Hallo,
die Probleme mit der Nase habe ich ja schon an anderer Stelle erläutert. Zwischenzeitlich wurde ein Nasennebenhöhlen (NNH) CT gemacht. Ergebnis: extrem krumme Nasenscheidewand, eine zusätzliche NNH in der Nase, chronische Sinusitis, Polypen, wobei die beiden letzten Punkte natürlich keine neuen Befunde sind. Zwei HNO Ärzte haben unabhängig voneinander aufgrund der anatomischen Verhältnisse zu einer OP geraten.
Die würden beide auch selbst operieren (in Belegkliniken, oder wie man das auch immer nennt). Nun frage ich mich, ob ich in einer Klinik nicht besser aufgehoben wäre, also bei Leuten, die das jeden Tag machen. Anbieten würde sich die HNO Klinik Rechts der Isar, oder eben das Pendant in Großhadern.
Hat schon mal jemand von Euch so eine OP machen lassen ? Wo ?
Sportlich ist das dann übrigens wieder ein Rückschlag, da danach mindestens 2 Wochen Sportpause herrscht (vereinzelt liest man sogar von 4 Wochen). Ich sags ja, irgendwas ist immer ...
Grüße,
Hans
Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Moderator: Moderator
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Kenne mich hier leider(naja eigentlich zum Glück) nicht aus. Ich kann Dir nur viel Erfolg und gutes Gelingen wünschen 
Für den Kuchen nach dem Sport 
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Danke. An Dich und Deine Geschichte muss ich in der Tat des öfteren denken. Irgendwie ist das motivierend, wie sich jemand nicht unterkriegen lässt. Und Motivation kann ich aufgrund all der Rückschläge brauchen.FMMT hat geschrieben:Kenne mich hier leider(naja eigentlich zum Glück) nicht aus. Ich kann Dir nur viel Erfolg und gutes Gelingen wünschen
Wenn ich nach der OP wieder mit Sport anfange, also Ende Oktober, werde ich meinen Blog starten. Da wird dann nachzulesen sein, wie das ist, wenn man wirklich wieder von vorne anfängt.
Ziele:
Sylvesterlauf, 10km; sub1
April: München HM; ankommen
Mai: Planegg Dua; ankommen
Juni: Erding, Olympisch; Laufen sub1
Juli: Königsbrunn, Olympisch; Schwimmen sub30
(Oktober: Mallorca, Mitteldistanz; medizinisch eigentlich nicht möglich, aber man kanns ja mal versuchen....)
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Nachtrag:
Ich protokolliere ja schon seit ein paar Monaten die HRV. Ich würde das noch als experimentelle Phase bezeichnen. Der Erkenntnisgewinn für die Trainingssteuerung ist mir aber noch nicht ganz klar. Aktuell tendiere ich jedoch dazu, das Meiste der Aussagen der Anbieter als Blabla abzuhaken.
Falls das jemanden interessiert, werde ich die Daten im Umfeld der OP hier reinstellen. Also was vor der OP, danach und vor allem in der Sportpause passiert.
Ich protokolliere ja schon seit ein paar Monaten die HRV. Ich würde das noch als experimentelle Phase bezeichnen. Der Erkenntnisgewinn für die Trainingssteuerung ist mir aber noch nicht ganz klar. Aktuell tendiere ich jedoch dazu, das Meiste der Aussagen der Anbieter als Blabla abzuhaken.
Falls das jemanden interessiert, werde ich die Daten im Umfeld der OP hier reinstellen. Also was vor der OP, danach und vor allem in der Sportpause passiert.
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Nachdem ich es ja im Juli grandioserweise geschafft habe, mir bei der Hockey-Prüfung die Nase zu brechen, ging es zur Unfallnachsorge zum örtlichen HNO-Arzt.
Dieser meinte dass sich 90% aller Leute, die sich für eine Lokalanästhesie und örtliche Behandlung in der Praxis entscheiden dass auch nicht bereuen. In der Klinik wäre es unter Vollnarkose gewesen, hin, schlafen, wach, zurück, fertig.
Nach seinen Ratschlägen habe ich mich dann für die lokalanästhetische Variante entschieden.
Niemals wieder.
Dieses extreme Druckgefühl, wenn der mit seinem Metallmeissel tief in der Nase herumstochert und das Nasenbein von innen wieder gerade rückt und richtet möchte ich um nichts in der Welt noch einmal haben. Auch nachher war ich irgendiwe total durch und musste noch durch Strassenbahn und Zug nach Hause finden, sehr unangenehm.
Dann doch lieber zur Klinik fahren, in's Bettchen legen, nette Spritze, nett lächeln, nett träumen, nett wach werden, nett frühstücken und gemütlich wieder heim.
Insofern halte ich bei so etwas von HNO-örtlicher Operation nur eines: Abstand.
Aber das gilt in meinem Falle 'nur' für die in meiner Situation offene Nasenbeinfraktur, welche korrigiert werden musste.
Dieser meinte dass sich 90% aller Leute, die sich für eine Lokalanästhesie und örtliche Behandlung in der Praxis entscheiden dass auch nicht bereuen. In der Klinik wäre es unter Vollnarkose gewesen, hin, schlafen, wach, zurück, fertig.
Nach seinen Ratschlägen habe ich mich dann für die lokalanästhetische Variante entschieden.
Niemals wieder.
Dieses extreme Druckgefühl, wenn der mit seinem Metallmeissel tief in der Nase herumstochert und das Nasenbein von innen wieder gerade rückt und richtet möchte ich um nichts in der Welt noch einmal haben. Auch nachher war ich irgendiwe total durch und musste noch durch Strassenbahn und Zug nach Hause finden, sehr unangenehm.
Dann doch lieber zur Klinik fahren, in's Bettchen legen, nette Spritze, nett lächeln, nett träumen, nett wach werden, nett frühstücken und gemütlich wieder heim.
Insofern halte ich bei so etwas von HNO-örtlicher Operation nur eines: Abstand.
Aber das gilt in meinem Falle 'nur' für die in meiner Situation offene Nasenbeinfraktur, welche korrigiert werden musste.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Mein Titel ist da wahrscheinlich etwas undeutlich. Auch der HNO-Arzt operiert in der Klinik unter Vollnarkose mit anschließendem 2-tägigem Aufenthalt in der Klinik.crazy hat geschrieben: Insofern halte ich bei so etwas von HNO-örtlicher Operation nur eines: Abstand.
Ich frag mich nur, ob ein Operateur, der das täglich macht, einfach routinierter ist als ein niedergelassener HNO Arzt, der halt ab und zu eine Nase operiert. Der Klinik-HNO-Arzt macht das unter Umständen täglich mehrfach.
Aber das die Dir Deine Nase mit lokal Betäubung gerichtet haben, ist schon ein starkes Stück. Auch dass die Dich danach rauslassen haben ist ungewöhnlich. Normalerweise sollte man doch abgeholt werden und zB definitiv nicht selbst Auto fahren. Zumindest war das bei meiner letzten ambulanten OP so.
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Heute weiß ich, dass es Blabla ist.HansM hat geschrieben:Nachtrag:
Ich protokolliere ja schon seit ein paar Monaten die HRV. Ich würde das noch als experimentelle Phase bezeichnen. Der Erkenntnisgewinn für die Trainingssteuerung ist mir aber noch nicht ganz klar. Aktuell tendiere ich jedoch dazu, das Meiste der Aussagen der Anbieter als Blabla abzuhaken.
Andere Stressoren überlagern das dermaßen (zumindest bei mir), dass es für die Trainingssteuerung ungeeignet ist.
Aber eines habe ich gelernt: Was bei mir Stress verursacht.
1. Streit mit der Frau.
2. Ärger mit Kollegen oder dem Chef.
3. Schlafmangel durch Kindergeplärre
..
..
157. Training.
So in etwas muss man sich das vorstellen. Vielleicht können allein stehende, kinderlose Profitriathleten, die Null sonstigen Stress haben, damit was anfangen. Ich kanns nicht.
Re: Operation: HNO-Arzt oder Klinik ??
Da kann ich nur Prof.Staudenmaier am Promenadenplatz empfehlen. Ehemaliger OA des RdI, ist dort aber unter dem neuen Chef "Geflüchtet" er operiert in der Arabellaklinik. Top-Haus, beste Versorgung, gerade bei Deiner KK
RdI hatte ich 2x das Vergnügen vor Jahren. Wenn du da kein EZ hast bist Du arm dran. Der Chef ist bestimmt nicht schlecht, aber die Atmo da ist nicht so prall.
RdI hatte ich 2x das Vergnügen vor Jahren. Wenn du da kein EZ hast bist Du arm dran. Der Chef ist bestimmt nicht schlecht, aber die Atmo da ist nicht so prall.
Du kannst aus einem dicken Schwein kein Rennpferd machen,
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.
aber Du kannst versuchen, daraus das schnellste Schwein zu machen.