Bundestags-Initiative für Tempolimit

Der EMU-Stammtisch

Moderator: Moderator

Würdet Ihr einem Tempolimit von 130 km/h zustimmen?

Ja, finde ich vernünftig
17
68%
Nein, ich bestehe auf dem Recht auf Vollgas
5
20%
Wer ist Erich?
3
12%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 25

vb_man
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Bundestags-Initiative für Tempolimit

Beitrag von vb_man »

Tempolimit

Na Emus, wie sieht's aus? Vollgas oder Vernunft?
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tacis
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Re: Bundestags-Initiative für Tempolimit

Beitrag von tacis »

vb_man hat geschrieben:Tempolimit

Na Emus, wie sieht's aus? Vollgas oder Vernunft?
na jetzt, wo der Porsche wech ist, bin ich natürlich fürs Tempolimit :D
* Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen. *
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Kampa
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Beitrag von Kampa »

:bse :bse :bse :bse :bse :bse :bse :bse :bse

uneingeschränkt dafür - mir hätt es ja auch schon gereicht, wenn se 160km machen, dann kommt man leichter runter - aber so wär es auch ok
"...Wenn dein Herz auf dem Wasser liegt, musst du es ja nicht auf der Strasse quälen..."
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kampftreter
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Beitrag von kampftreter »

klar! dafür :tomtiger

diese scheiß Raser......

mit den umhäkelten Lokuspapierrollen auf der Ablage im Benz

sollen gefälligst rechts bleiben!








damit ich mit dem Mopped Vollgas anschlag durchknallen kann :hammer

platz da[/img]
Als die Geduld verteilt wurde...stand ich hupend im Stau....
vb_man
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Beitrag von vb_man »

Ich bin für diese Aussage in der Kantine heute beinahe verprügelt worden. Dabei kann ich es an einem recht einfachen Beispiel ganz gut belegen. Ich kenne die ca. 380 km zwischen Hanau und München mittlerweile so gut, daß ich fast die Lebensgeschichte jeder Klofrau an den Kago-Verkaufsniederlassungen kenne.

Wenn ich digital fahre, also Vollgas/Bremsen/Vollgas, brauche ich für die Strecke ca. 03:00 bis 03:10 und ca. 8.5 l/100 km. Wenn ich den Tempomaten auf 140 km/h justiere und mit dem Verkehr mitschwimme, brauche ich etwa 03:10 bis 03:20 und ca. 6.5 l/100 km.

Man(n) gewinnt durch den Bleifuß gerade mal 10-15 min auf dieser Strecke, normaler Verkehr vorausgesetzt. Sonntag morgen um 05:00 würde ich es wahrscheinlich auch in sub3 schaffen.

Ich glaube einfach nicht, daß mit einem Tempolimit auch nur ein Luxuswagen weniger verkauft würde. Das beste Beispiel ist doch USA, man darf gerade mal 96 km/h fahren und Porsche verkauft > 50% seiner Fahrzeuge in den USA.
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kaiseravb
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Beitrag von kaiseravb »

Hab ich keine echte Meinung dazu. Ich empfinde es ein Stückchen weit als unnötige Bevormundung und die Pro-Argumente sind allesamt nicht wirklich zugkräftig. Ich fahre allerdings inzwischen recht wenig Auto und aus Sparsamkeitsgründen meist nicht rasant schnell, nur, wenn echt Platz ist, mal gelegentlich, so dass es mir eigentlich egal ist.
"Das geht schon" bedeutet:
a) irgendwas ist gleich kaputt
b) irgendwer ist gleich mittel- bis schwer verletzt
vb_man
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Beitrag von vb_man »

kaiseravb hat geschrieben:Hab ich keine echte Meinung dazu. Ich empfinde es ein Stückchen weit als unnötige Bevormundung und die Pro-Argumente sind allesamt nicht wirklich zugkräftig. Ich fahre allerdings inzwischen recht wenig Auto und aus Sparsamkeitsgründen meist nicht rasant schnell, nur, wenn echt Platz ist, mal gelegentlich, so dass es mir eigentlich egal ist.
nun ja, die Reduktion der CO2 Emissionen ist schon zugkräftig.

nur mal so als kleines Beispiel: der neue BMW 530i mit 272 PS wird im ECE Zyklus mit 7.7 l/100 km angegeben. Der ECE Zyklus ist ein synthetischer Fahrzyklus, der mit der Realität ungefähr so viel zu tun hat wie meine Aussagen über das Kraulschwimmen. Im kundenrelevanten Fahrzyklus (also als typischer BMW Bleifuss) fährst Du den 530i eher zwischen 9-10 l/100 km. Bei 180 km/h liegt der Verbrauch etwa bei 15 l/100 km, bei Vollgas liegt der Verbrauch etwa bei 35-40 l/100 km. Ein klarer Beleg dafür, daß eine reduzierte Geschwindigkeit zu verringerten CO2 Emissionen führen könnte.

Ein anderes Beispiel ist die Staugefahr. Wenn du mit 200 km/h fährst, dann passen auf 1000 m Autobahn gerade mal 10 Fahrzeuge. Wenn du 130 km/h fährst, dann passen auf die gleiche Streckeneinheit ca. 15-16 Fahrzeuge, die Kapazität der Autobahn steigt also an. Dazu kommt der Irrglaube, daß man keinen Stau verursacht, wenn man mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und plötzlich bremsen muss, verursacht einen wesentlich größeren Rückstau, als wenn eine Kolonne mit gleichmäßiger, moderater Geschwindigkeit dahinrollt. Die Geschwindigkeitsdifferenz ist das Problem, nicht die absolute Geschwindigkeit.

Ich fühle mich nicht von dem Schild 130 km/h in meiner Freiheit bedroht, ich fühlte mich von den Vollgass-Idioten, die mir 1 m auf den Kofferraum auffahren bedroht.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Ob der Drängler sich von 130 von seinem Tun abhalten lässt - ich fürchte nein.
CO2 Einsparung - 0,6% durch Tempolimit, bestimmt 20% und mehr Potential in den Köpfen - durch vorausschauendes Fahren und Vermeidung unnötige Fahrten.
Der Freiheitsgedanke - die Geschichte, auch die aktuelle, ist voller Freiheitskämpfer. Ich fürchte, keiner davon hat sich "freie Fahrt ohne Tempolimit" auf die Fahnen geschrieben. Komische Vorstellung daß Mandela 25 Jahre gegen Tempolimit im Knast gesessen haben soll...
Persönlich fahre ich auch mal gerne schnell - wenn die Bahn frei ist, was zwar selten aber auch nicht nie vorkommt. Und ich gestehe sogar politisch vollkommen unkorrekterweise, daß es mir Spaß macht.

ABER
Die Straßen sind voller grottenschlechter Autofahrer die mit dem Führen eines Kfz und der Übersicht dessen was darum herum geschieht hoffnungslos überfordert sind. Die sind mir bei 130 deutlich lieber als bei 200.

Darum
PRO TEMPOLIMIT, aus Gründen der Vernunft, auch wenn ich persönlich eigentlich gar keins haben will.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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Linus
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Beitrag von Linus »

gelöscht - Doppelposting
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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kaiseravb
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Beitrag von kaiseravb »

Nur, falls das jetzt gleich so rüberkommt: ich argumentiere im Anschluss nicht gegen die Einführung einer allgemeingültigen Geschwindigkeitsbegrenzung, es ist mir immer noch egal.
vb_man hat geschrieben:
nun ja, die Reduktion der CO2 Emissionen ist schon zugkräftig.

nur mal so als kleines Beispiel: der neue BMW 530i mit 272 PS wird im ECE Zyklus mit 7.7 l/100 km angegeben. Der ECE Zyklus ist ein synthetischer Fahrzyklus, der mit der Realität ungefähr so viel zu tun hat wie meine Aussagen über das Kraulschwimmen. Im kundenrelevanten Fahrzyklus (also als typischer BMW Bleifuss) fährst Du den 530i eher zwischen 9-10 l/100 km. Bei 180 km/h liegt der Verbrauch etwa bei 15 l/100 km, bei Vollgas liegt der Verbrauch etwa bei 35-40 l/100 km. Ein klarer Beleg dafür, daß eine reduzierte Geschwindigkeit zu verringerten CO2 Emissionen führen könnte.
Schon klar, aber eben könnte. Ein bisschen Potential ist bestimmt da, ich halte aber sogar die eh schon niedrige Annahme der auch im Artikel erwähnten 2,5 Mio. Tonnen für viel zu optimistisch, weil das davon ausgeht, dass die 130 tatsächlich auch gefahren werden. Die meistgefahrne Geschwindikeit auf der Autobahn in D ist, wenn ich mich recht erinnere, irgendwas mit 140, die durschschnittliche ein bisschen höher. Beide Werte werden sich, ich bin ganz sicher, durch ein Limit von 130 so gut wie gar nicht bewegen, mindestens aber ersterer, der zweite vielleicht ein bisschen, weil einige der ganz hohen Posten wegfallen könnten. Im groben Maßstab werden sich, so meine "Befürchtung", die gefahrenen Geschwindigkeiten kaum verändern. Wäre mal zum Vergleich ganz interessant, ob solche Zahlen auch in anderen Ländern erhoben werden.
Ein anderes Beispiel ist die Staugefahr. Wenn du mit 200 km/h fährst, dann passen auf 1000 m Autobahn gerade mal 10 Fahrzeuge. Wenn du 130 km/h fährst, dann passen auf die gleiche Streckeneinheit ca. 15-16 Fahrzeuge, die Kapazität der Autobahn steigt also an. Dazu kommt der Irrglaube, daß man keinen Stau verursacht, wenn man mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und plötzlich bremsen muss, verursacht einen wesentlich größeren Rückstau, als wenn eine Kolonne mit gleichmäßiger, moderater Geschwindigkeit dahinrollt. Die Geschwindigkeitsdifferenz ist das Problem, nicht die absolute Geschwindigkeit.
Auch akzeptiert. Aber siehe oben, wegfallen würden höchstens die absoluten Spitzen. Ok, auch schon was gewonnen, mag man sagen. ;)
Ich fühle mich nicht von dem Schild 130 km/h in meiner Freiheit bedroht, ich fühlte mich von den Vollgass-Idioten, die mir 1 m auf den Kofferraum auffahren bedroht.
Ebenso, allerdings weiss ich aus zahlreichen Fahrten im europäischen Ausland, dass ein Tempolimit dem 145 fahren wollenden nicht davon abhält, dem 132 fahrenden in den Kofferraum zu wollen. Rasen und Drängeln kriegt man damit leider auch nicht in den Griff. :(

Nicht nur Dein Schrieb, auh das, was sonst so zum Thema vorgebracht wird, ist meist richtig und entspricht in mehr oder minder großem Ausmaß den Tatsachen, die berüchtigten Kontrathesen sind ja erst recht völliger Bullshit. Nur - mir fehlt einfach der Killer der mich denken lässt: "Ja, das ist es, deswegen muss das unbedingt her."

Ich wäre sogar im Falle der Einführung aus den oben genannten Gründen erheblich radikaler und plädiere dann immer für 100 statt 130, aber das darf man ja auch schon wieder nicht öffentlich sagen, ohne direkt öffentlich enthauptet zu werden.
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Osso
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Beitrag von Osso »

@vb:

Ja, bei einer niedrigeren geschwindigkeit passen mehr Fahrzeuge auf die Straße. Die Frage ist aber immer noch, ob auch mehr Fahrzeuge die Srecke passieren. Darauf kommt es schließlich an. Aufgrund der Schwächen der Fahrer, und des nötigen abstandes den man einhalten muss wird es irgendwo ein optimum geben. Das lässt sich eigentlich ganz einfach ausrechnen. Man stellt eine Funktion auf, die einen Sagt, welche Durchflussrate die Straße in abhängigkeit von der geschwindigkeit hat. Dann macht man eine Funtiuonsanalyse und schon ist man fertig.

Gleiche optimierung könnte man auch für den Verbrauch betreiben. Wird allerdings schwerer, da man eine mittlere verbrauchscharakteristik der Fahrzeuge bräuchte.

Das sind dann natürlich nur Idealvorstellungen. Und dann gibt es noch das Problem, dsa man damit den Idividualverkehr eine gewisse kolletive Intelligenz geben will. Wenn 130 Max ist und sich gerade LKWs überholen, schränkt das z.B. den Verkehrsfuss in der Nähe der maximalen Durchflussrate stark ein. Das macht z.B. das fahren ja erst unrhytmisch.
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Ulfila
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Beitrag von Ulfila »

VBs Argumente sind schon die richtigen. Der Verkehr wird ja abhängig von den gefahrenen Höchstgewindigkeiten unrhythmisch, eben durch den besagten Rückstaueffekt.

Verkehrsexperten sagen, dass bei ca. 80 km/h bei fließendem Verkehr die meisten Fahrzeuge auf die Autobahn passen. Die A 61 wird z.B. bei hohen Verkehrsaufkommen auf diese Geschwindigkeit herabgedrosselt.
130 km/h sollten bei normalen Verkehr eine gute Annäherung sein.

Abgesehen von umweltpolitischen und verkehrstechnischen Fragen macht ein Tempolimit das Fahren auch wesentlich stressfreier.
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thilo69
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Beitrag von thilo69 »

vb_man hat geschrieben: Wenn ich digital fahre, also Vollgas/Bremsen/Vollgas, brauche ich für die Strecke ca. 03:00 bis 03:10 und ca. 8.5 l/100 km. Wenn ich den Tempomaten auf 140 km/h justiere und mit dem Verkehr mitschwimme, brauche ich etwa 03:10 bis 03:20 und ca. 6.5 l/100 km.
.
Ich bin sogar davon überzeugt, daß du die Strecke wieder schneller fahren würdest, wenn es ein Tempolimit geben würde. Der Verkehr würde dann IMHO besser fließen.

Ich wäre unmittelbar betroffen, da ich ein bekennender "Digital-Fahrer" bin. Ich achte zwar auf meine Mitmenschen und drängle nicht, aber viel langsamer wäre ich mit Tempo 130 sicher auch nicht.

Und ein kleineres Auto würde ich deswegen auch nicht fahren, weil beim Überholvorgang auf der Landstraße jedes PS zählt und ich die Sicherheit und den Fahrkomfort eines großen Autos schätze.

Also her mit dem Tempolimit. Mich stört es nicht, es wäre ein richtiges Zeichen in Hinblick auf die Umwelt und weniger Unfall-Tote würde es wahrscheinlich auch noch geben.

Mal abgesehen davon, daß ich stressfreier ans Ziel kommen würde.
Sind wir nicht alle ein bisschen.....EMU!?
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meggele
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Beitrag von meggele »

Linus hat geschrieben:Die Straßen sind voller grottenschlechter Autofahrer die mit dem Führen eines Kfz und der Übersicht dessen was darum herum geschieht hoffnungslos überfordert sind. Die sind mir bei 130 deutlich lieber als bei 200.
Das ist der Punkt, auch wenn ich aus dem andere Konsequenzen ziehen würde: tatsächliche Verkehrsunsicherheitsfaktoren (rasende Kleinbusse, Linksfahrer, Busse und LKWs auf der dritten Spur usw.) bekämpfen und mit drakonischen Strafen belegen. Wenn ich hier auf der A7 Autobahnpolizist wäre, hehehe...
Und: Schulung der Fahrer, wie man flüssig fährt, d. h. auch anfährt/weiterfährt, wenn der Fahrer davor es tut und nicht, wenn der schon 100m weg ist. Daneben hoffen, dass möglichst bald viele der Autos (angeblich sollen 20% reichen) Abstandshaltesysteme bekommen.

Ansonsten: logisch bringt's was für den CO2-Ausstoß, langsamer zu fahren. Aber die Aktion jetzt ist nichts als ne weitere populistische Aktion, die keinem der Wähler in der Zielgruppe wirklich weh tut. Warum fordern sie nicht eine Besteuerung von Flugbenzin, damit keiner von ihnen mehr nach Malle kommt?
Es endet immer gleich.
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keko
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Beitrag von keko »

Natürlich bin ich für ein Tempolimit, am besten gleich auf 110km/h. Die Leute fahren eh schneller, also ca. 130. Somit hätten wir bei 110 effektiv 130.

Dass es bei uns keins gibt hat allein den Grund, weil sich die starke Automobillobby dagegen wehrt, aus dem Grund, dass ihre schnellen Kisten a la Porsche + Mercedes nicht mehr mit dem Siegel "Tested on German Autobahn" im Ausland verkauft werden können. Darum geht es, um sonst nichts.


Ein Tempolimt würde für mehr Ruhe auf den Autobahnen sorgen. Wirklich was bringen würde ein noch härteres Tempolimt, wie Ulfila schon sagt. Es gibt hunderte Berechnungen, die zeigen, dass eine niedrigere Geschwindigkeit besseren Fluß bringt.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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