Schmerzgrenze beim Gehalt
Moderator: Moderator
Schmerzgrenze beim Gehalt
Arbeitgeber versuchen ja zunehmend für weniger Geld mehr Leistung zu erwarten. Irgendwo ist ja trotzdem eine Schmerzgrenze.
Wo ist Eure (umgerechnet auf Stundenlohn)?
Ergänzung: Die Umfrage bezieht sich auf Bruttolohn pro Stunde.
Anja
Wo ist Eure (umgerechnet auf Stundenlohn)?
Ergänzung: Die Umfrage bezieht sich auf Bruttolohn pro Stunde.
Anja
Zuletzt geändert von Anja am 10 Mai 2005 11:13, insgesamt 2-mal geändert.
Das paßt zur heutigen Chef-Besprechung wo er uns verkündete, daß wir ab jetzt "profitabel" arbeiten müßten
Nunja, wieder riesiger Verwaltungsakt etc. Stundenzettel bla Transparenz bla keine "Subventionen" mehr bla bla falls veranschlagte Stunden für ein Projekt nicht reichen Lohnabzug
Achja : danach verabschiedete er sich in den Urlaub
Ich hab mal ein Jahr nur 30 Stunden pro Woche gearbeitet und das hat mir sehr gut getan
Habe natürlich auf etwa 500 Euro verzichten müssen, aber am Ende war das gar nicht so schlimm, da auch Steuerlast und andere Nebenleistungen spürbar sinken. Würde es gerne jederzeit wieder machen. Endlich mehr Zeit für Training und die schönen Dinge des Lebens
Nur leider läßt der (neue) Chef sich nicht mehr drauf ein
Meine Meinung : Geld ist (bei weitem) nicht alles. Arbeite auch für weniger, wenn das Klima stimmt und nicht massenweise Überstunden dran hängen. Fahrtweg von 1-2h (eine Richtung) wie in Berlin leider üblich würde ich auch für viel Geld wohl nicht akzeptieren. Mindestgehalt muß natürlich sein. Genaue Summe zu nennen ist schwierig. Momentan kann ich mir jedoch so einigen "Luxus" leisten der nicht sein müßte, somit darf ich nicht jammern. Wenn ich Kinder hätte sähe die Sache wohl etwas anders aus...
Wir machen uns die Löhne (gerade hier im Osten) aber selber kaputt. Kenne Leute die nehmen wirklich jeden Job an, machen Überstunden wie die Blöden in der Hoffnung auf Weiterbeschäftigung und bei nächster Gelegenheit fliegen sie wieder weils jemand anders noch billiger macht... Und dann jammern sie und rennen noch ihrer Beurteilung/Zeugnis hinterher... Und das Spiel beginnt von vorne...
Und nun zerreißt mich in der Luft
Nunja, wieder riesiger Verwaltungsakt etc. Stundenzettel bla Transparenz bla keine "Subventionen" mehr bla bla falls veranschlagte Stunden für ein Projekt nicht reichen Lohnabzug
Achja : danach verabschiedete er sich in den Urlaub
Ich hab mal ein Jahr nur 30 Stunden pro Woche gearbeitet und das hat mir sehr gut getan
Habe natürlich auf etwa 500 Euro verzichten müssen, aber am Ende war das gar nicht so schlimm, da auch Steuerlast und andere Nebenleistungen spürbar sinken. Würde es gerne jederzeit wieder machen. Endlich mehr Zeit für Training und die schönen Dinge des Lebens
Nur leider läßt der (neue) Chef sich nicht mehr drauf ein
Meine Meinung : Geld ist (bei weitem) nicht alles. Arbeite auch für weniger, wenn das Klima stimmt und nicht massenweise Überstunden dran hängen. Fahrtweg von 1-2h (eine Richtung) wie in Berlin leider üblich würde ich auch für viel Geld wohl nicht akzeptieren. Mindestgehalt muß natürlich sein. Genaue Summe zu nennen ist schwierig. Momentan kann ich mir jedoch so einigen "Luxus" leisten der nicht sein müßte, somit darf ich nicht jammern. Wenn ich Kinder hätte sähe die Sache wohl etwas anders aus...
Wir machen uns die Löhne (gerade hier im Osten) aber selber kaputt. Kenne Leute die nehmen wirklich jeden Job an, machen Überstunden wie die Blöden in der Hoffnung auf Weiterbeschäftigung und bei nächster Gelegenheit fliegen sie wieder weils jemand anders noch billiger macht... Und dann jammern sie und rennen noch ihrer Beurteilung/Zeugnis hinterher... Und das Spiel beginnt von vorne...
Und nun zerreißt mich in der Luft
Re: Schmerzgrenze beim Gehalt
Anja hat geschrieben:Arbeitgeber versuchen ja zunehmend für weniger Geld mehr Leistung zu erwarten. Irgendwo ist ja trotzdem eine Schmerzgrenze.
Wo ist Eure (umgerechnet auf Stundenlohn)?
Anja
25EUR ist wohl Minimun. Das Leben hier in Stuttgart ist mit 2 Kinder ordentlich teuer und man kommt zu nix. Früher als Student hatte ich 500 Mark im Monat und damit im Endeffekt mehr als jetzt.

- think-or-thwim
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Re: Schmerzgrenze beim Gehalt
Anja hat geschrieben:Arbeitgeber versuchen ja zunehmend für weniger Geld mehr Leistung zu erwarten. Irgendwo ist ja trotzdem eine Schmerzgrenze.
Wo ist Eure (umgerechnet auf Stundenlohn)?
Anja
Brutto oder netto?
ICH HABE DIE LIZENZ ZUM T-O-T-EN 
GRUSS
think-or-thwim
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powermanpapa
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bei mir als Selbständigen ist schwierig zu sagen, brauchen tu ich das dreifache von dem was Singles haben um mir ein ähnliches Leben leisten zu können
manchmal schaff ich das locker manchmal verdien ich ne Woche lang überhaupt nichts und manchmal weiss ich nicht mal ob ich nächsten Monat noch Arbeit habe
mein Leitspruch ist
immer wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her
manchmal schaff ich das locker manchmal verdien ich ne Woche lang überhaupt nichts und manchmal weiss ich nicht mal ob ich nächsten Monat noch Arbeit habe
mein Leitspruch ist
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Re: Schmerzgrenze beim Gehalt
Du weißt doch: Es soind immer 100 Euro zu wenig.Anja hat geschrieben:Arbeitgeber versuchen ja zunehmend für weniger Geld mehr Leistung zu erwarten. Irgendwo ist ja trotzdem eine Schmerzgrenze.
Wo ist Eure (umgerechnet auf Stundenlohn)?
Anja
Und meine Situation kennst Du ja...

Als Freiberuflerin frag ich mich eben grad, wo die Grenze ist zu dem ich noch einen Auftrag annehme.
Daß es immer zu wenig ist, wissen wir ja. Daß wir alle mehr verdienen würden als wir bekommen auch. Natürlich haben wir auch alle unterschiedliche Qualifikationen, aber so ein Mittelwert vom Stundenlohn (brutto/netto) würde mich wirklich mal interessieren.
Gern auch als Umfrage, wenn die Zahlen zu privat sind.
Anja
Daß es immer zu wenig ist, wissen wir ja. Daß wir alle mehr verdienen würden als wir bekommen auch. Natürlich haben wir auch alle unterschiedliche Qualifikationen, aber so ein Mittelwert vom Stundenlohn (brutto/netto) würde mich wirklich mal interessieren.
Gern auch als Umfrage, wenn die Zahlen zu privat sind.
Anja
Anja hat geschrieben:Gern auch als Umfrage, wenn die Zahlen zu privat sind.
Anja
Genau diese Idee fiel mir gestern nach meinem Posting noch ein
Mach doch mal eine anonyme (!) Umfrage mit Spannen wie 10-12 12-15 15- 20 o.ä. was Dir paßt. Ganz wichtig : schreib dazu ob Brutto oder netto ! Dann kriegste sicher ne Menge ehrliche Antworten

keko hat geschrieben:Anja hat geschrieben:Als Freiberuflerin frag ich mich eben grad, wo die Grenze ist zu dem ich noch einen Auftrag annehme.
Naja, meine Angabe bezog sich natürlich auf einen dummen Angestellten wie mich mit 40h Woche.
wieso dumm? ist doch schön, wenn man so wenig arbeiten kann und trotzdem was verdient dabei

Im Gedenken an Rita: Be Crazy. Be Stupid. Be Silly. Be Weird. Be Whatever. Because life is too short to be anything but happy!


- Tom Tiger
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- Registriert: 18 Jun 2004 12:00
- Wohnort: In der sonnigen Schweiz
- Kontaktdaten:
Ich sehe es eher auch wie trifi70. Der Lohn ist nur eine Komponente von vielen. Was nützt Dir eine Bombengage, wenn Du Dich den ganzen Tag so aufregst, dass Du nach zwei Jahren ein Magengeschwür hast? Oder soviele Überstunden leisten musst, dass Du gar keine Zeit mehr hast um das viele Geld auszugeben? Verheiratete Männer sind da im Vorteil, denn da kann die Frau das Geld wieder ausgeben
.
Inzwischen habe ich die neuen Posts gesehen. Ich habe auch 7 Jahre lang als Freiberuflicher gearbeitet, doch ich hatte immer genug Arbeit, so dass ich Dumping-Angebote dankend ablehnen konnte. Sonst stellt sich halt die Frage, wie dringend Du das Geld brauchst: Je dringender, desto mehr Konzessionen musst Du machen. Darum finde ich es noch schwierig eine konkrete Zahl zu nennen.
Grüsse
Thomas
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Inzwischen habe ich die neuen Posts gesehen. Ich habe auch 7 Jahre lang als Freiberuflicher gearbeitet, doch ich hatte immer genug Arbeit, so dass ich Dumping-Angebote dankend ablehnen konnte. Sonst stellt sich halt die Frage, wie dringend Du das Geld brauchst: Je dringender, desto mehr Konzessionen musst Du machen. Darum finde ich es noch schwierig eine konkrete Zahl zu nennen.
Grüsse
Thomas
Anständige Hunde bellen, bevor sie beißen
als ich letztes Jahr einen neuen Job suchte hab ich mich für Stellen beworben (resp. mich bewerben müssen), die ca 1000 Euros unter dem letzten Gehalt gelegen hätten. Klar - ich hätte den Job angenommen aber raschmöglichst was anderes gesucht.
wenn man sich mal gewohnt ist, mit einem gewissen Betrag leben zu können, fällts schwer, einen Schritt zurück zu machen. Mit obigem Gehalt hätte ich entweder sämtliche Ausgaben für Sport, Ferien usw streichen müssen, zu meinen Eltern ziehen oder mein Pferd verkaufen müssen. War drum extrem froh, dass ich dann doch noch einen "normal" bezahlten Job gefunden habe (= ca 400 Euro unter dem letzten Gehalt).
wenn man sich mal gewohnt ist, mit einem gewissen Betrag leben zu können, fällts schwer, einen Schritt zurück zu machen. Mit obigem Gehalt hätte ich entweder sämtliche Ausgaben für Sport, Ferien usw streichen müssen, zu meinen Eltern ziehen oder mein Pferd verkaufen müssen. War drum extrem froh, dass ich dann doch noch einen "normal" bezahlten Job gefunden habe (= ca 400 Euro unter dem letzten Gehalt).
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht...Anja hat geschrieben:Jeder nur ein Kreuz bitte...
Anja
Und jetzt alle:
Always look on the bright side of life!