keko hat geschrieben:
Gestern kam ein Bericht von einem Vater, der es geschafft hat nach Deutschland zu kommen. Als nächstes will er seine Frau und seine 7 Kinder nachholen. Sicher kein Einzelfall. Muß man die erwartenden 1 Mio mit 7 multiplizieren?
Ohne Augenzwinkern: Realistisch ist mal 4 oder mal 5.
Es werden Familien kommen mit null Geld, null westliche Kultur und keinem Hauch Alphabetisierung.
Es werden sicher auch hoch qualifzierte Menschen mit viel Geld kommen, die bereits perfekt Englisch sprechen, sprachbegabt sind und schnellstens alles lernen wollen und werden, was man hier braucht. Wo landen welche? Wer nimmt welche? Wie findet man heraus wozu welcher gehört und wie geht man dann damit um?
Die erstern Nachzüge gibt es schon bzw. die ersten Familienzusammenführungen, weil die Familien auf der Flucht getrennt wurden. Es wird wohl auch die Information gehandelt, daß man am besten als erstes einen Minderjährigen unbegleitt schickt, da die in Deutschland das geringste Risiko der Abschiebung droht und dann der Familiennachzug eingeleitet wird.
Sobald das erste Kind in Deutschland geboren ist, ist das Thema Abschiebung durch - egal wo jemand herkommt und welche Motive hinter der Flucht stehen.
Deutschland (und auch einige andere nordische Länder) sind attraktiver als der eigentlich "näher liegende" Süden. Was machen: stolz darauf sein, daß wir so gut und attraktiv sind? Uns unattraktiv machen? Die Heimatländer der Flüchtlinge attraktiver machen? Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Flüchtlinge einfach in freistehende Wohnungen bzw. sogar in freistehende Zimmer in einem Haus einquartiert. Kommt das auf uns zu? Und quartiert dann Frau Merkel in ihr Gästezimmer auch eine Familie ein? Müsssen Arbeitgeber sich den Flüchtlingen anpassen und deren Sprache lernen/sprechen, damit wir dafür sorgen, daß sie Integration gelingt? Wir im Amt kommen aktuell deutlich von "Amtsprache ist deutsch" ab und sprechen halt dann englisch. Arabisch, Farsi, Urdu... etc. spricht im Kollegenkreis niemand. Was ist der richtige Weg zwischen Willkommenskultur/Akzeptanz des Fremden (wir sprechen die Sprache der Flüchtlinge?!, lassen sie uneingeschränkt ihre Kultur in Deutschland leben) und Integration (die Flüchtlinge sprechen unsere Sprache und übernehmen unsere Kultur)?