Nein, Züri - AltstettenNewbie hat geschrieben:fühlt Euch gedrückt - leider kommen wir (die meisten) langsam in ein Alter, wo wir uns mit dem Abschied der Eltern oder Freunden befassen müssen - wir werden älter
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Solo - wo arbeitest Du nachher? wieder in Richtung Innerschweiz?
Delfin und Feuerteufel - Revival - Spass und Ankommen
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
- Thorsten
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Das die Schweizer ein "ch" seltsam aussprechen, war mir ja bekannt. Dass sie es beim Schreiben lieber gleich komplett weglassen, nicht. Schleichende Abschaffung?soloagua hat geschrieben:Züri - Altstetten
Naja, die Schwaben bauen es hinter jedem "s" wieder mit ein.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
jetzt überleg mal, wo ivh herkomme... da sagt man auch nicht ist, sondern ischt ;-)Thorsten hat geschrieben:Das die Schweizer ein "ch" seltsam aussprechen, war mir ja bekannt. Dass sie es beim Schreiben lieber gleich komplett weglassen, nicht. Schleichende Abschaffung?soloagua hat geschrieben:Züri - Altstetten
Naja, die Schwaben bauen es hinter jedem "s" wieder mit ein.
Denk Dir das "ch". Hier heisst das "Züri".
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
genausoloagua hat geschrieben:jetzt überleg mal, wo ivh herkomme... da sagt man auch nicht ist, sondern ischt ;-)Thorsten hat geschrieben:Das die Schweizer ein "ch" seltsam aussprechen, war mir ja bekannt. Dass sie es beim Schreiben lieber gleich komplett weglassen, nicht. Schleichende Abschaffung?soloagua hat geschrieben:Züri - Altstetten
Naja, die Schwaben bauen es hinter jedem "s" wieder mit ein.![]()
Denk Dir das "ch". Hier heisst das "Züri".
Im Gedenken an Rita: Be Crazy. Be Stupid. Be Silly. Be Weird. Be Whatever. Because life is too short to be anything but happy!


Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Sodele, wir gehören nun sozusagen der Familie Vader an.
Nur nicht in Schwarz.
Gestern abend haben wir die Einführung für das Höhentraining bekommen und das funktioniert mit Maske. Aus der Umgebungsluft reduziert ein Gerät den Sauerstoffgehalt und so kann man mit Maske die Verhältnisse auf der Höhe trainieren. Möglich ist ein Training in Ruhe und eines auf dem Rad, Stepper, Crosstrainer und Rudergerät.
Pro Woche werden wir also so um 1000 hm versuchen zu steigern. Ziel sind mind. 3 Training die Woche.
Dies wird nächste Woche noch aufwendig, aber dann wird es vom Weg einfacher, denn das Trainingszentrum ist quasi Mitten in Zürich.
Bin gespannt, wie sich das auswirkt.
Gestern abend haben wir die Einführung für das Höhentraining bekommen und das funktioniert mit Maske. Aus der Umgebungsluft reduziert ein Gerät den Sauerstoffgehalt und so kann man mit Maske die Verhältnisse auf der Höhe trainieren. Möglich ist ein Training in Ruhe und eines auf dem Rad, Stepper, Crosstrainer und Rudergerät.
Pro Woche werden wir also so um 1000 hm versuchen zu steigern. Ziel sind mind. 3 Training die Woche.
Dies wird nächste Woche noch aufwendig, aber dann wird es vom Weg einfacher, denn das Trainingszentrum ist quasi Mitten in Zürich.
Bin gespannt, wie sich das auswirkt.
- runningmaus
- Die Emu-Maus
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Oh ja, das klingt spannend.
Alles Gute auch für deine Familie
Gruß
Alles Gute auch für deine Familie
Gruß
Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
aktuell 2023 - und Spaß
und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Danke Dir!
Habe mich über das WE ein wenig zurück gezogen und einfach Mal wieder gemacht, was Spass macht...
heute sind wir über unsere Hügel zum Weihnachtsmarkt nach ZH gelaufen. Um fest zu stellen, dass wir schon mindestens 1,5 Jahre nicht mehr wirklich dort gebummelt sind.
Immerhin sind wir so spät los, dass es über die Hügel noch hell war und die riesen Massen vom Weihnachtseinkauf wohl schon weg waren. So konnten wir doch ganz in Ruhe den Glühwein geniessen.
3,5 Stunden zu Fuss sind es geworden, mit Unterbrechung. Die Sonne haben wir leider nicht gesehen. Da hätten wir höher raus müssen...
Habe mich über das WE ein wenig zurück gezogen und einfach Mal wieder gemacht, was Spass macht...
heute sind wir über unsere Hügel zum Weihnachtsmarkt nach ZH gelaufen. Um fest zu stellen, dass wir schon mindestens 1,5 Jahre nicht mehr wirklich dort gebummelt sind.
3,5 Stunden zu Fuss sind es geworden, mit Unterbrechung. Die Sonne haben wir leider nicht gesehen. Da hätten wir höher raus müssen...
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
war wohl sehr regional, wir waren vor zwölf auf dem Bike und hatten Sonnenschein - sogar in Winterthur, also ohne gross auf einen Hügel zu müssensoloagua hat geschrieben:3,5 Stunden zu Fuss sind es geworden, mit Unterbrechung. Die Sonne haben wir leider nicht gesehen. Da hätten wir höher raus müssen...
Im Gedenken an Rita: Be Crazy. Be Stupid. Be Silly. Be Weird. Be Whatever. Because life is too short to be anything but happy!


Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Erstes Höhentraining. Die Maske ist gewöhnungsbedürftig und man kann schlecht durch den Mund atmen.
War aber heute nicht so das Problem, denn bei einem Puls nicht über 130 kann sogar ich durch die Nase atmen. Ist schon spannend, erst fällt der PO2 ab und steigt dann recht schnell wieder. Puls geht dafür schneller hoch, reguliert aber etwas versetzt zum PO2 nach. Dann kann man weiter steigern.
Eine Stunde auf 2500 hm sind jedenfalls nicht wirklich "bemerkbar", 15 min dann noch auf 2800 waren auch easy.
Nur der Sattel des Bikes ist sch... naja, viel länger wird es ja nicht und nach ein paar Trainings will ich dann eh versuchen auf den Stepper umzusteigen. Das kommt dem Berggehen näher.
War aber heute nicht so das Problem, denn bei einem Puls nicht über 130 kann sogar ich durch die Nase atmen. Ist schon spannend, erst fällt der PO2 ab und steigt dann recht schnell wieder. Puls geht dafür schneller hoch, reguliert aber etwas versetzt zum PO2 nach. Dann kann man weiter steigern.
Eine Stunde auf 2500 hm sind jedenfalls nicht wirklich "bemerkbar", 15 min dann noch auf 2800 waren auch easy.
Nur der Sattel des Bikes ist sch... naja, viel länger wird es ja nicht und nach ein paar Trainings will ich dann eh versuchen auf den Stepper umzusteigen. Das kommt dem Berggehen näher.
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Toll, was Du dafür alles machst - so gut vorbereitet wird das sicher ein sagenhaftes Erlebnis. Weiterhin viel Spaß und einen guten Abschied aus der alten Arbeit.
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
juhuu, die Feiertage sind um. Wir sind wieder zu Hause und irgendwie total k.o.
Gestern lief es super, die 850 km haben wir tatsächlich in 6,5 Stunden hinter uns gebracht. Absoluter Rekord.
Immerhin konnten wir jeden Tag einen längeren Spaziergang machen und haben die "schweren" Wanderungen rund um Bad Salzuflen gemacht.
Das stand tatsächlich auf der Streckenbeschreibung. 250 hm.
hihi, das habe ich schon, wenn ich hier ein Mal um den Ort laufe. Meine Hüfte zickt immer noch, aber mit Bewegung wird es besser. So, nun beginnt morgen der Trainingsplan für die letzten 6 Wochen. Schnee für die geplanten Schneeschuhtouren haben wir immer noch nicht. Also bleiben wir beim Wandern.
Einzig die Zeit ist ein grosses Problem.
Heute müssen wir noch unbedingt zu meiner Mutter, da wir das Esszimmer ausräumen müssen. Das sind auch wieder 2 Std fahren und halt das Ausräumen. Morgen soll mein Vater nach Hause, es soll ein Pflegebett angeliefert werden und noch ein paar Sachen. Und dann wird er immer wieder vom Roten Kreuz abgeholt, um die Bluttransfusionen zu bekommen. Wie meine Mutter das aber schaffen soll, weiss ich nicht. Drei Mal am Tag etwas Hilfe vom Pflegedienst, mehr geht im Moment nicht. Ich sage Euch, das ist die Hölle. Ein Pflegeplatz ist weit und breit nicht zu kriegen und überall lange Wartelisten.
Vor Weihnachten haben uns der Herr Professor und die Stationsärztin unbedingt sprechen wollen und angeraten, ihn NICHT nach Hause zu nehmen und mit ihm zu sprechen, dass quasi die Transfusionen eingestellt werden, was seinem Todesurteil gleich kommt. Und, dass sie ihm dann quasi das Einschlafen einfach machen könnten etc.
Nun, das ist ja schon richtig, aber mein Dad ist bei vollem Bewusstsein! Soll ich ihm quasi sagen: Dad stirb endlich!
Nein, ganz sicher nicht. Er ist noch nicht bereit meine Ma alleine zu lassen, für ihn ist das Aufgeben kein Thema.
Nun kommt es mir nun so vor:
Blöderweise (aus Sicht des Krankenhauses), ist er nun doch über die Weihnachtstage nicht, wie erwartet, gestorben. Also schicken sie ihn nun nach Hause. Was für eine Angst muss meine Ma da haben. Sie muss ja froh sein, dass sie den Alltag für sich selber bewältigen kann. Aber dann auch noch immer Angst zu haben, dass er wieder blutet und dann ? Wieder Notarzt und Einlieferung in's Krankenhaus? Wo sie ihn eingentlich nicht mehr wollen... eine riesen Zwickmühle...
Gestern lief es super, die 850 km haben wir tatsächlich in 6,5 Stunden hinter uns gebracht. Absoluter Rekord.
Immerhin konnten wir jeden Tag einen längeren Spaziergang machen und haben die "schweren" Wanderungen rund um Bad Salzuflen gemacht.
hihi, das habe ich schon, wenn ich hier ein Mal um den Ort laufe. Meine Hüfte zickt immer noch, aber mit Bewegung wird es besser. So, nun beginnt morgen der Trainingsplan für die letzten 6 Wochen. Schnee für die geplanten Schneeschuhtouren haben wir immer noch nicht. Also bleiben wir beim Wandern.
Einzig die Zeit ist ein grosses Problem.
Heute müssen wir noch unbedingt zu meiner Mutter, da wir das Esszimmer ausräumen müssen. Das sind auch wieder 2 Std fahren und halt das Ausräumen. Morgen soll mein Vater nach Hause, es soll ein Pflegebett angeliefert werden und noch ein paar Sachen. Und dann wird er immer wieder vom Roten Kreuz abgeholt, um die Bluttransfusionen zu bekommen. Wie meine Mutter das aber schaffen soll, weiss ich nicht. Drei Mal am Tag etwas Hilfe vom Pflegedienst, mehr geht im Moment nicht. Ich sage Euch, das ist die Hölle. Ein Pflegeplatz ist weit und breit nicht zu kriegen und überall lange Wartelisten.
Vor Weihnachten haben uns der Herr Professor und die Stationsärztin unbedingt sprechen wollen und angeraten, ihn NICHT nach Hause zu nehmen und mit ihm zu sprechen, dass quasi die Transfusionen eingestellt werden, was seinem Todesurteil gleich kommt. Und, dass sie ihm dann quasi das Einschlafen einfach machen könnten etc.
Nun, das ist ja schon richtig, aber mein Dad ist bei vollem Bewusstsein! Soll ich ihm quasi sagen: Dad stirb endlich!
Nein, ganz sicher nicht. Er ist noch nicht bereit meine Ma alleine zu lassen, für ihn ist das Aufgeben kein Thema.
Nun kommt es mir nun so vor:
Blöderweise (aus Sicht des Krankenhauses), ist er nun doch über die Weihnachtstage nicht, wie erwartet, gestorben. Also schicken sie ihn nun nach Hause. Was für eine Angst muss meine Ma da haben. Sie muss ja froh sein, dass sie den Alltag für sich selber bewältigen kann. Aber dann auch noch immer Angst zu haben, dass er wieder blutet und dann ? Wieder Notarzt und Einlieferung in's Krankenhaus? Wo sie ihn eingentlich nicht mehr wollen... eine riesen Zwickmühle...
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Ich drück Dich, diese Zwickmühle ist doch der Horror.
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Oje, hört sich nicht gut an. Toi, toi, toi 
Für den Kuchen nach dem Sport 
Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Das ist furchtbar! Da fehlen mir die Worte.
Fühle dich mal ganz fest in den Arm genommen!
Fühle dich mal ganz fest in den Arm genommen!
- Taunusschnecke
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- Beiträge: 8635
- Registriert: 23 Aug 2006 18:28
- Wohnort: nicht auf dieser Welt
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Re: Solo auf dem Weg nach Chile
Gibt es nicht die Möglichkeit Deinen Vater in ein Hospitz zu geben?
Da könnte er versorgt werden und auch den Druck für deine Mutter würde es doch arg lindern.?
ist ja eine echt schwere Situation.
Da könnte er versorgt werden und auch den Druck für deine Mutter würde es doch arg lindern.?
ist ja eine echt schwere Situation.