2 Jahre Probezeit....

Der EMU-Stammtisch

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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:Geh doch heute mal zur Bank und frag nach nem Kredit für ein Haus. Geht doch nur als Beamter, oder wenn man den Kredit nicht mehr braucht.
Ansonsten: 30 Jahre lang 1.200EUR im Monat abstottern für eine gebrauchte 4Zi-Wohnung in Stuttgart. :roll:

Wer weiß wo ich in 2 Jahren bin?! :roll: Von 30 will ich gar nicht reden....
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drullse
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Beitrag von drullse »

keko hat geschrieben:Häuser werden billiger und schneller abzahlbar.
Wie soll das gehen?
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Linus
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Beitrag von Linus »

drullse hat geschrieben:
Wie soll das gehen?
Mehr Nutzen, weniger Protzen.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:
Wie soll das gehen?
Keine Ahnung....

Vielleicht weil sonst keiner mehr ein Haus kauft und 30 Jahre lang abbezahlt?
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drullse
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Beitrag von drullse »

Linus hat geschrieben:Mehr Nutzen, weniger Protzen.
Das löst das Problem der Flexibilität nicht.
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powermanpapa
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Beitrag von powermanpapa »

ich hatte schon die Befürchtung, nach den ersten Texten..

Ingenieure gibts wie Sand am Meer
Qualifiziert oder nicht ist völlig Wurscht, die Anforderungen sind so schlicht das es JEDER erfüllen kann

achja, zu eurem Gejammer

ich hatte gerade gekündigt und mich zur Meisterschule angemeldet
da wurde meine Frau mit dem 2. Kind schwanger
meine Einkommenssicherheit beträgt nicht einmal ein Monat

wenn ich ne Sicherheit für 2 Jahre hätte---einfach unglaublich

Achso, ein Haus hab ich deswegen trotzdem und da ich ein hervorragender Geselle war, ist das sogar schon abbezahlt,

manmanman, ihr jammert teilweise auf sehr hohem Niveau

achja und kommt mir nicht wieder damit das ich mir meine Selbständigkeit ausgesucht hätte, als ich das gemacht habe, dachte ich auch nicht das ich 13 Jahre später noch nicht weiss ob ich im nächsten Monat arbeit habe
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drullse
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Beitrag von drullse »

powermanpapa hat geschrieben:Ingenieure gibts wie Sand am Meer
Qualifiziert oder nicht ist völlig Wurscht, die Anforderungen sind so schlicht das es JEDER erfüllen kann
Das ist wahr. Genauso wie es mit Handwerkern ist. Kann auch jeder selbst machen, ist nämlich total simpel.
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powermanpapa
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Beitrag von powermanpapa »

drullse hat geschrieben:
Das ist wahr. Genauso wie es mit Handwerkern ist. Kann auch jeder selbst machen, ist nämlich total simpel.
ihr habt doch damit rumgejammert

also die 20 Spitzenmonteure in meiner EX Firma, wenn die der Chef einfach so zum Spass entlassen hätte---das hätte ihn unglaublich viel Geld gekostet

und das wäre nicht die Abfindung gewesen


Habt ihr eigentlich so wenig Selbstbewustsein?
Mein Einkommen war immer deutlich über dem Durchschnitt und eine Gewerkschaft hab ich ebenfalls nie vermisst
Zuletzt geändert von powermanpapa am 10 Nov 2005 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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drullse
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Beitrag von drullse »

powermanpapa hat geschrieben:
ihr habt doch damit rumgejammert

also die 20 Spitzenmonteure in meiner EX Firma, wenn die der Chef einfach so zum Spass entlassen hätte---das hätte ihn unglaublich viel Geld gekostet

und das wäre nicht die Abfindung gewesen
Sondern? Was hätte es ihn denn gekostet?
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powermanpapa
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Beitrag von powermanpapa »

drullse hat geschrieben:
Sondern? Was hätte es ihn denn gekostet?
nun, bis die Projekte die wir betreut haben, von nem neuen gleichlaufend weitergeführt hätten werden können---da wäre so manches Projekt den Bach runter

Aber ich hab natürlich nicht den Hauch einer Ahnung wie das in Großkonzernen abläuft
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Linus
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Beitrag von Linus »

drullse hat geschrieben:
Das ist wahr. Genauso wie es mit Handwerkern ist. Kann auch jeder selbst machen, ist nämlich total simpel.
Geht das wieder los?

Leute, differenziert mal ein bißchen.

Es gibt in jedem Bereich einfachere und kompliziertere Tätigkeiten.

Standard-Berechnungen kann jeder Ing machen; wenn es um Kundenbetreuung, rumreisen, verhandeln, kundenpflege etc. geht müssen bestimmte faktoren ("Softskills", reisebereitschaft, ...) hinzukommen.

Ne Steckdose austauschen ist kein Hexenwerk; komplexe Stromverteilungen dürften den Laien schon zur Verzweiflung oder ins Lazarett bringen.
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drullse
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Beitrag von drullse »

powermanpapa hat geschrieben:
nun, bis die Projekte die wir betreut haben, von nem neuen gleichlaufend weitergeführt hätten werden können---da wäre so manches Projekt den Bach runter
Und Du meinst, dass das auf Ingenieursebene anders ist? Nicht wirklich, oder?

Ansonsten: siehe Linus.
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Linus
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Beitrag von Linus »

powermanpapa hat geschrieben:
nun, bis die Projekte die wir betreut haben, von nem neuen gleichlaufend weitergeführt hätten werden können---da wäre so manches Projekt den Bach runter

Aber ich hab natürlich nicht den Hauch einer Ahnung wie das in Großkonzernen abläuft
Grundsätzlich genauso. Wobei meine Erfahrungen auf nen 4000MA-Konzern und nen 95.000MA-Konzern beschränkt sind.
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Beitrag von powermanpapa »

drullse hat geschrieben:
Und Du meinst, dass das auf Ingenieursebene anders ist? Nicht wirklich, oder?

Ansonsten: siehe Linus.
Ja aber warum scheisst ihr euch dann in die Hose, nur weil die die Probezeit auf 2 Jahre verlängern wollen?

ich sehs auch ein klein wenig aus sicht des AG´s

da haste irgend einen SChwachkopf eingestellt, der macht 3 Monate auf Supermann und dann hab ich den Arsch am Hals
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meggele
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Beitrag von meggele »

Hier geht's doch gar nicht um 'zum Spass entlassen' oder aehnliches. IMHO geht's um:

- Moeglichkeit, Arbeitnehmer befristet einzustellen, wenn man sie braucht, aber in Krisenzeiten nicht fuer sie sorgen zu muessen (weil man es nicht kann). Die aktuellen Moeglichkeiten beschraenken sich auf Freiberufler bzw., weil das rechtlich schwierig ist, auf Leute, die fuer sowas ne eigene Firma gruenden (mit sich selbst als alleinigen Beschaeftigten) und auf Zeitarbeitsfirmen.
Die neue Regelung loest dieses Problem *nicht*: ich als Arbeitgeber darf ja auch in Zukunft nicht jeden 3x innerhalb eines Jahres auf Probe einstellen. Das ist IMHO lediglich Augenwischerei - und evtl. auch der Versuch, dass unmotivierte Leute wenigstens zwei Jahre lang ordentlich arbeiten...

- Schutz der Arbeitnehmer vor Willkuer seitens der Arbeitgeber (sonst koennte man den Kuendigungsschutz ganz abschaffen, wenn alle vernuenftig handelten)

- Problem der Arbeitgeber, faule oder schlechte Arbeitnehmer zu entlassen, ohne ihne schwerste Vergehen nachweisen zu muessen bzw. sie ueberhoeht abzufinden

- verzweifelte Versuche seitens der Politik, an dem Symptom Arbeitslosigkeit rumzupfuschen, anstatt eine Bestandsaufnahme der Ursachen zu machen (wirtschaftliche und personelle Struktur, falsche Grundannahme dauerhaften Wirtschaftswachstums, ueberhoehte Ausgaben fuer wirkungslose Projekte)

- die gesellschaftlichen Bedingungen sind doch gar nicht gegeben fuer mehrere Jobwechsel. Die geistige Flexibilitaet von beiden Seiten ist derart beschraenkt, dass man das Kotzen kriegt. Versucht doch einfach mal, jemanden davon zu ueberzeugen, dass man mit ner Teilzeitstelle produktiver, erholter, besser, erfolgreicher sein *kann* als mit (mind.) 100%.
Haeuslebauen ist fuer mich dabei gar nicht mal so ein Argument: das ginge ja noch, wenn nicht jeder Arbeitswechsel Monate in Anspruch nehmen wuerde.
Es endet immer gleich.
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