Ist Selbstbeschränkung auf Druck keine vorweggenommene Zensur? Nach dem Motto, ich halte die Schnauze, weil es sonst Ärger gibt? Auf diese Weise läuft jeder Gedanke durch den Gibt-das-vielleicht-Ärger-Filter und ist somit schon zensiert.wehaka hat geschrieben:Die "Selbstzensur" könnte man auch als eine "Selbstbeschränkung" ansehen. Man muss nicht auf der Ausübung jedes Rechtes um jeden Preis bestehen, nur weil man das Recht hat.DragAttack hat geschrieben:Wie weit ist es notwendig, durch provokante Aktionen gegen die siich abzeichnende Selbstzensur (und damit den Erfolg der Fundamentalisten) anzuschreien?
Es reicht, das Recht zu verteidigen und klar zu machen, dass die Nichtausübung keine Preisgabe bedeutet.
Mohamet @ Titanic
Moderator: Moderator
Ich meinte eher eine Selbstbeschränkung aus Einsicht, auch wenn das jetzt noch schlimmer klingt und missverstanden werden kann.Eisenmann hat geschrieben:Ist Selbstbeschränkung auf Druck keine vorweggenommene Zensur? Nach dem Motto, ich halte die Schnauze, weil es sonst Ärger gibt?
Du sagst deinen Mitmenschen vermutlich auch nicht immer bei jeder Gelegenheit alles, was du über sie denkst. Aber wenn es notwendig ist, dann vielleicht doch.
Es ist eine Güterabwägung. Das ist nicht feige oder unmoralisch. Auf Güterabwägungen beruht jedes Rechtssystem.Eisenmann hat geschrieben:Auf diese Weise läuft jeder Gedanke durch den Gibt-das-vielleicht-Ärger-Filter und ist somit schon zensiert.
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