeugs hat was gebracht, weil alles kontrollierter läuft.
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Klugschnacker
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von Klugschnacker »

drullse hat geschrieben: Ja - und? Wer nutzt das? Wieviele decken sich mit jedem erdenklichen Schnickschnack ein und nutzen die von Dir beschriebenen Möglichkeiten eben NICHT? Um die geht es ja...
Ach so. :dead Ob der moderne Triathlet sich mehr ausstaffiert als informiert, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich bin ich da etwas betriebsblind. Denn ich sehe ja vor allem Sportler, die sich informieren wollen. Zum Beispiel in unserem Forum, oder mit den monatlich über 20.000 Downloads unserer Sendungen. Da geht inhaltlich sehr in die Tiefe.

Die mir persönlich bekannten Triathleten sind sehr gut, aber nicht unangemessen ausgerüstet. Ultegra bis Dura Ace, Wettkampflaufräder, Aerohelm. GPS-Uhr. Ganz selten ein Powermeter. Ich sehe da wenig Grund zur Kritik.
drullse hat geschrieben:Und um meine Frage nach der Statistik zu den AK-Zeiten... :kuss
Ich habe da keine konkrete Statistik parat. Es ist nur mein subjektiver Eindruck beim Lesen von Ergebnislisten, dass die Trauben im Triathlon heute höher hängen als früher.
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drullse
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von drullse »

Klugschnacker hat geschrieben:Da geht inhaltlich sehr in die Tiefe.

Dafür findet erstaunlich wenig Diskussion über die Sendungen statt.
Ich habe da keine konkrete Statistik parat. Es ist nur mein subjektiver Eindruck beim Lesen von Ergebnislisten, dass die Trauben im Triathlon heute höher hängen als früher.
Ja, ok. Ich hatte das für Roth mal ausgewertet und es stellte sich anders dar - in absoluten Zahlen ja, rein prozentual gesehen war's nicht so, also die Leistungsdichte je 100 Athleten. Aber auch das kann sich natürlich wieder geändert haben.
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keko
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Re: keko trainiert für 0.6-35-6 am 12.9.

Beitrag von keko »

Klugschnacker hat geschrieben:
Ich habe da keine konkrete Statistik parat. Es ist nur mein subjektiver Eindruck beim Lesen von Ergebnislisten, dass die Trauben im Triathlon heute höher hängen als früher.
Roth 1992: 487 sub10, 67 sub9
Roth 2015: 207 sub10, 31 sub9

Natürlich, es gibt mehr Rennen, aber es sind auch 23 Jahre dazwischen.
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