Wir haben den Kindern zu Studienbeginn jeder einen mittleren 4stelligen Betrag geschenkt (zusätzlich zum monatlichen Unterhalt), damit sie ohne finanzielle Sorgen ihr Studium durchziehen können und auch mal ins Ausland gehen, ohne nebenher jobben zu müssen. Dieses Geld hat das Kind gehütet wie ihren Augapfel, und jetzt, wo sie demnächst fertig ist mit dem Master, will sie bis zum Studienende ihres Freundes die Zeit überbrücken mit einem halben Jahr auf nem Pferdehof. Die haben dort aber kein Geld, sie zu bezahlen, nichtmal Minijob, damit sie versichert ist. Dh, das Kind knüppelt dort den ganzen Tag ohne abgesichert zu sein. Im Gegenzug erhält sie 2 Mahlzeiten am Tag und viel Umgang mit den Pferden, die sie auch einreiten wird, bevor sie verkauft werden.Der Elch hat geschrieben:Ohne Einkommen wird ein fiktives Einkommen von knapp 1000 Euro angenommen - von irgendwas muß man ja leben.
Von diesem fiktiven einkommen wird dann Kranken- und Pflegeversicherung berechnet:
https://www.aokplus-online.de/zusatzang ... ieder.html
Da sie Ende des Monats 30 wird, verlangt die Krankenkasse dann nicht mehr den Studententarif von ca 80,-, sondern 180,-!
Zum Amt gehen und sich arbeitslos melden, kann sie nicht: sie steht ja Dank des "Praktikums" dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Außerdem muss sie erst ihr "Vermögen" aufessen, von dem sie in dem halben Jahr leben will.
Wenn ich sehe, wie ein bestimmtes Klientel in der Bevölkerung genau weiß, wie man zu Geld kommt, ohne auch nur einen Finger zu rühren, Ansprüche auf Wohnung, Miete, Lebensunterhalt, Härtefall bei Zahnersatz.... an die Ämter stellt und wirklich nur zu faul zum arbeiten ist!!, dann geht mir der Hut hoch!!!
Leider (oder zum Glück) habe ich meine Kinder anders erzogen.