Nach einem Jahr kommt man auf die Idee, dass man quasi Flughäfen dicht macht oder Reisen beschränkt.
Ich stelle mir vor, wir hätten einen Virus in der Firma. Und nach einem Jahr kommt man auf die Idee, dass man USB-Laufwerke zumacht.
Moderator: Moderator
Money makes the world go round !keko hat geschrieben:Ich blicke langsam nicht mehr durch.
Nach einem Jahr kommt man auf die Idee, dass man quasi Flughäfen dicht macht oder Reisen beschränkt.
Ich stelle mir vor, wir hätten einen Virus in der Firma. Und nach einem Jahr kommt man auf die Idee, dass man USB-Laufwerke zumacht.
Corona ist natürlich real und muss bekämpft werden. Gestern ist die 85jährige Mutter eines Bekannten von mir in nur wenigen Tagen an Corona verstorben. Ohne Corona würde die gute Frau wohl noch leben.Cogi Tatum hat geschrieben:Welchen Weg meinst Du?keko hat geschrieben:...Hat bei mir mal wieder ein wenig gedauert, aber langsam verstehe ich, wohin der Weg geht
Den, der in einer Einzelmeinung eines Mitglieds der Bundesregierung beschrieben wurde "Die Länge des Lockdowns hängt aber auch davon ab, inwieweit sich neue Mutationen des Coronavirus in Deutschland verbreiten", oder einen anderen?
Was ist zu tun damit es in Berlin keine Zustände wie in Lissabon gibt?
Cogi Tatum hat geschrieben:Trotz deiner Freude und Nähe an bzw. zu den Naturwissenschaften (Du: i² = j² = k² = i*j*k = -1keko hat geschrieben:...ich [glaube], dass sich der eine oder die andere auf den Corona-Zug setzt und wir gerade parallel Kurskorrekturen und Beschleunigungen erleben. Die Richgkeit dieser Annahme bleibt für mich so lange erhalten, bis politische Entscheidungen dieser Annahme entgegenwirken würden. Bisher tun sie das nicht. Tun sie das, würde ich sie verwerfen...) und ihrer oftmaligen Klarheit (ich: 1+1=2) bleibst Du (hüben wie drüben), obwohl Du in Zukunftsfragen umfangreich populärwissenschaftlich belesen bist, regelmäßig bis überwiegend bei deinen Ausblicken und Vermutungen sehr, sehr vage.
Befülle deine obige Äußerung doch einmal mit Personen, Institutionen und Maßnahmen und Beispielen die helfen Dich zu verstehen. Wer? Was? Wann? Wie?![]()
Ich bringe einmal ein erdachtes Beispiel: "Der Bundeswirtschaftminister bringt auf Grund des Drucks der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) einen Gesetzentwurf ein, der auch in Zukunft sicherstellt, dass Mitarbeiter weiterhin nicht vom Unternehmen verlangen können, von zu Hause aus zu arbeiten. Mit den Oppositionsführern im deutschen Bundestag wurde Durchwinken und Stillschweigen zum Thema vereinbart, die Chefredakteure/ Intendanten reichweitenstarker Medien wurden unter dem Hinweis, dass sich sonst ggf. die Kooperationsbereitschaft der Bundesregierung bei Interviewanfragen und Recherchen, etc. verschlechtert, um eine sehr verhaltene Berichterstattung außerhalb der Schlagzeilen gebeten."
Würde dann nicht vieles klarer werden? Könnte man dann nicht leichter zwischen so diffusen wie unnötigen und berechtigten Sorgen unterscheiden?
Da liegen wir schon weit auseinander.Cogi Tatum hat geschrieben:...
Meine Antwort: Eine Stilllegung ganzer Wirtschaftszweige liegt in Interesse von niemanden ......
Gewaltiges Geld von Investoren (z.B. Blackrock) steckt in den Internetriesen und entsprechenden Portalen. Wenn also der kleine (Uhren-, Radio,- Schreibwaren-,.....) Händler in meinem Stuttgarter Vorort "wegen Corona" Pleite geht und ich stattdessen bei Amazon einkaufe, geht das Geld von meinem mittelständischen Vorortverkäufer zu Amazon und Amazon (bzw. die Investoren) freut sich. Es ist eine klassische Umverteilung.Cogi Tatum hat geschrieben:Dann erklär 'mal wer Interesse hat und profitiert.
Zunächst finde ich Nullzinsen bemerkenswert, denn damit verliert dein Geld an Wert. Davon abgesehen gehörst du zu den Profiteuren, wenn du merklich in Aktien investieren kannst. Du bist also nicht "unten" angesiedelt. Nullzinsen sind also wiederum eine Umverteilung von unten nach oben. Je weiter oben du bist, desto besser. Aber Achtung: geht es dir als Kleinaktionär mal merklich schlechter und du musst deine Aktien verkaufen, wird auch dann wieder umverteilt, denn andere freuen sich über deine Notverkäufe.Cogi Tatum hat geschrieben:Findest Du es denn ungewöhnlich, dass bei Nullzinsen verfügbares Geld in Aktien investiert wird und das durch hohe Nachfrage an Aktien von Unternehmen mit begehrten Produkten, guten Prognosen und erfolgreichen Geschäftsmodellen (wie z. B. Apple oder Amazon) Kurssteigerungen entstehen?
Hier ist meine nächste Frage an dich:Cogi Tatum hat geschrieben: ....
Wichtig ist "der Politik" dabei, dass der innere Friede erhalten bleibt (das ist nicht automatisch mit Gerechtigkeit gleichzusetzen) und Deutschland und Europa weiter funktionieren. Dazu braucht es Geld und daher eine leistungsstarke Wirtschaft. In den Momenten in denen die Wirtschaft schwächelt (ob wegen Corona oder einer an der Wall Street ausgelösten Finanzkrise) werden daher von den Zentralbanken Billionen in den Markt gepumpt..
GoldCogi Tatum hat geschrieben:Was soll und was kann ich tun? Die Ersparnisse für meine Zeit als Rentner zu Null- oder Negativzinsen auf ein Sparbuch der hiesigen Kreissparkasse legen und mich freuen wenn Börsenabstürze wie 1987, 2001 oder 2008 mich (vermeintlich) nicht betreffen?keko hat geschrieben: Zunächst finde ich Nullzinsen bemerkenswert, denn damit verliert dein Geld an Wert. ... Je weiter oben du bist, desto besser. Aber Achtung: geht es dir als Kleinaktionär mal merklich schlechter und du musst deine Aktien verkaufen, wird auch dann wieder umverteilt, denn andere freuen sich über deine Notverkäufe.
Das hat nun m.E. genau gar nichts mit Corona zu tun, hier geht es um die Entkopplung von Real - und Finanzvermögen:keko hat geschrieben:Da liegen wir schon weit auseinander.Cogi Tatum hat geschrieben:...
Meine Antwort: Eine Stilllegung ganzer Wirtschaftszweige liegt in Interesse von niemanden ......
Findest du es nicht bemerkenswert, dass die Finanzmärkte gute Gewinne machen, ebenso die Ultrareiche und andere quasi Existenzängste haben?
Anders rum: glaubst du, die Entscheidungen wären die gleichen, wären die finanziellen Auswirkungen genau umgekehrt?
Gegenfrage: Was wäre denn eine ernstzunehmende Alternative zum „Billionen in die Märkte pumpen“? Und was wäre die Konsequenz einer solchen Alternative?keko hat geschrieben:Hier ist meine nächste Frage an dich:Cogi Tatum hat geschrieben: ....
Wichtig ist "der Politik" dabei, dass der innere Friede erhalten bleibt (das ist nicht automatisch mit Gerechtigkeit gleichzusetzen) und Deutschland und Europa weiter funktionieren. Dazu braucht es Geld und daher eine leistungsstarke Wirtschaft. In den Momenten in denen die Wirtschaft schwächelt (ob wegen Corona oder einer an der Wall Street ausgelösten Finanzkrise) werden daher von den Zentralbanken Billionen in den Markt gepumpt..
Kannst du dir vorstellen, dass Corona ein willkommener Anlass ist, um Billionen in den Markt zu pumpen?
Oder wie Dr. Wolfgang Schäuble sagte: "Große Krisen sind große Chancen"
"Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen ..."
Man muss natürlich viel Geld in die Hand nehmen. Ich wundere mich lediglich, dass es für das Geld und die Dauer des Ausgebens scheinbar keine Grenze gibt.captainbeefheart hat geschrieben:...
Gegenfrage: Was wäre denn eine ernstzunehmende Alternative zum „Billionen in die Märkte pumpen“? Und was wäre die Konsequenz einer solchen Alternative?
Na, erstmal kann ich beleihen und drucken, was das Zeug hält. Solange das gepumpte und gedruckte Geld danach mit Wertschöpfung wieder entsprechend aufgeladen wird ist das auch kein Problem. Das war seit 2008/2009 so, weil wir eine irre Nachfrage hatten.keko hat geschrieben:Man muss natürlich viel Geld in die Hand nehmen. Ich wundere mich lediglich, dass es für das Geld und die Dauer des Ausgebens scheinbar keine Grenze gibt.captainbeefheart hat geschrieben:...
Gegenfrage: Was wäre denn eine ernstzunehmende Alternative zum „Billionen in die Märkte pumpen“? Und was wäre die Konsequenz einer solchen Alternative?