Och nö...

Der EMU-Stammtisch

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Linus
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Beitrag von Linus »

HUGO hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
DragAttack hat geschrieben:Wo das Problem?
Ich meine ja nicht genau den, sondern die generelle Verfahrensweise: ein Typ hat hier besoffen einen tot gefahren, sitzt seine Sperre ab und macht in einem Land der EU, das keine med.-psych. Gutachten macht den Schein neu und fährt hier den nächsten tot.

Darum gehts.
abgesehn davon dass das so ohne weiteres NICHT möglich ist, is das grober unfug.

1: um im ausland den lappen machen zu dürfen muss man 3monate dort leben...oder besser gesagt seinen ersten wohnsitz dort haben.
2: die MPU is nicht der weisheits letzter schluss, wenn jemand jemanden totfahrn will wird ihn die MPU nicht davon abhalten
3:Es macht keiner den lappen, weder hier noch sonst wo um jemanden tot zu fahrn.

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen dass aus angst vor der MPU jemand dazu bereit ist im ausland (evtrl. noch anderssprachig :tomtiger ) den lappen neu zu machen, unter den genannten voraussetzungen...da kommt de lappen für den "touristen" ma locker auf 5-10.000€ durch miete, verdienstausfall und sonstige kosten...für das geld kann man so oft die MPU im eigenen Land machen dass selbst der letzte idiot seinen lappen neu machen darf

man man man...den deutschen gehts echt zu gut wenn die sich über so nen schwachsinn aufregen :apanasana
Es gibt durchaus Staaten -ob Ösiland dazugehört weiß ich nicht- die das mit dem Wohnsitz nicht so genau kontrollieren. Und Fahrschulen, die ein "all incl. Paket" anbieten. Einfach mal ADAC-Heft die Anzeigen durchblättern ... "wir regeln alle Formalitäten für Sie"
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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HUGO
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Beitrag von HUGO »

sowas kannste aber eben auch billiger in D haben.
mit dem "richtigen" prüfer wär selbst hitler durch die mpu gekommen ;)

schwachsinn sich über so einen mist sorgen zu machen....da isses sogar interessanter herauszufinden wie die schlümpfe das aussterben verhindern wollen wenn die nur eine Dame dabei haben
Pfingsten 2007, EmuMan 2007 an der Kroatischen Adriaküste...du willst mitmachen? Dann tus doch!!
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drullse
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Beitrag von drullse »

HUGO hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
DragAttack hat geschrieben:Wo das Problem?
Ich meine ja nicht genau den, sondern die generelle Verfahrensweise: ein Typ hat hier besoffen einen tot gefahren, sitzt seine Sperre ab und macht in einem Land der EU, das keine med.-psych. Gutachten macht den Schein neu und fährt hier den nächsten tot.

Darum gehts.
1: um im ausland den lappen machen zu dürfen muss man 3monate dort leben...oder besser gesagt seinen ersten wohnsitz dort haben.

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen dass aus angst vor der MPU jemand dazu bereit ist im ausland (evtrl. noch anderssprachig :tomtiger ) den lappen neu zu machen, unter den genannten voraussetzungen...da kommt de lappen für den "touristen" ma locker auf 5-10.000€ durch miete, verdienstausfall und sonstige kosten...für das geld kann man so oft die MPU im eigenen Land machen dass selbst der letzte idiot seinen lappen neu machen darf
[ ] Du weißt, was ein Ferienführerschein woanders kostet?

Aber ist ok. Du hast Recht und ich meine Ruhe. Mit gewissen Leuten diskutier ich hier nicht mehr. Vor allem nicht, wenn sie die Ingenieurskrankheit haben.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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HUGO
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Beitrag von HUGO »

nein du hast nicht deine ruhe

der europäische gerichtshof hat am 29 april 2004 entschieden dass
...dass das Wohnsitzprinzip auch weiterhin unverändert Gültigkeit hat. Der Führerschein muss dort erworben werden, wo der Betroffene tatsächlich wohnt. Eine melderechtliche Registrierung reicht dafür nicht aus. Der EuGH weist dann aber darauf hin, dass nur der Staat, der den Führerschein ausstellt, berechtigt, aber auch verpflichtet ist, zu prüfen, ob der Antragsteller tatsächlich in diesem Staat wohnt. Dieser Staat hat auch das ausschließliche Recht zu entscheiden, wie zu verfahren ist, wenn sich nachträglich herausstellt, dass der Führerschein zu Unrecht ausgestellt wurde.
weiter
Die Konsequenzen

Die deutschen Behörden dürfen nicht ohne weiteres von sich aus überprüfen, ob eine ausländische Fahrerlaubnis zu Recht erteilt wurde. Sollten im Einzelfall Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Führerscheins entstehen, müssen die deutschen Behörden die ausländische Behörde, die den Führerschein ausgestellt hat, informieren. Diese muss dann entscheiden, ob sie ihre Entscheidung zurücknimmt und den Führerschein wieder einzieht. Solange sie dies nicht tut, hat der Betroffene das Recht, in Deutschland Kraftfahrzeuge zu führen.
ich finds echt lächerlich wie sich hier leute über themen aufregen die sie in boulevardblättern aufschnappen.
is echt schlimmer als am stammtisch.

führerscheintourismus gibts bislang nicht, und wirds auch auf absehbare zeit nicht in so großem maße geben dass man sich darüber aufregen muss...und wieso?
Die Enttäuschung

Das Interesse vieler Jugendlicher an diesen Billigangeboten ist groß. Noch größer ist es aber bei Leuten, denen die Fahrerlaubnis entzogen wurde und sich unter keinen Umständen einer medizinisch-psychologische Untersuchung unterziehen wollen. Erste Erfahrungen sprechen allerdings nicht für die dubiosen Unternehmer. In der Leipziger Volkszeitung erschien am 18.08.2004 in Bericht, in dem Betroffene über ihre Erfahrungen berichteten. In der Werbung waren deutsch sprechende Fahrlehrer und deutschsprachige Prüfungsbogen zugesagt worden. Ein Betroffener fasst seine Erfahrungen so zusammen: "Gespart habe ich überhaupt nichts. Bisher hat mich der Kurs € 3.000 gekostet." Die Geschäftsleitung der Nürnberger Firma wurde von der Leipziger Volkszeitung an ihr Werbeversprechen erinnert: hohe Erfolgsquote, deutsche Fahrlehrer, deutsche Prüfer, deutschsprachige Prüfungsbogen. Die Antwort wird in dem Bericht zitiert: "Unsere Fahrlehrer haben 100 Worte Deutsch gelernt - das reicht."
nach zu lesen im original hier
http://www.fahrlehrerverband-bw.de/05-0 ... rinzip.htm

also fassen wir nochma zusammen.
1:
die person muss ordentlich in dem land leben in dem sie ihren führerschein machen will
2: mit ausnahme der schweiz (kein EU-land) und österreich tritt die sprachbarriere auf
3: der ganze spass kostet richtig patte...nicht nur der lappen, sondern lohnausfall, miete etc. am neuen wohnsitz
4: es is viel zu umständlich für jemanden der durch die MPU rasselt, und die, für die es nicht zu umständlich ist, schaffen auch die MPU

5: es is wieder n typisches "drullse hat langeweile"-thema und macht aus ner alten schlagzeile nen weltuntergang, weil jetzt vermeidlich die ganzen idioten denen der lappen weg genommen wurde für 3 tage nach südspanien jetten und da für 99€ n neuen führerschein machen
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Anja
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Beitrag von Anja »

Also ich glaub in der Niederlande geht das in einer Woche. Ich hab da vor einigen Monaten eine Reportage dazu gesehen.

Natürlich mit Tricks, aber wohl doch nicht selten. Ich schau mal, ob ich dazu noch was finde.

Anja
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Anja
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Beitrag von Anja »

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Linus
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Beitrag von Linus »

drullse hat geschrieben:Aber ist ok. Du hast Recht und ich meine Ruhe. Mit gewissen Leuten diskutier ich hier nicht mehr. Vor allem nicht, wenn sie die Ingenieurskrankheit haben.
Was ist bitte die "Ingenieurskrankheit"?
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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meggele
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Beitrag von meggele »

Es endet immer gleich.
vb_man
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Beitrag von vb_man »

Linus hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:Aber ist ok. Du hast Recht und ich meine Ruhe. Mit gewissen Leuten diskutier ich hier nicht mehr. Vor allem nicht, wenn sie die Ingenieurskrankheit haben.
Was ist bitte die "Ingenieurskrankheit"?
Ist doch egal, mit Ingenieuren ist es wie mit Triathleten: Kennste einen, kennste alle :hammer
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