Die Ösis
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Ich habe gestern eine Sendung darüber gesehen, da hat ein Dopingexperte gemeit das so ziemlich alle sportler an die Dopinggrenzen "randopen". Ist ja auch irgendwie logisch. Wenn wir davon ausgehen das alle mehr oder weniger genauso viel trainieren, dann frage ich mich warum die deutschen Athleten besser sind als die gedopten Österreicher? Der einzige logische Schluß ist, das die auch gedopt haben, nur "besser". Der Fall "Evi" bestätigt nur meine Theorie. Ich will ja keine falschen Verurteilungen machen, aber ich glaube langsam einfach nicht mehr an sauberen Sport und das ist sehr schade.
- Linus
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Was ist denn sauberer Sport? Doping ist doch letztlich eine Grenzwert-Geschichte. Wer gerade noch diesseits des Grenzwertes liegt ist sauber, wer knapp drüber liegt ist gedopt. Auch wenn zwischen beiden nur minimaler Unterschied in den Messwerten besteht der sich im Wettkampf sicher nicht auswirkt.chris76 hat geschrieben:Ich habe gestern eine Sendung darüber gesehen, da hat ein Dopingexperte gemeit das so ziemlich alle sportler an die Dopinggrenzen "randopen". Ist ja auch irgendwie logisch. Wenn wir davon ausgehen das alle mehr oder weniger genauso viel trainieren, dann frage ich mich warum die deutschen Athleten besser sind als die gedopten Österreicher? Der einzige logische Schluß ist, das die auch gedopt haben, nur "besser". Der Fall "Evi" bestätigt nur meine Theorie. Ich will ja keine falschen Verurteilungen machen, aber ich glaube langsam einfach nicht mehr an sauberen Sport und das ist sehr schade.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
Da genau liegt das Problem...Linus hat geschrieben:Was ist denn sauberer Sport? Doping ist doch letztlich eine Grenzwert-Geschichte. Wer gerade noch diesseits des Grenzwertes liegt ist sauber, wer knapp drüber liegt ist gedopt. Auch wenn zwischen beiden nur minimaler Unterschied in den Messwerten besteht der sich im Wettkampf sicher nicht auswirkt.
Die werfen alle ein, erwischt werden nur die Dummen. Und mit genau dieser Mentalität werden sicherlich diverse AKler auch rangehen.
Ich hab mich auch immer gefragt, was ich wohl bringen würde, wenn ich mal nachhelfen würde, aber das ist glücklicherweise mit meinem Verständnis von Sport nicht vereinbar. Aus der Sicht eines Profis allerdings durchaus nachvollziehbar.
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Ich hatte doch mal über einen AK60er berichtet, der ganz stolz damit prahlt, vor dem WK einen ACE-Stack einzuwerfen (Aspirin-Coffein-Ephedrin)drullse hat geschrieben: Die werfen alle ein, erwischt werden nur die Dummen. Und mit genau dieser Mentalität werden sicherlich diverse AKler auch rangehen.
Für mich nicht nachvollziehbar. Da geht es um einen Treppchen-Platz in der AK60
Neugierig wäre ich schon. Aber erstens habe ich zu viel Angst vor den Nebenwirkungen und zweitens wüsste ich gar nicht, wo ich das Zeug herbekäme.
Ich hab mich auch immer gefragt, was ich wohl bringen würde, wenn ich mal nachhelfen würde, aber das ist glücklicherweise mit meinem Verständnis von Sport nicht vereinbar. Aus der Sicht eines Profis allerdings durchaus nachvollziehbar.
In meiner Leistungsklasse wäre Doping ohnehin so effizient, wie ein alter 200D Benz mit Spoiler
Interessante These...chris76 hat geschrieben:Wenn wir davon ausgehen das alle mehr oder weniger genauso viel trainieren, dann frage ich mich warum die deutschen Athleten besser sind als die gedopten Österreicher?
Wenn jemand der versammelten Weltelite um die Ohren fährt ( a la Armstrong, Mühlegg, bei Triathlons gibt es das ja auch), bin ich immer äusserst skeptisch. Denn da treffen sich die weltbesten (!) Ausnahme(!)sportler, die ihren Körper und ihr Talent ausreizen und jemand kommt daher und spielt mit denen????
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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Versuchen wir es mal andersrum - was ist sauberer Sport? Nur Gemüse und Obst essen? Und wie steht das dann mit Nahrungsergänzungsmitteln, Powerriegeln, KH-Drinks etc.?drullse hat geschrieben:Da genau liegt das Problem...Linus hat geschrieben:Was ist denn sauberer Sport? Doping ist doch letztlich eine Grenzwert-Geschichte. Wer gerade noch diesseits des Grenzwertes liegt ist sauber, wer knapp drüber liegt ist gedopt. Auch wenn zwischen beiden nur minimaler Unterschied in den Messwerten besteht der sich im Wettkampf sicher nicht auswirkt.
Die werfen alle ein, erwischt werden nur die Dummen. Und mit genau dieser Mentalität werden sicherlich diverse AKler auch rangehen.
Ich hab mich auch immer gefragt, was ich wohl bringen würde, wenn ich mal nachhelfen würde, aber das ist glücklicherweise mit meinem Verständnis von Sport nicht vereinbar. Aus der Sicht eines Profis allerdings durchaus nachvollziehbar.
Wo es um Wettkampf geht, da müssen Grenzen definiert werden, und es gehört zur Wettkampfvorbereitung, an die Limits zu gehen um vorne dabei zu sein.
Beim Skispringen gilt Skilänge in Abhängigkeit vom BMI; wer 1g zu leicht ist oder wessen Ski 1mm zu lang ist, der hat verzockt und ist nicht ein abgrundtief böser Betrüger.
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Weswegen ich mich frage, ob ich überhaupt bei Meisterschaften starten sollte. Da sind garantiert auch solche Typen dabei...vb_man hat geschrieben:Ich hatte doch mal über einen AK60er berichtet, der ganz stolz damit prahlt, vor dem WK einen ACE-Stack einzuwerfen (Aspirin-Coffein-Ephedrin)
Für mich nicht nachvollziehbar. Da geht es um einen Treppchen-Platz in der AK60![]()
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keko hat geschrieben:Wenn jemand der versammelten Weltelite um die Ohren fährt ( a la Armstrong, Mühlegg, bei Triathlons gibt es das ja auch), bin ich immer äusserst skeptisch. Denn da treffen sich die weltbesten (!) Ausnahme(!)sportler, die ihren Körper und ihr Talent ausreizen und jemand kommt daher und spielt mit denen????
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Für unsere Zwecke reicht doch der gesunde Menschenverstand, um eine Grenze zu ziehen. Auch wenn diese Grenze etwas unscharf ist und es Grenzfälle gibt, fallen doch die meisten Sachen ganz klar in die eine oder andere Kategorie. Powerbar und Vitamintabletten wird wohl kaum einer als Doping ansehen. Medikamente (auch legale wie Schmerzmittel) oder Zeugs, das in normaler Nahrung gar nicht oder nur in viel geringeren Mengen vorkommt, gehören für mich in die Kategorie "voll daneben".Linus hat geschrieben:Versuchen wir es mal andersrum - was ist sauberer Sport? Nur Gemüse und Obst essen? Und wie steht das dann mit Nahrungsergänzungsmitteln, Powerriegeln, KH-Drinks etc.?
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Warum? Wenn es nicht direkt oder indirekt schneller macht, was soll das dann. Wenn doch sind es Mittel zur direkten oder indirekten Leistungssteigerung.Matthias hat geschrieben:Powerbar und Vitamintabletten wird wohl kaum einer als Doping ansehen.
Klar, die Frage zielt jetzt nicht auf die sportrechtliche Definition von Doping sondern auf den gesunden Menschenverstand, Doping als Einnahme von Stoffen zur Leistungssteigerung zu sehen.
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aha, dann ist die banane für unterwegs auch dopingLinus hat geschrieben:Warum? Wenn es nicht direkt oder indirekt schneller macht, was soll das dann. Wenn doch sind es Mittel zur direkten oder indirekten Leistungssteigerung.
Klar, die Frage zielt jetzt nicht auf die sportrechtliche Definition von Doping sondern auf den gesunden Menschenverstand, Doping als Einnahme von Stoffen zur Leistungssteigerung zu sehen.
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