Flutkatastrophe in Asien
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Flutkatastrophe in Asien
anstelle von Neujahrskrachern ein paar Euros für die Opfer dieses schrecklichen Unglücks
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,334521,00.html
Wir geben für soviel unnützes Zeugs Geld aus, da wird es wirklich gebraucht
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,334521,00.html
Wir geben für soviel unnützes Zeugs Geld aus, da wird es wirklich gebraucht
Re: Flutkatastrophe in Asien
Zehntausende ersaufen, Hundertausende bleiben im Müll und deutsche Touristen jammern im Fernseh rum, weil der Hotelsafe weggeschwommen ist oder die Behandlung im Krankenhaus schlecht ist.
Dieser verdammte Zirkel von Reiseunternehmen und ein paar korrupten Fettsäcken aus diesen armen Ländern. Stopfen sich gegenseitig die Scheine in den Hintern, anstatt die Länder mit aufzubauen.
Dann wären auch nicht so viele in ihren Hütten ersoffen.
Dieser verdammte Zirkel von Reiseunternehmen und ein paar korrupten Fettsäcken aus diesen armen Ländern. Stopfen sich gegenseitig die Scheine in den Hintern, anstatt die Länder mit aufzubauen.
Dann wären auch nicht so viele in ihren Hütten ersoffen.
- Ulfila
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Re: Flutkatastrophe in Asien
Naja, es war eine Naturkatastrophe, der leider Menschen im Weg standen. Hätte man in der betroffenen Region ein Frühwarnsystem installiert, dann sähe das Ganze natürlich schon anders aus. Nur hatten die betroffenen Länder leider andere Prioritäten.keko hat geschrieben:Zehntausende ersaufen, Hundertausende bleiben im Müll und deutsche Touristen jammern im Fernseh rum, weil der Hotelsafe weggeschwommen ist oder die Behandlung im Krankenhaus schlecht ist.
Dieser verdammte Zirkel von Reiseunternehmen und ein paar korrupten Fettsäcken aus diesen armen Ländern. Stopfen sich gegenseitig die Scheine in den Hintern, anstatt die Länder mit aufzubauen.
Dann wären auch nicht so viele in ihren Hütten ersoffen.
Aber im Prinzip könnte auch die Nordseeküste von einem Tsunami heimgesucht werden. Ich glaube dann sähe unserer Katastrophenschutz aber auch alt aus.
Dass in den bzw. manchen Medien die "eigenen" also deutschen Opfer zu betont hervorgehoben werden, finde ich allerdings auch fragwürdig. Klar ist es für jede deutsche Familie, die Opfer zu beklagen hat, eine Tragödie, aber manchmal hat man den Eindrück, es gäbe zwei Opferklassen: einmal jene anonymen zehntausende Einheimische und dann die armen Touristen, die es ausgerechnet im Urlaub erwischen musste.
Ich war auch erstaunt, was für grausame Bilder im Fernsehen gezeigt wurden. Klar, das ist die Realität, aber die kann man auch in Worte fassen. Und verstehen oder erfassen kann das Drama von hier aus in keinem Fall.
Jeder Mensch ist ein Künstler. (Beuys)
Jeder Mensch ist ein Emu. (Ulfila)
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Re: Flutkatastrophe in Asien
Es gibt 2 Opferklassen. Touristen kommen in die Krankenhäuser, Einheimische dürfen draußen schlafen. (http://www.3athlon.info/showpost.php?p= ... tcount=151)Ulfila hat geschrieben:Dass in den bzw. manchen Medien die "eigenen" also deutschen Opfer zu betont hervorgehoben werden, finde ich allerdings auch fragwürdig. Klar ist es für jede deutsche Familie, die Opfer zu beklagen hat, eine Tragödie, aber manchmal hat man den Eindrück, es gäbe zwei Opferklassen: einmal jene anonymen zehntausende Einheimische und dann die armen Touristen, die es ausgerechnet im Urlaub erwischen musste.
Dass die deutschen Opfer in den Nachrichten besonders hervorgehoben werden, stört mich eigentlich nicht. Im Saarländischen Rundfunk wird nach den Deutschen dann auch noch auf die Saarländer eingegangen... Jeder Stamm zählt zuerst die eigenen Toten. Ist archaisch, aber menschlich und verständlich. Finde ich jedenfalls.
Und bedeutet nicht, dass der eine Tote mehr wert war als der andere.
Re: Flutkatastrophe in Asien
Meine Frau kommt ursprünglich aus dem wohl ärmsten Land der westlichen Welt. Gespendet dorthin hat sie noch nie was -- weder sie noch ihre ausgewanderte Familie. Päckchen und Briefe fangen schon die Postboten ab, Geldüberweisungen etc. gehen in die Taschen korrupter Bonzen. Einzig wenn mal jemand zu Besuch hinfliegt geben wir direkt was mit. Das kommt dann auch an.wehaka hat geschrieben:Es gibt 2 Opferklassen. Touristen kommen in die Krankenhäuser, Einheimische dürfen draußen schlafen. (http://www.3athlon.info/showpost.php?p= ... tcount=151)
Dass die deutschen Opfer in den Nachrichten besonders hervorgehoben werden, stört mich eigentlich nicht. Im Saarländischen Rundfunk wird nach den Deutschen dann auch noch auf die Saarländer eingegangen... Jeder Stamm zählt zuerst die eigenen Toten. Ist archaisch, aber menschlich und verständlich. Finde ich jedenfalls.
Und bedeutet nicht, dass der eine Tote mehr wert war als der andere.
was ich ziemlich krank finde, dass einige Touristen ihren Urlaub dort fortsetzen, obwohl die Umgebung zerstört ist und das Hotelpersonal
entweder selbst tod/verletzt, oder solche Familienmitglieder hat.
entweder selbst tod/verletzt, oder solche Familienmitglieder hat.
... und denkt immer daran: Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit ner Kerze sein... 
Hardcore Doping: Cappucino Redbull
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Tri hat geschrieben:was ich ziemlich krank finde, dass einige Touristen ihren Urlaub dort fortsetzen, obwohl die Umgebung zerstört ist und das Hotelpersonal
entweder selbst tod/verletzt, oder solche Familienmitglieder hat.
Es gibt halt welche die es toll finden in Choleragefährdete Gebiete mit Verwesungsgeruch Urlaub zu machen.
- think-or-thwim
- Das Grillmeister-Emu
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Hört sich arg nach kranker Sensationsgeilheit an. Das sind bestimmt dieselben, die auf der Autobahn bei Unfällen alles blockieren, um in Ruhe zu GAFFEN!Tri hat geschrieben:was ich ziemlich krank finde, dass einige Touristen ihren Urlaub dort fortsetzen, obwohl die Umgebung zerstört ist und das Hotelpersonal
entweder selbst tod/verletzt, oder solche Familienmitglieder hat.
ICH HABE DIE LIZENZ ZUM T-O-T-EN 
GRUSS
think-or-thwim
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naja - in die unmittelbar betroffenen Gebiete würde ich auch nicht reisen, aber an einen der unbetroffenen Strände.. warum nicht? die Wirtschaft muss wieder unterstützt werden und das kann man durch Spenden oder eben - durch Urlaubstage dort!
Im Gedenken an Rita: Be Crazy. Be Stupid. Be Silly. Be Weird. Be Whatever. Because life is too short to be anything but happy!


Trotzdem käme ich mir aber denke ich irgendwie blöd vor, würde ich Urlaub an einem Strand irgendwo in Thailand machen, mit dem Wissen, 1000km weiter wäre das Land im AusnahmezustandNewbie hat geschrieben:naja - in die unmittelbar betroffenen Gebiete würde ich auch nicht reisen, aber an einen der unbetroffenen Strände.. warum nicht? die Wirtschaft muss wieder unterstützt werden und das kann man durch Spenden oder eben - durch Urlaubstage dort!
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
weit ihre Flügel aus
flog über alle Lande
als flöge sie nach Haus...
Joseph von Eichendorff
vor allem will ich nicht den ganzen Urlaub auf den gleiche 100m Strand
verbringen. Ich will was sehen, wenn ich so weit reise. Momentan
ist das in Küstennähe unmöglich. Ist bestimmt auch ganz toll, zwischen
Rettungskräften und Aufräumarbeiten rumzulaufen.
verbringen. Ich will was sehen, wenn ich so weit reise. Momentan
ist das in Küstennähe unmöglich. Ist bestimmt auch ganz toll, zwischen
Rettungskräften und Aufräumarbeiten rumzulaufen.
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ich würde ja auch nicht jetzt buchen und da hin reisen, aber ich glaube, wenn ich für Februar oder so für zwei Wochen an einem unbetroffenen Ort gebucht hätte würde ich fliegen, und halt die anderen Gebiete wie das Landesinnere bereisen.
nicht verstehen tu ich Leute, die während der Flut unten waren und dort geblieben sind, 100 m von den Leichen entfernt wieder Bier trinken. von einem wurde berichtet, der ging ins Meer baden, watete halt um die Sachen rum die da noch drin lagen...
nicht verstehen tu ich Leute, die während der Flut unten waren und dort geblieben sind, 100 m von den Leichen entfernt wieder Bier trinken. von einem wurde berichtet, der ging ins Meer baden, watete halt um die Sachen rum die da noch drin lagen...
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