pete-xxx und sein Off-Season-Geblubber
Moderator: Moderator
- pete-131313
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pete-xxx und sein Off-Season-Geblubber
Liebe Fan-Gemeinde,
ich möchte Euch hier in looser Folge mit hehrem Gedankengut beglücken. Ich befinde mich seit 2.10. in der Off-Season und weiß gar nicht genau was das ist.
Ich habe auch mal gegoogelt und habe als erstes Mal einen Trainingsplan und Trainingstipps für Off-Season gefunden. Ja Sack-Zement denkt der Triathlet nur an Training? Ist der gemeine Triathlet gar nicht in der Lage, seine Freizeit unstrukturiert zu lassen, braucht man sogar eine Anleitung für Off-Season?
Scheinbar schon. Ich im Besonderen. Ich habe seit Montag nichts mehr gemacht und schon ein schlechtes Gewissen. Dabei habe ich mir es explizit erlaubt. Ich wollte heute früh um 6 ganz locker sporteln, so wie es mir Spaß macht. So ist es geworden. Ich hatte Spaß am Liegen bleiben. Zumindest heute früh. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Das letzte Mal, als ich vier Tage nichts gemacht habe, war ich krank. Vielleicht bin ich es jetzt ja auch; ein bisschen Off-Season-krank.
In diesem Sinne,
pete-xxx
ich möchte Euch hier in looser Folge mit hehrem Gedankengut beglücken. Ich befinde mich seit 2.10. in der Off-Season und weiß gar nicht genau was das ist.
Ich habe auch mal gegoogelt und habe als erstes Mal einen Trainingsplan und Trainingstipps für Off-Season gefunden. Ja Sack-Zement denkt der Triathlet nur an Training? Ist der gemeine Triathlet gar nicht in der Lage, seine Freizeit unstrukturiert zu lassen, braucht man sogar eine Anleitung für Off-Season?
Scheinbar schon. Ich im Besonderen. Ich habe seit Montag nichts mehr gemacht und schon ein schlechtes Gewissen. Dabei habe ich mir es explizit erlaubt. Ich wollte heute früh um 6 ganz locker sporteln, so wie es mir Spaß macht. So ist es geworden. Ich hatte Spaß am Liegen bleiben. Zumindest heute früh. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Das letzte Mal, als ich vier Tage nichts gemacht habe, war ich krank. Vielleicht bin ich es jetzt ja auch; ein bisschen Off-Season-krank.
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pete-xxx
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
(Thomas Hellriegel)
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Re: pete-xxx und sein Off-Season-Geblubber
pete-131313 hat geschrieben:Ich habe seit Montag nichts mehr gemacht und schon ein schlechtes Gewissen. Dabei habe ich mir es explizit erlaubt.
Das schlechte Gewissen geht weg. Ich habe seit 24.9. nix mehr gemacht und fühle mich jetzt jeden Tag besser. Am Feiertag lag ich den ganzen Tag auf der Couch und fühlte mich gut dabei. Anfangs dachte ich, ich würde das nie bis November oder Dezember durchhalten, aber ich sehe da kein Problem mehr. Du mußt dir vorstellen, du bist ein Junkie auf Entzug

Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
https://sifiman.kkessler.de
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- pete-131313
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Liebe Trauergemeinde,
danke für die Anteilnahme.
Aber was macht der Triathlet, wenn er mit sich und dem Training nicht klar kommt? Er beschäftigt sich mit dem Material. Wusstet ihr, dass mein Rad komplett ohne Carbon-Teile auskommt? Kein Carbon-Rahmen, keine Carbon-Gabel, keine Carbon-Stütze, keine Carbon-Laufräder, nicht mal einen Carbon-Flaschenhalter. Wer von Euch fährt auch ein Rad komplett ohne Carbon im Wettkampf? Nun. Mein Rad kann damit vielleicht leben, ich nicht mehr. Die Eurobike hat mir gezeigt, es muss was Neues her. Unterm Strich werde ich damit nicht schneller, aber viel mehr Triathlet.
Andererseits liege ich ja seit einer Woche auf der Couch. Mein Fernseher ist auch nicht mehr State-of-the-art. Er ist zwar breiter als hoch, aber die neuen Fernseher sind noch breiterer als sie auch höher sind. Ich meine, neue Fernseher sind viel größer und eben breiterer. Dafür aber viel schmalerer. Und natürlich teurerer. Aber weder so antrengend noch so teuer wie eine neues Carbonrad.
Unter dem Gesichtspunkt feiere ich Off-Season, bleibe liegen und verbleibe in diesem Sinne,
pete-xxx
danke für die Anteilnahme.
Aber was macht der Triathlet, wenn er mit sich und dem Training nicht klar kommt? Er beschäftigt sich mit dem Material. Wusstet ihr, dass mein Rad komplett ohne Carbon-Teile auskommt? Kein Carbon-Rahmen, keine Carbon-Gabel, keine Carbon-Stütze, keine Carbon-Laufräder, nicht mal einen Carbon-Flaschenhalter. Wer von Euch fährt auch ein Rad komplett ohne Carbon im Wettkampf? Nun. Mein Rad kann damit vielleicht leben, ich nicht mehr. Die Eurobike hat mir gezeigt, es muss was Neues her. Unterm Strich werde ich damit nicht schneller, aber viel mehr Triathlet.
Andererseits liege ich ja seit einer Woche auf der Couch. Mein Fernseher ist auch nicht mehr State-of-the-art. Er ist zwar breiter als hoch, aber die neuen Fernseher sind noch breiterer als sie auch höher sind. Ich meine, neue Fernseher sind viel größer und eben breiterer. Dafür aber viel schmalerer. Und natürlich teurerer. Aber weder so antrengend noch so teuer wie eine neues Carbonrad.
Unter dem Gesichtspunkt feiere ich Off-Season, bleibe liegen und verbleibe in diesem Sinne,
pete-xxx
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(Thomas Hellriegel)
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- pete-131313
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Liebe Sportgemeinde,
ja, noch mal was Schnelles laufen, dachte ich mir gestern auf der Couch. Wollen wir das nicht alle? Aber was treibt uns eigentlich? Ist es nicht eigentlich piepegal, ob ich eine 1:45, 1:40 oder eine 1:30 auf den Halbmarathon laufe? Es geht nicht um pure Zeiten. Es geht auch nicht um die alten Römer, die in einer schwierigen Sprache "Mens sana in corpore sana" postulierten. Es geht um etwas viel Höheres. Es geht um die positive Verklärung des Älterwerdens. Hörte ich doch zwei Läuferinnen nach dem Rennen am Sonntag im Gespräch: "Nächstes Jahr komme ich in die W45. Dann wird das auch was mit dem AK-Platz." Heisst übersetzt: Nächstes Jahr werde ich älter (so wie wir alle), und dann wird alles besser. Nicht, dass diese beiden Läuferinnen alleine damit sind, schaut euch in diesem Forum um.
.
In einer Welt, in der nur noch Schönheit und Jugend zählt (macht mal eure schmaleren und breiteren als höheren Fernseher an), wird das Älterwerden durch den Sport zum Positiven.
Der Sport und die Altersklassenregelung gibt uns allen eine Lebensperspektive.
Mit sportlichen Grüßen von der Couch, wieder einen Tag der M40 näher,
pete-xxx
@ulfila: siehe viewtopic.php?p=173980#173980
ja, noch mal was Schnelles laufen, dachte ich mir gestern auf der Couch. Wollen wir das nicht alle? Aber was treibt uns eigentlich? Ist es nicht eigentlich piepegal, ob ich eine 1:45, 1:40 oder eine 1:30 auf den Halbmarathon laufe? Es geht nicht um pure Zeiten. Es geht auch nicht um die alten Römer, die in einer schwierigen Sprache "Mens sana in corpore sana" postulierten. Es geht um etwas viel Höheres. Es geht um die positive Verklärung des Älterwerdens. Hörte ich doch zwei Läuferinnen nach dem Rennen am Sonntag im Gespräch: "Nächstes Jahr komme ich in die W45. Dann wird das auch was mit dem AK-Platz." Heisst übersetzt: Nächstes Jahr werde ich älter (so wie wir alle), und dann wird alles besser. Nicht, dass diese beiden Läuferinnen alleine damit sind, schaut euch in diesem Forum um.
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In einer Welt, in der nur noch Schönheit und Jugend zählt (macht mal eure schmaleren und breiteren als höheren Fernseher an), wird das Älterwerden durch den Sport zum Positiven.
Der Sport und die Altersklassenregelung gibt uns allen eine Lebensperspektive.
Mit sportlichen Grüßen von der Couch, wieder einen Tag der M40 näher,
pete-xxx
@ulfila: siehe viewtopic.php?p=173980#173980
Die richtig geilen Räder findest du ganz vorn und ganz hinten im Starterfeld.
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pete-131313 hat geschrieben:Ist es nicht eigentlich piepegal, ob ich eine 1:45, 1:40 oder eine 1:30 auf den Halbmarathon laufe?
Es gibt ja die Theorie, dass eine Eintagsfliege aus ihrer Sicht ein ähnlich langes Leben hat wie wir Menschen. Nur wir -- aus unserer Sicht -- empfinden es als ein Tag lang. Wenn Zeit also größenabhängig ist, empfindet ein kenianischer Hüpfer, der den HM in 0:58h läuft, den Lauf vielleicht ebenso langsam, wie du dein Lauf. Zeit ist zusätzlich zeitabhängig: Für Kinder kriecht die Zeit ständig schleppend vor sich hin, während für Leute in meinem Alter die Zeit geradezu an sich vorbeirauschen sehen. Was ich sagen will, ob 1:45 oder 1:30 ist tatsächlich piepegal, da sich zumindest die Zeit ständig ändert, du also nie 2 vergleichbare Rennen zur gleichen Zeit laufen kannst.

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keko hat geschrieben:pete-131313 hat geschrieben:Ist es nicht eigentlich piepegal, ob ich eine 1:45, 1:40 oder eine 1:30 auf den Halbmarathon laufe?
Es gibt ja die Theorie, dass eine Eintagsfliege aus ihrer Sicht ein ähnlich langes Leben hat wie wir Menschen. Nur wir -- aus unserer Sicht -- empfinden es als ein Tag lang. Wenn Zeit also größenabhängig ist, empfindet ein kenianischer Hüpfer, der den HM in 0:58h läuft, den Lauf vielleicht ebenso langsam, wie du dein Lauf. Zeit ist zusätzlich zeitabhängig: Für Kinder kriecht die Zeit ständig schleppend vor sich hin, während für Leute in meinem Alter die Zeit geradezu an sich vorbeirauschen sehen. Was ich sagen will, ob 1:45 oder 1:30 ist tatsächlich piepegal, da sich zumindest die Zeit ständig ändert, du also nie 2 vergleichbare Rennen zur gleichen Zeit laufen kannst.
Willst du damit sagen, daß die "von außen" gemessene Zeit gar nicht so objektiv ist, und man bei einem Rennen dann lieber jeden Läufer fragen sollte, wie schnell er sich denn gefühlt habe, bzw. wie lang ihm sein Rennen vorkam, und danach dann die Ränge verteilen ?
Flow hat geschrieben:keko hat geschrieben:pete-131313 hat geschrieben:Ist es nicht eigentlich piepegal, ob ich eine 1:45, 1:40 oder eine 1:30 auf den Halbmarathon laufe?
Es gibt ja die Theorie, dass eine Eintagsfliege aus ihrer Sicht ein ähnlich langes Leben hat wie wir Menschen. Nur wir -- aus unserer Sicht -- empfinden es als ein Tag lang. Wenn Zeit also größenabhängig ist, empfindet ein kenianischer Hüpfer, der den HM in 0:58h läuft, den Lauf vielleicht ebenso langsam, wie du dein Lauf. Zeit ist zusätzlich zeitabhängig: Für Kinder kriecht die Zeit ständig schleppend vor sich hin, während für Leute in meinem Alter die Zeit geradezu an sich vorbeirauschen sehen. Was ich sagen will, ob 1:45 oder 1:30 ist tatsächlich piepegal, da sich zumindest die Zeit ständig ändert, du also nie 2 vergleichbare Rennen zur gleichen Zeit laufen kannst.
Willst du damit sagen, daß die "von außen" gemessene Zeit gar nicht so objektiv ist, und man bei einem Rennen dann lieber jeden Läufer fragen sollte, wie schnell er sich denn gefühlt habe, bzw. wie lang ihm sein Rennen vorkam, und danach dann die Ränge verteilen ?
Man könnte eine Siegerliste vielleicht mal danach erstellen, wie sich der Athlet über seinen Wettkampf freut.
Es ist ja nicht so, dass der 2:25 Läufer sich besser fühlt als der 4h-Läufer. Der Multimillionär ist evtl. auch nicht glücklicher als ich usw.
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Geht mir momentan genauso. Schnell laufen ist z.Z. einfach nicht drin.
1000000,- gibt, freuen sich bestimmt alle voll ganz megadolle 