Ich muß ja nur eine MD machen. Also alles nur HALB so schlimm...Trunkenbold hat geschrieben:Klar, immer druff und alles aus der kalten Hose raus.la_gune hat geschrieben:Ob ich sowas im Juli/August auch mal machen sollte ?![]()
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Suizid-Blöcke (Trainingsfrage)
Moderator: Moderator
Re: Suizid-Blöcke (Trainingsfrage)
"Training ist kein Ponyschlecken !"
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
"Prepare for the worst-and enjoy every moment of it !" Col. Chris Hadfield
"Realität ist immer ein Kompromiss..."
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Re: Re:
Wie gesagt habe ich solche extensiven Blöcke für den Juni auch im Fokus !drullse hat geschrieben:Wenn ich strukturiert trainiere: ja. Für mich gibt es nichts was besser anschlägt.Flow hat geschrieben:Bist du bei der Grundidee geblieben ? Sprich, Rad- und Laufblöcke im Wechsel ?
Mir gehen dazu noch ein paar Fragen durch den Kopf.
Etwas abstrakt gesagt drehen sich die Gedanken prinzipiell um "Mischen" vs "Trennen", sowie die Frage nach (zusätzlicher) Intensität.
Ich formuliere später nochmal was Konkreteres ...
Gedanken zur Intensität
Ein prinzipieller Gedanke vorweg :
Der Formaufbau ist ~4 Wochen vor Roth abgeschlossen. Danach wird nur noch das Potenial entfaltet, was schon da ist, neues wird nicht mehr geschaffen. Die Form wird nur noch "zugespitzt". Was bis dahin nicht bereits da ist, kommt auch nicht mehr.
Spezielle Situation :
Ich war im März/April über 4 Wochen krank, mit resultierendem 4-6-wöchigem Trainingsausfall bzw. langsamen Wiedereinstieg. Insbesondere fehlen also lange Radeinheiten, von denen man sowieso nie genug haben kann. Extensive Suizid-Blöcke scheinen also angebracht.
Zur Intensität :
Ich frage mich, ob ich in den nächsten "entscheidenden" Wochen komplett darauf verzichten kann und ganz auf extensive (Grundlagen-)Ausdauer setze. Du, drullse, hattest in deinem damaligen Beitrag ja angedeutet, die "Spitzen" in die letzten, die Taperwochen zu schieben ...
Intensität beim Laufen :
Das Tempo werde ich hier nicht mehr groß heben. Einen sub4-Marathon sollte ich (rein vom "Tempo" her) wohl bequem runterlaufen können. Viel mehr kann ich dieses Jahr auch nicht erwarten. Die Herausforderung dabei ist, mich vorher nicht kaputt gefahren zu haben, und dann nicht schlapp zu machen.
Trainingsmittel wäre der harte TDL, deutlich schneller als RacePace.
Intensität auf dem Rad :
Hier sieht es vielleicht etwas anders aus. Klar, lange Einheiten, Kilometer geben Ausdauer, Substanz, das Fundament. Alles was man braucht ? Auch hier geht es nur ums "gut Durchradeln" ohne dabei kaputt zu gehen. Kraft und Power würden aber wohl auch nicht schaden ...
Trainingsmittel : Berge (
), Intervalle, oder wahrscheinlich am praktikabelsten : harte einstündige Tempo- und Krafteinheiten auf der Rolle.
Der Formaufbau ist ~4 Wochen vor Roth abgeschlossen. Danach wird nur noch das Potenial entfaltet, was schon da ist, neues wird nicht mehr geschaffen. Die Form wird nur noch "zugespitzt". Was bis dahin nicht bereits da ist, kommt auch nicht mehr.
Spezielle Situation :
Ich war im März/April über 4 Wochen krank, mit resultierendem 4-6-wöchigem Trainingsausfall bzw. langsamen Wiedereinstieg. Insbesondere fehlen also lange Radeinheiten, von denen man sowieso nie genug haben kann. Extensive Suizid-Blöcke scheinen also angebracht.
Zur Intensität :
Ich frage mich, ob ich in den nächsten "entscheidenden" Wochen komplett darauf verzichten kann und ganz auf extensive (Grundlagen-)Ausdauer setze. Du, drullse, hattest in deinem damaligen Beitrag ja angedeutet, die "Spitzen" in die letzten, die Taperwochen zu schieben ...
Intensität beim Laufen :
Das Tempo werde ich hier nicht mehr groß heben. Einen sub4-Marathon sollte ich (rein vom "Tempo" her) wohl bequem runterlaufen können. Viel mehr kann ich dieses Jahr auch nicht erwarten. Die Herausforderung dabei ist, mich vorher nicht kaputt gefahren zu haben, und dann nicht schlapp zu machen.
Trainingsmittel wäre der harte TDL, deutlich schneller als RacePace.
Intensität auf dem Rad :
Hier sieht es vielleicht etwas anders aus. Klar, lange Einheiten, Kilometer geben Ausdauer, Substanz, das Fundament. Alles was man braucht ? Auch hier geht es nur ums "gut Durchradeln" ohne dabei kaputt zu gehen. Kraft und Power würden aber wohl auch nicht schaden ...
Trainingsmittel : Berge (
Mischen vs Trennen
Mischen (oder Trennen) ließe sich im Juni nun einerseits Intensität/Extensität und andererseits Rad/Lauf.
Intensität/Extensität :
So Intensität noch angebracht/sinnvoll ist, könnte man erstmal mit maximaler Trennung ansetzen, z.B. zuerst ~2 Wochen Extensität, gefolgt von ~10 Tage Intensität.
Konkret also 4 rein extensive Suizid-Blöcke durchballern, und sehen, ob man danach noch ein paar Intensitätsspitzen setzen kann. Dann ordentlich regenerieren, dann tapern.
Rad/Lauf :
Hier würde man wohl schon etwas mehr mischen wollen ...
Einfachste Variante, wie oben/damals insinuiert, 3 Tage Rad, 3 Tage Laufen im Wechsel.
Etwas mehr gemischt, ergäbe innerhalb eines 3-Tage-Blocks Rad- und Lauftage in irgendeinem Wechsel.
Noch weiter gemischt und man wäre bei, im Extrem homogenen, Koppel-Blöcken. Oder zumindest Tagen, an denen beides extensiv trainiert wird. Vorteil in dem Fall : man hätte wirklich viel WK-spezifische lange Koppeleinheiten. Nachteil : die richtig langen Ausfahrten und Läufe fallen eher weg.
------
Was mir zunehmend ansprechender erscheint, ist etwas Intensität in die Blöcke zu mischen.
Entweder ein paar kleine Spitzen in die Abende (Nachbar wird die Zähne zusammenbeißen müssen, wenn nachts um 11 nochmal die Rolle bei einer kurzen Powereinheit dröhnt ...
). Oder eben jeweile am Ende eines Blocks ein Intensitäts-Tag. 3 Tage extensiv, 1 Tag intensiv wird dabei aber wohl etwas "zu Suizid" ...
Also vielleicht 2-1 ?
Diese Spitzen sollten wohldosiert sein, von der Idee her vor allem "das Testosteron ankurbeln" oder auf dem Rad/der Rolle eben auch nochmal "kurz was für die Kraft/Power tun".
Gibt's Meinungen dazu ... ?
Intensität/Extensität :
So Intensität noch angebracht/sinnvoll ist, könnte man erstmal mit maximaler Trennung ansetzen, z.B. zuerst ~2 Wochen Extensität, gefolgt von ~10 Tage Intensität.
Konkret also 4 rein extensive Suizid-Blöcke durchballern, und sehen, ob man danach noch ein paar Intensitätsspitzen setzen kann. Dann ordentlich regenerieren, dann tapern.
Rad/Lauf :
Hier würde man wohl schon etwas mehr mischen wollen ...
Einfachste Variante, wie oben/damals insinuiert, 3 Tage Rad, 3 Tage Laufen im Wechsel.
Etwas mehr gemischt, ergäbe innerhalb eines 3-Tage-Blocks Rad- und Lauftage in irgendeinem Wechsel.
Noch weiter gemischt und man wäre bei, im Extrem homogenen, Koppel-Blöcken. Oder zumindest Tagen, an denen beides extensiv trainiert wird. Vorteil in dem Fall : man hätte wirklich viel WK-spezifische lange Koppeleinheiten. Nachteil : die richtig langen Ausfahrten und Läufe fallen eher weg.
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Was mir zunehmend ansprechender erscheint, ist etwas Intensität in die Blöcke zu mischen.
Entweder ein paar kleine Spitzen in die Abende (Nachbar wird die Zähne zusammenbeißen müssen, wenn nachts um 11 nochmal die Rolle bei einer kurzen Powereinheit dröhnt ...
Diese Spitzen sollten wohldosiert sein, von der Idee her vor allem "das Testosteron ankurbeln" oder auf dem Rad/der Rolle eben auch nochmal "kurz was für die Kraft/Power tun".
Gibt's Meinungen dazu ... ?
Re: Suizid-Blöcke (Trainingsfrage)
Ich setze diesmal voll auf Ausdauer und lange Einheiten. Bei Deiner kürzeren Vorbereitung wird es schwieriger. Außer den schon erwähnten Intervallen würde ich alternativ überlegen, einfach noch in den nächsten 5 Wochen die Radeinheiten immer etwas länger zu steigern. Schwimmen hast Du wohl eh drauf, Laufen oder was auch immer
entscheidet sich, wie Du vom Rad steigst.
Aber ich bin ja kein Experte und kenne zuwenig Hintergründe, also toi, toi, toi

Aber ich bin ja kein Experte und kenne zuwenig Hintergründe, also toi, toi, toi
Für den Kuchen nach dem Sport 
Re: Mischen vs Trennen
Ja. Wäre ich nicht so schreibfaul sogar ausführlich, daher nur kurz:Flow hat geschrieben:Gibt's Meinungen dazu ... ?
Du willst beim Radfahren nicht überziehen, meinst den Lauf schon rumzubekommen => Radausdauer pauken. Intensität wäre IMHO nur dann jetzt ratsam, wenn die Grundlage schon da ist, ist sie aber nicht.
Daher würde ich Blöcke im Radbereich machen, die jeweils 3-4 Tage die Umfänge richtig steigern. Was anderes ist IMHO in der kurzen Zeit eh nicht mehr drin.
Hintendrauf ein wenig koppeln und fertig ist die Laube.
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
Re: Mischen vs Trennen
Naja, sagen wir so : Das Tempo für einen 4h-Marathon stellt keine sonderliche Herausforderung dar. Es über 42km aufrechtzuerhalten, insbesondere nach einer längeren Radtour ist nochmal einen andere Frage ...drullse hat geschrieben:Du willst beim Radfahren nicht überziehen, meinst den Lauf schon rumzubekommen
Heben werde ich dieses Tempo aber wohl nicht mehr nennenswert. Insofern wäre intensives Lauftraining eventuell eher nachrangig ...
Der ein oder andere richtig lange Lauf oder lange Koppellauf, sowie Laufumfänge insgesamt vielleicht aber doch noch angebracht.
Sehen wir wohl alle so ...Radausdauer pauken
(Außer keko ...
Ist auf dem Rad vielleicht nochmal was anderes als zu Fuß.Intensität wäre IMHO nur dann jetzt ratsam, wenn die Grundlage schon da ist, ist sie aber nicht.
Beim abschließenden Marathon ist es eigentlich immer Kreislauf, fehlende Energie u.ä.,das mich bremst, kaum die Beine. Auf dem Rad sind es dagegen oft die Beine, die noch etwas mehr (muskuläre) Power haben könnten.
Insofern denke ich, daß es zusätzlich auch noch ein paar kurze, sehr spezielle Krafteinheiten auf der Rolle geben wird ...
Re: Mischen vs Trennen
Nun ja, das kann man auch anders sehen. Fehlende Energie beim Marathon heißt, zuviel Energie beim Radfahren verbraten => weil eben die Grundlage fehlt. Ich würde wohl an Deiner Stelle nur noch lang und zügig fahren. Oder sehr lang und zügig. Wozu sehr spezielle Krafteinheiten?Flow hat geschrieben:Beim abschließenden Marathon ist es eigentlich immer Kreislauf, fehlende Energie u.ä.,das mich bremst, kaum die Beine. Auf dem Rad sind es dagegen oft die Beine, die noch etwas mehr (muskuläre) Power haben könnten.
Insofern denke ich, daß es zusätzlich auch noch ein paar kurze, sehr spezielle Krafteinheiten auf der Rolle geben wird ...
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Re: Mischen vs Trennen
Sehe ich ähnlich.drullse hat geschrieben: Fehlende Energie beim Marathon heißt, zuviel Energie beim Radfahren verbraten => weil eben die Grundlage fehlt. Ich würde wohl an Deiner Stelle nur noch lang und zügig fahren. Oder sehr lang und zügig. Wozu sehr spezielle Krafteinheiten?
Ein paar "Berge" oder spitze Anstiege mit einbauen. Das sollte reichen. Die kann man dann ja (je nach Bedarf) mit dem großen Blatt oder max Kraft hoch.
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Re: Mischen vs Trennen
Ja, sehe ich ja auch so ...drullse hat geschrieben:Nun ja, das kann man auch anders sehen. Fehlende Energie beim Marathon heißt, zuviel Energie beim Radfahren verbraten => weil eben die Grundlage fehlt.
Was ich meinte : Gegen Ende einer LD, im Laufteil, hat man gute Verwendung für mehr Energie, Ausdauer, Stehvermögen. Entweder hat man von vornherein mehr mitgebracht oder hat eben auf dem Rad nicht allzu viel davon verballert. Wahrscheinlich wertvollstes Trainingsmittel dafür : Lange Radfahrten.
Die "Laufstärke", "Tempofähigkeiten" sind hier zunächst nicht so entscheidend.
Schlußfolgerung -> "Intensitäten" beim Laufen erstmal zweitrangig
Auf dem Rad würde ich es dagegen etwas anders sehen ...
Mit den vielen langen Fahrten trainiere ich in erster Linie Kreislauf, Stoffwechsel, Ermüdungsresistenz, diese ominöse Langzeitausdauer ...Wozu sehr spezielle Krafteinheiten?
Power in den Beinen eher nebenbei.
Da würde ich zusätzlich nochmal gezielter ansetzen.
Z.B. im Sinne klassischen muskulären Kraftausdauertrainings, insofern also "sehr speziell".
Konkret :
Auf der Rolle, alles, was sie an Widerstand hergibt bzw. ich noch rumkriege.
Dann solche Sätze wie 5x 100 Kurbelumdrehungen mit kurzer Pause.
Mal sehen, ob es (technisch) funktioniert und dann wirkt ...
Kombinierbar mit vorher gefahrenen kurzen, sehr harten Intervallen. So daß es insgesamt vielleicht eine etwa einstündige Rolleneinheit wird ...
Re: Mischen vs Trennen
Jo ...la_gune hat geschrieben:Ein paar "Berge" oder spitze Anstiege mit einbauen. Das sollte reichen. Die kann man dann ja (je nach Bedarf) mit dem großen Blatt oder max Kraft hoch.
Schickste mir "ein paar Berge" und "spitze Anstiege" ... ?
Gerne per PN ...
Re: Mischen vs Trennen
Havelchaussee Vollgas reicht für Deine Belange und im Hinblick auf die Hügel in Roth aus.Flow hat geschrieben:Schickste mir "ein paar Berge" und "spitze Anstiege" ... ?![]()
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Re: Mischen vs Trennen
Dafür müßte ich halt immer durch die ganze Stadt hin und zurück ...drullse hat geschrieben:Havelchaussee Vollgas reicht für Deine Belange und im Hinblick auf die Hügel in Roth aus.Flow hat geschrieben:Schickste mir "ein paar Berge" und "spitze Anstiege" ... ?![]()
Meinste das lohnt sich ? Kenn' die auch gar nicht so recht.
Bzgl. "ausreichen" :
Ich denke eben, wenn ich schon etwas bestimmtes trainieren will (in dem Fall "muskuläre Kraft(ausdauer)"), dann kann ich es auch gleich gezielt und speziell machen.
Re: Mischen vs Trennen
Und wie gehabt, es geht nicht (nur) um die Hügel in Roth, sonder darum, gezielt die radspezische Beinmuskulater aufzubauen ...drullse hat geschrieben:Havelchaussee Vollgas reicht für Deine Belange und im Hinblick auf die Hügel in Roth aus.Flow hat geschrieben:Schickste mir "ein paar Berge" und "spitze Anstiege" ... ?![]()
Re: Mischen vs Trennen
Dann solltest Du das vielleicht eher im Studio machen und nicht auf dem Rad.Flow hat geschrieben:Und wie gehabt, es geht nicht (nur) um die Hügel in Roth, sonder darum, gezielt die radspezische Beinmuskulater aufzubauen ...drullse hat geschrieben:Havelchaussee Vollgas reicht für Deine Belange und im Hinblick auf die Hügel in Roth aus.Flow hat geschrieben:Schickste mir "ein paar Berge" und "spitze Anstiege" ... ?![]()
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