Die Deutschen sterben aus
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Re: Die Deutschen sterben aus
Zitat aus dem Artikel: Aber die Sorge ist real, vielleicht berechtigt. Sie mischt sich mit Aussagen wie dieser, die eine Frau bei der Demo in eine Fernsehkamera sagt: "Ich habe keine Lust, in den nächsten Jahren mit dem Kopftuch herumzulaufen, es sind mir einfach zu viele auf einem Fleck."
Glaubst Du, dass deutsche Frauen demnächst genötigt sind, mit einem Kopftuch herumzulaufen?
Glaubst Du, dass deutsche Frauen demnächst genötigt sind, mit einem Kopftuch herumzulaufen?
Re: Die Deutschen sterben aus
Die Ghettobildung durch schnelle Schaffung von billigem Wohnraum funktioniert(e) immer gleich. Egal ob Berlin oder nicht.Klugschnacker hat geschrieben:Berlin ist ein Sonderfall. Jeder 5. auf Hartz IV, Ländertransfers von 3 Mrd. Euro jährlich nach Berlin, marode Verwaltung. Das ist nicht überall so.
Unsere weiteren Probleme verschärfen die Lage noch, da hast Du Recht.
Und wenn ich sehe, wie langsam die Einsatzlust unserer Helfer in den Keller geht, weil man vom Innenministerium quasi nur noch als Hausmeistertruppe benutzt wird, dann ist auch da eine Baustelle zu sehen, die sich grade öffnet.
Alles Kleinigkeiten, alles lösbar - aber irgendwer muss mal langsam mit dem Lösen anfangen. Und da ist nix in Sicht.
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Re: Die Deutschen sterben aus
Falls die Frage an mich geht: nein.Klugschnacker hat geschrieben:Glaubst Du, dass deutsche Frauen demnächst genötigt sind, mit einem Kopftuch herumzulaufen?
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Re: Die Deutschen sterben aus
Das glaube ich gern. Die Probleme sind da. Ich sehe aber auch die andere Seite: Wir helfen hunderttausenden Menschen. Diese positive Seite überwiegt für mich.drullse hat geschrieben:Die Ghettobildung durch schnelle Schaffung von billigem Wohnraum funktioniert(e) immer gleich. Egal ob Berlin oder nicht. Unsere weiteren Probleme verschärfen die Lage noch, da hast Du Recht. Und wenn ich sehe, wie langsam die Einsatzlust unserer Helfer in den Keller geht, weil man vom Innenministerium quasi nur noch als Hausmeistertruppe benutzt wird, dann ist auch da eine Baustelle zu sehen, die sich grade öffnet.
Dass Du die Probleme für grundsätzlich lösbar hältst, unterscheidet Deinen Standpunkt z.B. von dem kekos. Zumindest, wie ich ihn verstehe. Deinen zweiten Satz teile ich nicht. Die Deutschen Kommunen schlagen sich wacker; ich bin ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt von dem, was da gerade allerorten auf die Beine gestellt wird. Die Verhandlungen mit unserem EU-Partnern kommen natürlich nicht von heute auf morgen voran.drullse hat geschrieben:Alles Kleinigkeiten, alles lösbar - aber irgendwer muss mal langsam mit dem Lösen anfangen. Und da ist nix in Sicht.
Grüße,
Arne
Re: Die Deutschen sterben aus
Der Helfer in mir stimmt dem letzten Satz zu.Klugschnacker hat geschrieben:Das glaube ich gern. Die Probleme sind da. Ich sehe aber auch die andere Seite: Wir helfen hunderttausenden Menschen. Diese positive Seite überwiegt für mich.
Der planende Skeptiker (
Dass Du die Probleme für grundsätzlich lösbar hältst, unterscheidet Deinen Standpunkt z.B. von dem kekos. Zumindest, wie ich ihn verstehe. Deinen zweiten Satz teile ich nicht. Die Deutschen Kommunen schlagen sich wacker; ich bin ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt von dem, was da gerade allerorten auf die Beine gestellt wird.[/quote]drullse hat geschrieben:Alles Kleinigkeiten, alles lösbar - aber irgendwer muss mal langsam mit dem Lösen anfangen. Und da ist nix in Sicht.
Ich halte grundsätzlich immer alles für lösbar. Also so rein theoretisch. Praktisch sieht's da schon anders aus.
Natürlich schlagen sich die Kommunen wacker, es will sich ja kaum einer die Böße geben, zu vermelden "Wir können nicht (mehr)!". Nähme man allerdings mal die ganzen ehrenamtlichen Helfer weg, sieht es düster aus. Wie lange glaubst Du, machen die Leute das mit? Die Berliner Polizei war vor der beginnenden Flüchtlingskrise schon komplett überlastet, weil kaputtgespart. Neueinstellungen? Von welchem Geld? Und selbst wenn, dann müssen die Leute auch noch ausgebildet werden. Also nimmt man private Firmen. Kannst ja mal nach "LAGESO" googlen, was da in den letzten Tagen durch die Medien geisterte.
Solche Probleme meine ich, da sehe ich keinerlei Lösung am Horizont.
Diese Baustelle meine ich gar nicht, dass das nicht von heute auf morgen kommt ist klar (wobei ich dort vor allem das Problem sehe, dass die anderen EU-Staaten eher nicht kooperativ sind).Die Verhandlungen mit unserem EU-Partnern kommen natürlich nicht von heute auf morgen voran.
Schau Dir mal die Bevölkerungsbewegungen in Deutschland an. Die Fläche verliert zu Gunsten der Städte. Die Wohnungsprobleme in den Städten, die nicht mehr passende Infrastruktur etc. sind eine Folge davon. Was tut diese Regierung, um diesen Trend aufzuhalten? Nix. Nun kommen mindestens kurzfristig eine Menge mehr Leute und wohin? In die Städte. Der Tiefschlaf der planenden Regierung führt jetzt dazu, dass sich diese Thematik deutlich beschleunigt. Und immer noch hört man nix.
Insofern gebe ich keko eben Recht: wir werden hier Ghettos bauen, weil niemand den Mumm hat zu sagen "Ist nicht. Wenn Ihr nach Deutschland flüchtet, dann müsst Ihr auch damit leben, NICHT in einer der Großstädte zu leben, wo es schon eine Community Eurer Landsleute gibt. Wir haben dort nämlich schon so keinen Platz mehr!" Und DAS macht mir Sorge.
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Re: Die Deutschen sterben aus
Ich meine lediglich, dass uns die vielen Flüchtlinge hier in DE bald aus dem Ruder laufen werden, weil es in kurzer Zeit zu viele sind, die hier ankommen und es zu viel Leid, Kriege und Elend auf diesem Planeten gibt, als dass wir das hier in DE lösen können.Klugschnacker hat geschrieben: Dass Du die Probleme für grundsätzlich lösbar hältst, unterscheidet Deinen Standpunkt z.B. von dem kekos. Zumindest, wie ich ihn verstehe.
Helfen? JA!
Viel helfen? JA!
Aber kontrolliert, d.h. (Aussen)Grenzen "zu". Sonst fliegt uns das Ding um die Ohren und damit ist keinem geholfen.
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Re: Die Deutschen sterben aus
Stuttgart bekommt nun auch eine Zeltstadt:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 11e59.html
Somit ist der "Stuttgarter Weg" (dezentralen Unterbringung) schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu halten.
Morgen ist Besichtigungs- und Infotermin unserer Schulturnhalle, aber nächste Woche sind dann die Flüchtlinge drin.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 11e59.html
Somit ist der "Stuttgarter Weg" (dezentralen Unterbringung) schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu halten.
Morgen ist Besichtigungs- und Infotermin unserer Schulturnhalle, aber nächste Woche sind dann die Flüchtlinge drin.
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Re: Die Deutschen sterben aus
Klugschnacker hat geschrieben: "... als vorübergehende Bleibe für 50 bis 70 Flüchtlinge...
Vier bis fünf Wochen, so lauteten die Angaben aus dem Landratsamt in Waiblingen, werde die Notunterkunft in Schmiden mindestens gebraucht, sagte Geyer. „In dieser Zeit ist die Halle zum Glück nicht so stark belegt.“ Gut zehn Termine seien im November und Dezember in der Festhalle vorgesehen gewesen....
Nur zur Vollständigkeit, da es sowieso klar war:
"Im Hinblick auf die hohen Flüchtlingszahlen kann der Koordinierungsstab Flüchtlinge in den nächsten Monaten aber eine Räumung der belegten Halle nicht in Aussicht stellen."
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Re: Die Deutschen sterben aus
Das ist krass*, war aber zu befürchten bzw. vorauszusehen. Da bin ich ganz bei Dir.keko hat geschrieben:"Im Hinblick auf die hohen Flüchtlingszahlen kann der Koordinierungsstab Flüchtlinge in den nächsten Monaten aber eine Räumung der belegten Halle nicht in Aussicht stellen."
*In erster Linie für die Menschen, die dort unterkommen müssen
Re: Die Deutschen sterben aus
Das ist gar nicht so krass, wie ich vermutete. Es gab von der Schule schon diverse Aktionen - so sind die jungen Leute z.B. beim Training dabei. Letzte Woche kam ich zufällig in eine größere Gruppe (15-20) von jungen Asylanten, als sie und ich zum Supermarkt liefen und mir fiel die gute Stimmung auf. Ich sehe auch oft welche, wenn sie zur S-Bahn laufen, um in die Stadt zu fahren. Wüßte ich nicht, dass es Asylanten sind, kämen sie wie normale Jugendliche daher. Bedenkt man, dass sie aus zerbombten Städten kommen und vor dem IS-Terror fliehen, passt das zu der guten Stimmung, die ich bemerkte. Demnächst kommen sie in Wohncontainer, die gerade errichtet werden, bzw. in andere Gebäude, die man eigens dafür herrichtet. Land und Leute geben sich extrem viel Mühe und der Landkreis nimmt Geld in die Hand. Wir sind hier mitten in einem Ballungsgebiet und nicht in der Pampa. Der Wohnungsmarkt ist seit Jahren leergefegt und völlig überteuert.Klugschnacker hat geschrieben:Das ist krass*, war aber zu befürchten bzw. vorauszusehen. Da bin ich ganz bei Dir.keko hat geschrieben:"Im Hinblick auf die hohen Flüchtlingszahlen kann der Koordinierungsstab Flüchtlinge in den nächsten Monaten aber eine Räumung der belegten Halle nicht in Aussicht stellen."
*In erster Linie für die Menschen, die dort unterkommen müssen
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Re: Die Deutschen sterben aus
Das Thema ist ein wenig aus den Medien raus, bleibt aber dennoch:
"... dann wählen wir halt AfD":
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 83fe4.html
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Re: Die Deutschen sterben aus
In Berlin nicht, der Tagesspiegel ist nach wie vor beherrscht davon. Zu Recht, wenn man sieht, was hier los ist.keko hat geschrieben:Das Thema ist ein wenig aus den Medien raus
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Re: Die Deutschen sterben aus
Ich finde die lokalen Medien und Nachrichten interessanter als die großen Portale wie heute.de oder tagesschau.de.drullse hat geschrieben:In Berlin nicht, der Tagesspiegel ist nach wie vor beherrscht davon. Zu Recht, wenn man sieht, was hier los ist.keko hat geschrieben:Das Thema ist ein wenig aus den Medien raus
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Re: Die Deutschen sterben aus
An sich schon, leider gibt es in Berlin kein Medium mehr, dass man lesen/schauen kann, ohne sich parallel noch breit gefächert informieren zu müssen, um den Wahrheitsgehalt zu verifizieren. Dazu kommt eine immer tendenziöser werdende Berichterstattung, so dass ich auch lokal kaum noch was glaube.keko hat geschrieben:Ich finde die lokalen Medien und Nachrichten interessanter als die großen Portale wie heute.de oder tagesschau.de.
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Re: Die Deutschen sterben aus
Bekanntermaßen hab ich einen Einblick in ein anderes Land.
Wie die das mit der Einwanderung handhaben, kann man einem Beitrag eines Forums entnehmen:
http://www.kubaforum.eu/thema/9143-Doku ... #post26138
Ich bin gerade dabei meine Dokumente für Residencia permanente zu beschaffen.
Internationale,beglaubigte Geb.Urkunde hab ich schon.Führungszeugnis,beglaubigt,ist momentan beim Übersetzer.
Alles Andere,AIDS-Test,Röntgenaufnahme,Heiratsurkunde kann ich in Santiago de Cuba bekommen
Ich bin dort ja auch angemeldet. Soll ich dem mal seine Illusionen nehmen .. ?
Und überhaupt, meine Frau genießt inzwischen in D alle Rechte, die ich auch habe. In Kuba bin ich ein scheixx Ausländer, der sich zu fügen hat, dem NULL staatliche Leistungen zustehen, und der SOFORT ausreisen muss, wenn er es wagen sollte, sich ernsthaft über irgendetwas zu beschweren oder gar etwas zum Regime zu sagen. Das ist schon ein komisches Gefühl.
Wie die das mit der Einwanderung handhaben, kann man einem Beitrag eines Forums entnehmen:
http://www.kubaforum.eu/thema/9143-Doku ... #post26138
Ich bin gerade dabei meine Dokumente für Residencia permanente zu beschaffen.
Internationale,beglaubigte Geb.Urkunde hab ich schon.Führungszeugnis,beglaubigt,ist momentan beim Übersetzer.
Alles Andere,AIDS-Test,Röntgenaufnahme,Heiratsurkunde kann ich in Santiago de Cuba bekommen
Ich bin dort ja auch angemeldet. Soll ich dem mal seine Illusionen nehmen .. ?
Und überhaupt, meine Frau genießt inzwischen in D alle Rechte, die ich auch habe. In Kuba bin ich ein scheixx Ausländer, der sich zu fügen hat, dem NULL staatliche Leistungen zustehen, und der SOFORT ausreisen muss, wenn er es wagen sollte, sich ernsthaft über irgendetwas zu beschweren oder gar etwas zum Regime zu sagen. Das ist schon ein komisches Gefühl.