Wayne interessierts?

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drullse
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von drullse »

captainbeefheart hat geschrieben:Es wird leider nicht besser: https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/ ... er-zuwachs
Ich kann aus dem Artikel ehrlich gesagt nichts ablesen. Es reicht im Grunde, wenn ein paar männliche Topverdiener wesentlich mehr bekommen als die weiblichen Pendants. Schon haut es die ganze Statistik aus den Schuhen.

Und gerade bei den "Topverdienern" stellt sich immer die Frage, ob die Jobs überhaupt wirklich vergleichbar sind. Viel interessanter finde ich die Vergleiche in unteren bis mittleren Gehaltsstufen bei meist wesentlich besser vergleichbaren Jobs. Da hatte ich in meinem ganzen Arbeitsleben (ja, ist nicht repräsentativ) nämlich fast keine Unterschiede. Und ich kenne auch keine Frau, die einen Job macht, in dem ihr Kollege deutlich mehr Geld bekommt. Wo kommt dieser Unterschied also her?
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captainbeefheart
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

drullse hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:Es wird leider nicht besser: https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/ ... er-zuwachs
Ich kann aus dem Artikel ehrlich gesagt nichts ablesen. Es reicht im Grunde, wenn ein paar männliche Topverdiener wesentlich mehr bekommen als die weiblichen Pendants. Schon haut es die ganze Statistik aus den Schuhen.

Und gerade bei den "Topverdienern" stellt sich immer die Frage, ob die Jobs überhaupt wirklich vergleichbar sind. Viel interessanter finde ich die Vergleiche in unteren bis mittleren Gehaltsstufen bei meist wesentlich besser vergleichbaren Jobs. Da hatte ich in meinem ganzen Arbeitsleben (ja, ist nicht repräsentativ) nämlich fast keine Unterschiede. Und ich kenne auch keine Frau, die einen Job macht, in dem ihr Kollege deutlich mehr Geld bekommt. Wo kommt dieser Unterschied also her?
Der Unterschied wird überproportional von hohen Einkommensklassen bestimmt, ist aber nicht allein damit zu erklären. Der Unterschied besteht auch bei Geringverdienern. Weiter oben hab ich einen Teil der Diskussion zitiert, da sind schon ein paar Argumente gelistet. Es gibt strukturelle Gründe über die Berufe hinweg und Lücken innerhalb der Berufe.

Details findest Du auf der Seite des Statistischen Bundesamtes.
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

Cogi Tatum hat geschrieben: ... wo ist dann noch das große Problem?
Dass es diese Unterschiede 2021 immer noch gibt.

Und: Dass es immer noch Menschen gibt, die das relativeren und schön reden, anstelle dazu beizutragen, dass die Unterschiede verschwinden.
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drullse
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von drullse »

Gelöscht, weil: siehe Thread-Titel.
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

Cogi Tatum hat geschrieben: Was soll ich tun?
Das wirst Du selbst am besten wissen.
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runningmaus
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von runningmaus »

@c : Bringe die Abiturientin dazu, einen tollen Beruf für sich zu wählen. Also, den ersten, denn es kann gut sein, dass auch sie mehrere Berufe in ihrem Leben ausüben wird ;)
Dann hast du schon viel getan :)

Meinst du, ich habe zuwenig gegendert, als ich das mit dem Schmied des Glücks schrieb? ;)
*Hihihi*
Leidenschaft meistert jede Krise. Est-ce qu'il sont fous, les français?
aktuell 2023 - und Spaß
und was davor geschah... runningmaus 2012: Kopf hoch!
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

/Zitat entfernt

McKinsey hat sich noch an jeden Trend angehängt, um daraus Geschäft zu generieren: Aus dem Home Office Kontext lassen sich wieder große Projekte schneidern: Prozesse, Strukturen etc müssen dezentralisiert werden. Später wird es dann den von McKinsey mitpropagierten Re-Zentralisierungstrend geben, Prozesse, Strukturen etc müssen zentralisiert werden. So banal wie vorhersehbar.
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keko
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von keko »

Cogi Tatum hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:McKinsey hat sich noch an jeden Trend angehängt, um daraus Geschäft zu generieren: Aus dem Home Office Kontext lassen sich wieder große Projekte schneidern: Prozesse, Strukturen etc müssen dezentralisiert werden. Später wird es dann den von McKinsey mitpropagierten Re-Zentralisierungstrend geben, Prozesse, Strukturen etc müssen zentralisiert werden. So banal wie vorhersehbar.
Und Katrin Göring-Eckardt sieht es wie McKinsey? :???:

:tomtiger
Glaubst du denn, unsere Politiker ziehen sich ihre Ideen aus den Fingern? :pfeif
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drullse
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von drullse »

Cogi Tatum hat geschrieben:Und Katrin Göring-Eckardt sieht es wie McKinsey? :???:

:tomtiger
Was genau ist Deine Frage?

Göring-Eckardt kann doch die gleiche Meinung zum Thema haben aber einen ganz anderen Hintergrund für ihre Aussage als McKinsey.
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drullse
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von drullse »

Ja. Und?

Zwingt Dich jemand, nach der Rückkehr in den Normalbetrieb zu Hause zu bleiben?

Und wenn Dein Arbeitgeber Dir Home Office zwingend auferlegt, dann sucht Dir halt was Neues.

So langsam finde ich Dein permanentes Sticheln gegen Alles und Jeden etwas anstrengend.
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

Cogi Tatum hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:McKinsey hat sich noch an jeden Trend angehängt, um daraus Geschäft zu generieren: Aus dem Home Office Kontext lassen sich wieder große Projekte schneidern: Prozesse, Strukturen etc müssen dezentralisiert werden. Später wird es dann den von McKinsey mitpropagierten Re-Zentralisierungstrend geben, Prozesse, Strukturen etc müssen zentralisiert werden. So banal wie vorhersehbar.
Und Katrin Göring-Eckardt sieht es wie McKinsey? :???:

:tomtiger
Es ist doch vollkommen legitim, wenn sich politische Parteien zu einem gesellschaftlich / arbeitsrechtlich relevanten Thema positionieren. Würden sie es nicht, würdest Du schreiben können, dass die Politik im Elfenbeinturm sitzt und sich nicht mal um Arbeitsbedingungen der Gegenwart und Zukunft kümmert.
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

Cogi Tatum hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
Cogi Tatum hat geschrieben:Und Katrin Göring-Eckardt sieht es wie McKinsey? :???:

:tomtiger
Was genau ist Deine Frage?

Göring-Eckardt kann doch die gleiche Meinung zum Thema haben aber einen ganz anderen Hintergrund für ihre Aussage als McKinsey.
Wenn es so ist, dann lautet die Antwort "Nein".
Als pragmatische und oftmals hungrige Person denke ich u. a. ich an das Personal unserer Werkskantine und das vom Arbeitgeber bezuschusste Essen welches ich beides seit 14 Monaten nicht mehr gesehen habe. In dem Kiosk in "meinem" Bürogebäude verkauften drei Vollzeitmitarbeiter von Montag bis Freitag Kaffee, Brötchen, Süßkram. Die Regale sind dort schon lange leer und die Kaffeemaschinen mit Tüchern abgedeckt..
Dafür sind daheim die Kosten für Heizung und Strom gestiegen...

:tomtiger
... und die Drucker drucken nicht mehr, die Zugbegleiter werden bald keine Fahrscheine mehr kontrollieren usw. Die Dinge ändern sich und politische Parteien positionieren sich dazu. Du kannst dann ja nicht-Grün oder nicht-SPD wählen, weil die Dir hier die unangemessene Position vertreten.
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von keko »

captainbeefheart hat geschrieben:...
... und die Drucker drucken nicht mehr, die Zugbegleiter werden bald keine Fahrscheine mehr kontrollieren usw. Die Dinge ändern sich und politische Parteien positionieren sich dazu. Du kannst dann ja nicht-Grün oder nicht-SPD wählen, weil die Dir hier die unangemessene Position vertreten.
Wobei die Grünen in einem Dilemma stecken:

- auf der einen Seite diejenigen, die glauben es geht alles genauso weiter, nur eben "grün" oder klimaneutral. Das sind die, die in meiner Nachbarschaft einen 1,5t Hybrid oder eAuto fahren.
- auf der anderen Seite diejenigen, die für harte Einschränkungen sind und am liebsten Autos ganz verbieten wollen.

Die Wahrheit wird bald alle einholen. :keko
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von captainbeefheart »

keko hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:...
... und die Drucker drucken nicht mehr, die Zugbegleiter werden bald keine Fahrscheine mehr kontrollieren usw. Die Dinge ändern sich und politische Parteien positionieren sich dazu. Du kannst dann ja nicht-Grün oder nicht-SPD wählen, weil die Dir hier die unangemessene Position vertreten.
Wobei die Grünen in einem Dilemma stecken:

- auf der einen Seite diejenigen, die glauben es geht alles genauso weiter, nur eben "grün" oder klimaneutral. Das sind die, die in meiner Nachbarschaft einen 1,5t Hybrid oder eAuto fahren.
- auf der anderen Seite diejenigen, die für harte Einschränkungen sind und am liebsten Autos ganz verbieten wollen.

Die Wahrheit wird bald alle einholen. :keko
Jede Partei, die nicht eine einzige Interessensgruppe vertritt, steckt in Dilemmata: Gesellschaftliche Gruppen haben unterschiedliche Interessen, die sich zum Teil von Thema zu Thema unterscheiden.

Zur Illusion, dass grüne Wähler maßgeblich die SUV Fahrer seien: Es sind die AfD Wähler mit der höchsten SUV Präferenz, die Grünen die, mit der zweitniedrigsten. https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/ ... 7eb806083d
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Re: Wayne interessierts?

Beitrag von keko »

captainbeefheart hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
captainbeefheart hat geschrieben:...
... und die Drucker drucken nicht mehr, die Zugbegleiter werden bald keine Fahrscheine mehr kontrollieren usw. Die Dinge ändern sich und politische Parteien positionieren sich dazu. Du kannst dann ja nicht-Grün oder nicht-SPD wählen, weil die Dir hier die unangemessene Position vertreten.
Wobei die Grünen in einem Dilemma stecken:

- auf der einen Seite diejenigen, die glauben es geht alles genauso weiter, nur eben "grün" oder klimaneutral. Das sind die, die in meiner Nachbarschaft einen 1,5t Hybrid oder eAuto fahren.
- auf der anderen Seite diejenigen, die für harte Einschränkungen sind und am liebsten Autos ganz verbieten wollen.

Die Wahrheit wird bald alle einholen. :keko
Jede Partei, die nicht eine einzige Interessensgruppe vertritt, steckt in Dilemmata: Gesellschaftliche Gruppen haben unterschiedliche Interessen, die sich zum Teil von Thema zu Thema unterscheiden.

Zur Illusion, dass grüne Wähler maßgeblich die SUV Fahrer seien: Es sind die AfD Wähler mit der höchsten SUV Präferenz, die Grünen die, mit der zweitniedrigsten. https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/ ... 7eb806083d
Also in meinem privaten Umfeld dominieren die Grünen-Wähler und der mir bekannte Rekord liegt bei 6 Autos in einem 4-Personen-Haushalt. Urlaub 2x im Jahr, Sohn oder Tochter studiert oder verbringt mal ein Jahr im Ausland. Fahrräder haben die meisten auch sehr viele, aber für den Sonntagsausflug. Moderne Wohnungen mit zig mobilen Endgeräten.
Standard in meiner biederen Stuttgarter Vorstadt.

Dagegen ist auch überhaupt nichts zu sagen! Die paar Sprint-Cent, die Frau Baerbock gerade in den Ring wirft, wird keinem aus meiner Nachbarschaft wehtun. Das ist reine Symbolpolitik. Will man wirklich etwas gegen den Klimawandel tun, dann muss man weltweit gewaltig am großen Rad drehen. Ähnlich wie das soeben bei Corona passiert. Es muss richtig wehtun. Ansonsten sehe ich es eher als Wirtschaftsprogramm: man kauft sich neue Autos, dämmt sein Haus, baut neue Gebäude usw.
Unter dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann ist die Zahl der Fahrzeuge in Bawü nochmal deutlich gestiegen. Ich sehe überhaupt keine Anzeichen von Umkehr.
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