think-or-thwim hat geschrieben:Nichtdestotrotz bin ich mit meinen 1500m Staffelschwimmen und der Zeit von 20,58min recht zufrieden.
Ich vermute, das waren ein bisschen mehr als 1500, denn die schnellsten beim Kurztriathlon hatten hohe 19er Zeiten und das ist schon ziemlich langsam. Ich tippe auf 1550. Oder war es am Anfang eine arge Keilerei?
Nene, es war nur ziemlich windig und wellig. Sagen wir es mal so, die deutsche Olympiamannschaft der Schwimmer wäre im Kraichgau nie im Ziel angekommen.
Jeder Mensch ist ein Künstler. (Beuys) Jeder Mensch ist ein Emu. (Ulfila)
ich denke auch dass die schwimmstrecken grosszügig bemessen waren. im training schimme ich locker 44min auf 2km. in kraichgau war ich nur 2,5min schneller.
danke für die blumen => uns hat es auch tierischen spass gemacht und ihr seid jederzeit wieder herzlich willkommen.
nächstes jahr beim 2. kraichgau-triathlon festival wär nicht schlecht, oder?
ich froi mich jetzt schon wie ein kleines kind darauf.
mein bericht folgt....
imagic-Liga Serie 9 => ein pünktchen vor triwolf => strike!!!!
Ich gratuliere allen Emus die in Kraichgau mit gemacht haben. Hab gehört es gab nen ganz fiesen Wind. Umso besser sind eure Ergebnisse zu werten. Mit wind rad zu fahren ist echt nevrig.
Sehe ich das richtig das Ulfila 10 auf der Mitteldistanz geworden ist?
danke für die blumen => uns hat es auch tierischen spass gemacht und ihr seid jederzeit wieder herzlich willkommen. nächstes jahr beim 2. kraichgau-triathlon festival wär nicht schlecht, oder? ich froi mich jetzt schon wie ein kleines kind darauf.
mein bericht folgt....
Auch wenn´s jetzt schon von allen gesagt worden ist; Vielen Dank für Eure herzliche Gastfreundschaft. Euer Frühstücksbuffet war so lecker, das kann mit jedem Luxushotel mithalten. Ich meine, wir sollten Deine Frau zum Ehren-Emu ernennen
So, und nu kommt Schorsch`s Bericht vom Kraichgau-Triathlon.
Die Nacht davor unter dem Motto mal wieder schlecht und wenig geschlafen, das bedeutete dass ja nichts schief gehen konnte.
In einem Emu-Konvoi ging es morgens in Richtung Hardtsee. Dort angekommen hab ich nicht schlecht gestaunt. Ich war ja noch nie in Roth und kenne den Challenge nur vom Fernsehen, aber das am Hardtsee kam mir vor wie Klein-Roth, was die Organisation betrifft.
Tja, eingecheckt, Beutel abgegeben und in die Neo-Wurst gezwängt musste ich nach dem einschwimmen feststellen, dass es mir zum ersten mal im Wasser wärmer war als an Land. Deshalb sehnte ich den Startschuss herbei. Auch zum ersten mal habe ich einen Triathlon schwimmend im See begonnen (Hawaii-Feeling, wenn a bisserl wärmer wär). Zum Wetter ist zu sagen, dass es recht bewölkt war und die Sonne nur selten durch die Wolkendecke kam. Der Wind hatte mir beim schwimmen zu schaffen gemacht. Später beim Radfahren hat er mich nicht so sehr wie befürchtet gestört.
So, nun hörte ich die Glocken „Hells Bells“ von ACDC. Ich hatte Gänsehaut unterm Neo und mir war klar gleich kommt der Startschuss. Es ging los und ich habe versucht mich aus der Schlägerei herauszuhalten. Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden und konnte mehr oder weniger meinen ZickZack-Kurs Richtung Boje schwimmen. Schon auf der ersten Runde (Rückweg Richtung Landgang) schlossen die zuvorgestarteten L-Distanzler von ihrer 1,5km-Runde zu uns auf und ich holte mir die Prügel ab, der ich doch zuvor so erfolgreich aus dem Weg gegangen bin. Naja, was wäre ein Tria ohne Watschen? Der Landgang war nicht so dolle, denn hier schnellte mein Puls ins astronomische hoch und ich muste ihn auf der zweiten Runde erst mal wieder runterbringen bis ich wieder meinen „Stiefel“ weiter schwimmen konnte. Zum Schwimmen gibt es noch zu sagen, dass ich wegen der Wellen (vom Wind) ganz schön viel Wasser geschluckt hatte. Das musste ich beim Radpart schon mal nicht zu mir nehmen ;-). Raus aus dem Wasser in 37:37.
Beim ersten Wechsel holte ich mir meinen Beutel und wurde beim Umziehen supertoll von einer netten Dame unterstützt. Das ging ja Ruckzuck, das Rad geholt und Abmarsch.
Auf der Radstrecke hatten wir erst mal Rückenwind und es ging ab wie die Post. Noch vor Östringen hatte ich meinen Vereinskollegen, der 35 Sekunden vor mir aus dem Wasser kam, eingeholt. Schon auf der ersten Steigung waren so viele Zuschauer, die einen anfeuerten und motivierten, dass ich überhaupt nicht die Steigung schlimm empfand. Das war dann auch auf den Rest der Strecke der Fall => die Stimmung war genial und solch eine Stimmung habe ich noch nie erlebt => ein großes Lob an die Zuschauer => das war einfach spitze!!! Auf der Radstrecke konnte ich einige Plätze gut machen. Der berüchtigte Hühnerbüschel kam mir überhaupt nicht schwer vor, da mir ausgelöst von der sagenhaften Stimmung der Zuschauer eine gehörige Portion Adrenalin in die Adern schoss. Ich hatte Gänsehaut am ganzen Leib. Das gleiche Spiel am Schindelberg, leider habe ich bei der Bergwertung meine bisher hier gefahrene schlechteste Zeit eingefahren. Aber ansonsten war das Radfahren einfach genial und hat riesig Spaß gemacht. Demzufolge kam ich auch unter 2 Stunden (1:58:20), was ich anfänglich nicht für Möglich hielt => Durschnittsgeschwindigkeit 32,6 km/h hatte ich noch nie bei so einer hügeligen Strecke.
Wieder in der Wechselzone hat man mir gleich das Rad abgenommen und dank der Hilfe, diesmal zweier Helfer war ich schnell in den Laufschuhen und auf dem Weg zum Laufpart. Schon nach ca. 500m verspürte ich ein Ziehen in beiden Oberschenkeln und ich dachte nur „Bitte jetzt keinen Krampf“, so schaltete ich einen Gang zurück und lief erst mal locker. Bald konnte ich schon wieder das Tempo aufnehmen und war überglücklich, dass es wahrscheinlich nur der Wechsel Rad -> Lauf war, der mir komischerweise diesmal Probleme machte. Hatte ich eigentlich noch nie, aber einmal ist immer das erste mal. Nun ging es weiter und ich war mir schon im Klaren, dass ich diesmal wieder auf grausame Weise eingesammelt werde. Aber dass schon um Kilometer 2 eine Stimme hinter mir rief „Halloooooo Georg“ war besonders bitter. Mein Vereinskollege, dem ich auf der Radstrecke mal wieder nicht so viel abnehmen konnte, dass es fürs Laufen reichte, war direkt hinter mir. Naja, wir haben noch ein paar Worte gewechselt und er lief mir davon, vielleicht war es auch gut so, denn nun konnte ich entspannt mein Rennen laufen und musste mich nicht so abhetzen. Dass Ulfila und Tri vor mir waren und auch vor mir finischen würden war mir von Anfang an klar. Als ich dann auf dem Rückweg der ersten Runde Tacis (du warst meine große Herausforderung) sah, war mir klar dass mein Vorsprung reichen müsste. So konnte ich zum ersten mal den Laufpart eines Triathlons geniesen. Dass ich unentwegt eingesammelt wurde hat mir auch nichts mehr ausgemacht, da ich von dem Publikum auf der Strecke so unendlich begeistert war (besonders von Peters Motivationsversuchen, alla „Schorsch, nun fang doch endlich mal an zu Laufen!!!“ ;-)) und ich mir sicher war unter meiner Wunschvorstellung 4 Stunden zu finishen. Ich konnte auch noch den einen oder anderen einholen, die konnte man aber an einer Hand abzählen. Auf alle Fälle hab ich jeden Emu auf der Strecke gesehen und hatte Spaß beim Laufen => wie unglaublich. Meine Laufleistung war für mich recht akzeptabel (1:10:10) und so lief ich nach 3:46:09 über die Ziellinie.
Es war ein herrlicher Triathlon, nur was danach kam war leider nicht so schön. Nach nicht einmal 5 Minuten nach dem Finish bekam ich tierische Bauchkrämpfe, die immer wieder schubweise kamen und auch immer heftiger wurden. Das hatte ich jetzt schon das dritte mal nach einem Wettkampf, aber noch nie in dieser Intensität, so dass ich zu den Sanis „gehen“ musste und diese mir gleich eine Infusion legten. Nach einer Weile ging es dann auch wieder besser und man erklärte mir dieses Phänomen. Viele Sportler haben mehr oder weniger damit zu kämpfen und leider werde ich auch immer wieder damit konfrontiert werden. Leider blieben die Krämpfe bis zum darauffolgenden Tag erhalten, nur nicht mehr so stark.
So habe ich den Zieleinlauf aller Emus verpasst und musste auch recht früh das Feld räumen => schade.
Nichts desto Trotz hat mir das Wochenende mit den Emus und der Wettkampf tierisch Spaß gemacht und wird mir sehr lange in Erinnerung bleiben.
Ich hoffe, nächstes Jahr können wir das wiederholen.
imagic-Liga Serie 9 => ein pünktchen vor triwolf => strike!!!!
Der langsamste Teilnehmer, ein Mann, hat über 23 min gebraucht. Tri hat es am Berg wirklich knallen lassen. Dafür müssten wir ihm jetzt auch ein Rad bauen, oder?
Jeder Mensch ist ein Künstler. (Beuys) Jeder Mensch ist ein Emu. (Ulfila)
Der langsamste Teilnehmer, ein Mann, hat über 23 min gebraucht. Tri hat es am Berg wirklich knallen lassen. Dafür müssten wir ihm jetzt auch ein Rad bauen, oder?
Verflucht, ich habe erst mitbekommen, das da die Bergwertung läuft, als ich das zweite mal über die Matte gefahren bin. Sonst wäre ich an die Kotzgrenze gegangen. Das wird nächstes Jahr besser