felix__w hat geschrieben:
Mike, unsere Regierung ist nicht schlauer. Um unser Land zu 'verteidigen' muss (fast) jeder der noch im Militär ist zu Hause ein Sturmgewehr und 20 Schuss Munition aufbewahren.
Felix
Als ich das im Kosovo vom Swiss Coy gehört habe, habe ich auch dementsprechend mal diesen

gemacht.
Bei uns hat zwar jeder seine Waffe, jedoch die Waffe im Spind in der Kaserne. Ok, er hat auch 24 h 7 Tage in der Woche darauf zugang, jedoch keine scharfe Munition (Mun und Waffe dürfen nicht in einem Spind aufbewahrt werden).
Die Miliz (so wie es ja bei euch 80% der Armee ist) hat bei uns sowieso jedes mal die Waffe neu ausgefasst.
Zu dem Geschehenen:
Ganz ehrlich gesagt wundert es mich nicht. Ich habe die Amerikaner nicht nur einmal hautnah miterlebt bzw auch die dazugehörigen Familien (teilweise nehmen sie die Familien ja mit). Da ist es ganz normal das ein vier oder fünfjähriger mit dem STG des Vaters in der Hand herumrennt bzw der Vater den kleinen Jungen darauf ausbildet. Soll ja auch ein großer tapferer Soldat sein.
Wobei man auch hier sagen muss dass der Atentäter ein "Aussenstehender" ist, und wie die Amerikaner mit diesen umgehen ist ja sowieso .. tiefer als tief.
Solche kleinen Diskriminierungen beginnen ja teiweise bei uns in der Schule schon, wenn ein Kind leichte Hasenzähne oder ein wenig dicker ist. Irgendwann klackt es auch bei ihnen die Leitung aus und sie wehren sich (hauen oder treten zu), so ist es bei dem im Grunde nicht anders gewesen!
Und bei dem amerikanischen Waffengesetzt wundert es mich dann ebenso nicht, dass der Junge halt statt Schläge, scharfe Geschosse verteilt hat.