keko hat geschrieben:Eine Freundin hat gestern vom Arzt gesagt bekommen, dass sie nun ins Hospiz soll.
Bisschen jünger als ich, 4 Kinder... und Krebs.
Sch....
Und wir machen uns jeden Tag das Leben mit irgendwelchem Quatsch schwer.
...dabei kommen die echten Schwierigkeiten doch von selbst.
Was sagt man zu einem Menschen, der in den nächsten Tagen stirbt?
Daß Du froh bist, daß Du sie kennenlernen durftest, sie gern hast, mit ihr schöne gemeinsame Erlebnisse hattest?
Vielleicht die Frage, ob Du etwas für sie tun kannst - auch über den Tod hinaus?
Ich weiß es nicht, ich war noch nie so direkt in der Situation. Aber ich hab Angst davor.
Wir kennen sie von der Kindergrabbelgruppe an, weil ihre beiden Ältesten so alt sind wie unsere beiden.
Am gleichen Tag, als ich im Dezember 2015 ins Krankenaus ging, ging sie mit Bauchschmerzen auch hin. Man fand dann den Krebs. Jetzt können die Ärzte nichts mehr für sie machen.
keko hat geschrieben:Eine Freundin hat gestern vom Arzt gesagt bekommen, dass sie nun ins Hospiz soll.
Bisschen jünger als ich, 4 Kinder... und Krebs.
Sch....
Und wir machen uns jeden Tag das Leben mit irgendwelchem Quatsch schwer.
...dabei kommen die echten Schwierigkeiten doch von selbst.
Was sagt man zu einem Menschen, der in den nächsten Tagen stirbt?
Daß Du froh bist, daß Du sie kennenlernen durftest, sie gern hast, mit ihr schöne gemeinsame Erlebnisse hattest?
Vielleicht die Frage, ob Du etwas für sie tun kannst - auch über den Tod hinaus?
Ich weiß es nicht, ich war noch nie so direkt in der Situation. Aber ich hab Angst davor.
Wir kennen sie von der Kindergrabbelgruppe an, weil ihre beiden Ältesten so alt sind wie unsere beiden.
Am gleichen Tag, als ich im Dezember 2015 ins Krankenaus ging, ging sie mit Bauchschmerzen auch hin. Man fand dann den Krebs. Jetzt können die Ärzte nichts mehr für sie machen.
Oh ne, das ist doch echt Sch.... viel Kraft!
Offen mit umgehen und wirklich fragen, was Du für Sie und die Familie machen kannst, halte ich auch für gut. Leute die gar nicht damit umgehen können und vor lauter Angst nicht mehr vorbei gehen, wird sie schon genug haben. Sei Du selbst und überlege nicht zu lange, ob Du irgendwas falsch sagen könntest. Das merken die Betroffenen und das kommt meist nicht gut an. Ich habe bei meiner Freundin auch manchmal einfach sagen müssen, dass ich grad nicht weiss, was ich ihr sagen oder antworten soll, da ich Angst habe sie versteht es falsch. Da half meist meine Frage, was sie denn gerne hätte bzw. erwartet. So haben wir uns von Thema zu Thema gehangelt. Mit mir konnte sie immerhin Sachen besprechen, die mit der Familie nicht zu klären waren. Das half viel!
soloagua hat geschrieben:
Offen mit umgehen und wirklich fragen, was Du für Sie und die Familie machen kannst, halte ich auch für gut. Leute die gar nicht damit umgehen können und vor lauter Angst nicht mehr vorbei gehen, wird sie schon genug haben. Sei Du selbst und überlege nicht zu lange, ob Du irgendwas falsch sagen könntest.
drullse hat geschrieben:Das ist bitter - aus ihrer Sicht allerdings kann ich das verstehen, ich vermute, mir ginge es ähnlich.
Sie ist wütend, dass sie so früh sterben musss.
Ich glaube, man kann gar nicht voraussehen, wie man in so einer Situation dann denkt.
Verständlich. Und für alle brutal hart.
Ich denke auch, dass man da nicht weiss wie man selber reagieren würde... man hofft eh, dass es immer nur die anderen trifft...
drullse hat geschrieben:Das ist bitter - aus ihrer Sicht allerdings kann ich das verstehen, ich vermute, mir ginge es ähnlich.
Sie ist wütend, dass sie so früh sterben musss.
Ich glaube, man kann gar nicht voraussehen, wie man in so einer Situation dann denkt.
Kirsten war damals unglaublich verzweifelt, weil sie doch ihren Sohn aufwachsen sehen wollte.
Sie war mit ihren 36 Jahren einfach noch nicht fertig mit ihrem Leben.
Ihr Job als Mutter war noch nicht getan.
drullse hat geschrieben:Das ist bitter - aus ihrer Sicht allerdings kann ich das verstehen, ich vermute, mir ginge es ähnlich.
Sie ist wütend, dass sie so früh sterben musss.
Ich glaube, man kann gar nicht voraussehen, wie man in so einer Situation dann denkt.
Kirsten war damals unglaublich verzweifelt, weil sie doch ihren Sohn aufwachsen sehen wollte.
Sie war mit ihren 36 Jahren einfach noch nicht fertig mit ihrem Leben.
Ihr Job als Mutter war noch nicht getan.
drullse hat geschrieben:Das ist bitter - aus ihrer Sicht allerdings kann ich das verstehen, ich vermute, mir ginge es ähnlich.
Sie ist wütend, dass sie so früh sterben musss.
Ich glaube, man kann gar nicht voraussehen, wie man in so einer Situation dann denkt.
Kirsten war damals unglaublich verzweifelt, weil sie doch ihren Sohn aufwachsen sehen wollte.
Sie war mit ihren 36 Jahren einfach noch nicht fertig mit ihrem Leben.
Ihr Job als Mutter war noch nicht getan.
Mit 4 heranwachsenden Kindern dann sowieso nicht.
Genau, Du willst doch für sie da sein und die wichtigen Momente im Leben der Kinder miterleben.
Wenn ich sowas lese, bin ich unendlich froh keine Kinder zu haben - wenn es mich erwischt, bleibt zumindest niemand zurück, für den ich sorgen muß oder will. Und wenn es auch Freunde geben mag, die traurig wären, wenn ich weg bin - es ist doch was anderes als die eigenen Kinder.
Anja hat geschrieben:Wenn ich sowas lese, bin ich unendlich froh keine Kinder zu haben - wenn es mich erwischt, bleibt zumindest niemand zurück, für den ich sorgen muß oder will. Und wenn es auch Freunde geben mag, die traurig wären, wenn ich weg bin - es ist doch was anderes als die eigenen Kinder.
So gesehen hast du recht. Man hat dann ein Problem weniger.
Meine Tochter hat sich bei uns im Hallenbad als Aushilfe beworben und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Jetzt freut sie sich!! Sie ist erst 17 und will schon nebenbei arbeiten.. Das muss man sich mal vorstellen!
Ich frage mich: was habe ich bloß falsch gemacht?!