Ulle ein bedauerlicher Einzelfall?

Das ewige Thema...

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keko
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Beitrag von keko »

Schmerzen tut mich

"Der Höhepunkt des planmäßigen Dopings sei bei der Tour de France 1996 erreicht worden."

Die Radfahrer einschließlich Ulle habe ich mittlerweile abgeschrieben. Ich ärgere mich, dass ich viel Stunden am Fernseher hing und etliche Etappen verfolgte. Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.

Aber Deutsche machen so was ja nicht. :cheer
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MöMö
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Beitrag von MöMö »

keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.
Naja, leider braucht man sich damit nicht lange beschäftigen, wenn man nebenbei mitkriegt, mit welchen Trainingspartnern die trainiert haben. Welche Triathleten wurden in Freiburg von den Telekomiker-Quacksalbern betreut?
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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.
Naja, leider braucht man sich damit nicht lange beschäftigen, wenn man nebenbei mitkriegt, mit welchen Trainingspartnern die trainiert haben. Welche Triathleten wurden in Freiburg von den Telekomiker-Quacksalbern betreut?
Na, also Hellriegel doch nicht, oder?! :hammer
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MöMö
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Beitrag von MöMö »

keko hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.
Naja, leider braucht man sich damit nicht lange beschäftigen, wenn man nebenbei mitkriegt, mit welchen Trainingspartnern die trainiert haben. Welche Triathleten wurden in Freiburg von den Telekomiker-Quacksalbern betreut?
Na, also Hellriegel doch nicht, oder?! :hammer
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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.
Naja, leider braucht man sich damit nicht lange beschäftigen, wenn man nebenbei mitkriegt, mit welchen Trainingspartnern die trainiert haben. Welche Triathleten wurden in Freiburg von den Telekomiker-Quacksalbern betreut?
Na, also Hellriegel doch nicht, oder?! :hammer
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drullse
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Beitrag von drullse »

keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.

Aber Deutsche machen so was ja nicht. :cheer
Was beschäftigt Dich denn? Die genauen Dosierungen?
Weiteratmen - DAS ist der Trick!!!
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tobleroneman
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Beitrag von tobleroneman »

drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.

Aber Deutsche machen so was ja nicht. :cheer
Was beschäftigt Dich denn? Die genauen Dosierungen?
:lachen :lachen :lachen
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meggele
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Beitrag von meggele »

drullse hat geschrieben:Es wird immer BESSER!!!

*freu
Yo! Gerade die beiden mag ich ja besonders :smokin:


Das ganze ist garantiert von der Chips-und-Bier-Industrie inszeniert :D
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meggele
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Beitrag von meggele »

drullse hat geschrieben:Was beschäftigt Dich denn? Die genauen Dosierungen?
:laugh: :laugh: :laugh:

Randvoll!
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meggele
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Beitrag von meggele »

keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.
Wobei man ja ehrlich gesagt daran nur erkennen kann, welche finanziellen Unterschiede zwischen den Radpros und den Trias stehen. In der LA, also auch im Triathlon, gibt's ja wohl immer noch keine HC-Grenzen.
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Was mich beschäftigt, sind gewisse Höchstleistungen im Triathlonsport in genau dieser Zeit, auch und gerade von deutschen Sportlern.

Aber Deutsche machen so was ja nicht. :cheer
Was beschäftigt Dich denn? Die genauen Dosierungen?
Was mich an deinem Kommentar ärgert, ist, dass du wahrscheinlich recht hast :roll:
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meggele
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Beitrag von meggele »

keko hat geschrieben:Was mich an deinem Kommentar ärgert, ist, dass du wahrscheinlich recht hast :roll:
Mich beschäftigt, da ich eben nicht in dieser Zeit mit diesen Leuten und diesem Sport groß geworden bin, etwas anderes: die Frage des Betrugs. Wir sagen ja immer so locker-flockig, dass Ulle natürlich Recht habe, wenn er sagt, er haben niemanden betrogen - da eh alle voll sind.
Beim Triathlon ist allein von den Leistungen, die heute gebracht werden, zu sehen, dass diese teilweise auch ohne Doping machbar sind. Natürlich ist das kein Beweis, dass diese Leute auch ohne Stoff in der Lage wären, diese Zeiten zu schaffen, aber im Prinzip sind das keine Wunderdinge.

Wie halten es Leute aus, einen Beruf zu ergreifen und zu sehen, dass andere ihnen die Gelder klauen? Haben die genug Kohlen, um das ganze einfach als Spaß sehen zu können? Sind sie so blind, dass sie's nicht merken? Glauben sie, dass früher oder später eh alles rauskommt und sie dann freie Bahn haben?
Als Amateur, siehe so manche Diskussion hier, faellt es ja bisweilen schon schwer zu akzeptieren, was da rumgepanscht wird. Aber: wir machen das fuer uns, wir brauchen die Platzierung nicht, unsere Zeit und unsere Leistung gehoeren uns und nicht in einer Spritze oder Tablette. Damit kann ich im Prinzip leben und wenn ich mal einen hypothetischen Ausflug ins Profilager unternehmen sollte, will ich dort nur Spaß haben, brauche aber das Geld nicht (und führe damit den Profistatus noch weiter ad absurdum): da wird man dann eben von anderen Leuten beschissen, kein Problem.

Und wie gehen die paar Radpros mit wirklichem Übertalent damit um? Ist nicht gerade Ulle der betrogene, weil er nur einen Bruchteil der Spritzen brauchte, die meinetwegen ein Riis, Armstrong, Hamilton eingeworfen haben? Klar braucht er sich keine finanziellen Sorgen mehr zu machen. Klar hätte er jederzeit aufhören können (um was zu tun?). Klar hat ihn direkt niemand gezwungen (vermutlich). Aber was geht in ihm vor? Muss er nicht der unglücklichste Doper schlechthin sein? Als erstes braucht er's am wenigsten und dann landet er auch noch als erster auf der Anklagebank.
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bello
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Beitrag von bello »

Ich haue ja nicht gerne in die Kerbe, aber Ulle war körperlich ein Übertalent. Charakterlich war er es nicht. Dummerweise zählt aber das Gesamtpaket.

Stell Dir mal vor, der Körper vom Ullrich und der Charakter vom Armstrong. Das wäre der Killer gewesen auf dem Rad. Der hätte dann ungedopt alles in Grund und Boden gefahren und hätte anschließend auch noch gegen Doping vorgehen können.

BTW: Ich hab die beiden Armstrong Bücher auf English. Mag die jemand haben? Sonst schmeiss ich sie in den Müll.
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meggele
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Beitrag von meggele »

bello hat geschrieben:Der hätte dann ungedopt alles in Grund und Boden gefahren
Ok, es ist Spekulation, aber das glaube ich nicht. Die anderen sind ja auch nicht nur dicke Würste und der Leistungsvorteil durch Epo, Testosteron, HGH, IGF-1, Cortison, Amphetamine... ist einfach zu groß.
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tobleroneman
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Beitrag von tobleroneman »

meggele hat geschrieben: Und wie gehen die paar Radpros mit wirklichem Übertalent damit um? Ist nicht gerade Ulle der betrogene, weil er nur einen Bruchteil der Spritzen brauchte, die meinetwegen ein Riis, Armstrong, Hamilton eingeworfen haben? Klar braucht er sich keine finanziellen Sorgen mehr zu machen. Klar hätte er jederzeit aufhören können (um was zu tun?). Klar hat ihn direkt niemand gezwungen (vermutlich). Aber was geht in ihm vor? Muss er nicht der unglücklichste Doper schlechthin sein? Als erstes braucht er's am wenigsten und dann landet er auch noch als erster auf der Anklagebank.
ach komm :ditsch
waine interessierts?
doper ist doper, egal ob er an der flasche nuckelt oder als kleines kind in den brunnen gefallen ist :twisted:

das ist doch irgendwie der ansatz desjenigen der vor der scheisse schon kapituliert hat.
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