Das Ende des Dipl. -Ing.

Der EMU-Stammtisch

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drullse
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Beitrag von drullse »

Eisenmann hat geschrieben:Aber, wie naiv warst Du mit 19? Sicherlich mehr als mit 26. Keiner kommt als Erwachsener auf die Welt.
Eben drum ja meine Forderung.

Letztes schöner Bericht im Fernsehen über eine 27jährige Sozialwissenschaftlerin, die sich bei McKinsey beworben hat. Dank 1er Diplom bekam sie einen Termin für ein Vorstellungswochenende. Danach hätte sie einsteigen können. 67.000 Euro im ersten Jahr, eine 3monatige Ausbildung und dann für 2.500,- am Tag zum Kunden.

Das Problem ist dabei nicht McK sondern der Kunde, der so jemanden - bar jeder Ahnung - so teuer bezahlt. Da wundert einen das miese Image der Unternehmensberater nicht.

Nächstes Ding: Artikel im Stern über Studenten "die Glückskinder des Aufschwungs". Dort wird ganz klar gesagt, dass die Personaler der großen Firmen sich NUR an den Noten orientieren. Danach noch an der Studiendauer.

Klare Aussage dahinter: Erfahrung ist vollkommen uninteressant, Seitenblicke nicht erwünscht (es sei denn, man hat Zeit, die noch neben den Praktika einzuschieben...). Hauptsache jung und Titel. Und aus Sicht der Firmen und der Führungskräfte, die ich bisher in meinem Leben kennenlernen "durfte" kann ich das auch verstehen - so jemand widerspricht einem nur in den seltensten Fällen. Denn die Erfahrung fehlt ja...
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drullse
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Beitrag von drullse »

Eisenmann hat geschrieben:Die sind ziemlich harmlos.
Und zwar?
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MöMö
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Beitrag von MöMö »

drullse hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:Aber, wie naiv warst Du mit 19? Sicherlich mehr als mit 26. Keiner kommt als Erwachsener auf die Welt.
Eben drum ja meine Forderung.

Letztes schöner Bericht im Fernsehen über eine 27jährige Sozialwissenschaftlerin, die sich bei McKinsey beworben hat. Dank 1er Diplom bekam sie einen Termin für ein Vorstellungswochenende. Danach hätte sie einsteigen können. 67.000 Euro im ersten Jahr, eine 3monatige Ausbildung und dann für 2.500,- am Tag zum Kunden.

Das Problem ist dabei nicht McK sondern der Kunde, der so jemanden - bar jeder Ahnung - so teuer bezahlt. Da wundert einen das miese Image der Unternehmensberater nicht.
Selbst schuld. Die Unternehmensberater und Junior-PowerPoint-Counsultant-Witze kommen ja nicht von irgendwo her. Der Kunde, der den Tagessatz bezahlt, ist selbst schuld.
BTW: Diese Berater sind nur dazu da, um Entscheidungen outzusourcen. Die Berufung auf den Rat eines Externen ist für einen Entscheider risikoarm, da er nurauf einen guten (und teuren) Rat eines (rennomierten) Beraters gehört hat. Ist das dann ein Fehler, wird der Entscheider nicht belangt.
Siehe hierzu : Der kleine Machiavelli
MöMö
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Beitrag von MöMö »

Release Manager IT Middleware Development (w/m)

Zur Verstärkung unseres Teams IT Middleware Development suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Release Manager IT Middleware Development (w/m).
Ihre Aufgaben:


* Teaminterne Release-Koordination und -Planung in enger Abstimmung mit dem übergeordneten Release Manager
* Inhaltliche und zeitliche Abstimmung der Testaktivitäten mit den Fachbereichen und termingerechte Einholung und Nachhaltung der Testabnahmen
* Bereitstellung der Testumgebung in Absprache mit der Abteilung Systemintegration
* Unterstützung oder Durchführung der Produktivnahme in enger Zusammenarbeit mit den Teams Operation und Systemintegration
* Verantwortlicher Ansprechpartner für Infrastruktur-Themen
* Enge Abstimmung bezüglich der Middleware Releases mit Verantwortlichen und Bereichen auf internationaler Ebene (Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg)
* Projekt-Management


Ihr Profil:


* Erfolgreich abgeschlossenes informationstechnisches oder betriebswirtschaftliches Studium oder
* eine vergleichbare IT-Ausbildung mit Unix-/Linux-Berufserfahrung, Java-Kenntnisse von Vorteil
* Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Anwendungsentwicklung und Systemintegration
* Gute Softwarearchitektur- und Anwendungsentwicklungskenntnisse
* Gute Kenntnisse in IT-Infrastukturen
* Fundierte Projektmanagement-Methodenkenntnisse
* Hervorragende Kenntnisse in MS-Office-Anwendungen
* Hervorragendes Deutsch und sehr gutes Englisch in Wort und Schrift, idealerweise Französischkenntnisse
* Kenntnisse des elektronischen Börsenhandels sind von Vorteil
* Überblick über QM-Standards, insbesondere CMMI-Prozesse
* Ausgeprägtes Analysevermögen, organisatorisches Geschick und zielorientierte Arbeitsweise
* Verbindliches Auftreten und Kommunikationsstärke
* Teamfähigkeit sowie hohe Service- und Dienstleistungsorientierung
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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:Release Manager IT Middleware Development (w/m)
Uiii, das wäre was für mich :smokin:
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Beitrag von MöMö »

keko hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:Release Manager IT Middleware Development (w/m)
Uiii, das wäre was für mich :smokin:
Standort: Nürnberg.
Aber dann wird hier inigen die Franken-Mafia zu groß.
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drullse
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Beitrag von drullse »

Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
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keko
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Beitrag von keko »

Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
Eisenmann hat geschrieben:Release Manager IT Middleware Development (w/m)
Uiii, das wäre was für mich :smokin:
Standort: Nürnberg.
Aber dann wird hier inigen die Franken-Mafia zu groß.
Naja, ich hab´s ja nicht ernsthaft vor. Ist zu weit weg. ;)

Nur so nebenbei: schreibt ihr die Stelle öffentlich aus oder nur über das Internet?
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keko
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Beitrag von keko »

drullse hat geschrieben:Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
Naja, wenn sie wirklich auf alles Wert legen, kann es schon eng werden. In der Summe wird das Profil schon hochgeschraubt.
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Beitrag von MöMö »

drullse hat geschrieben:Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
Die Konkurrenz ist groß. Momentan kann man sich den Job aussuchen und einige Kandidaten haben nur ein Druckmittel für ihren Arbeitgeber gesucht, um mehr Gehalt zu kriegen. "Naja, wenn sie mir nicht mehr geben wollen, dann kündige ich."
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Beitrag von MöMö »

keko hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
Naja, wenn sie wirklich auf alles Wert legen, kann es schon eng werden. In der Summe wird das Profil schon hochgeschraubt.
Aber so abgehoben ist das nicht, was dahinter steht. ich kenn ja die Stelle von innen. ;)
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Anja
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Beitrag von Anja »

Eisenmann hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
Die Konkurrenz ist groß. Momentan kann man sich den Job aussuchen und einige Kandidaten haben nur ein Druckmittel für ihren Arbeitgeber gesucht, um mehr Gehalt zu kriegen. "Naja, wenn sie mir nicht mehr geben wollen, dann kündige ich."
Ah, es gibt Branchen, wo sich die Arbeitnehmer ihre Bedinungen und Gehälter aussuchen können. Fein.

Ist bei uns anders.

Meine Arzthelferinnenkolleginnen schütteln den Kopf, wenn sie mein Gehalt hören. Aber für den sozialen Bereich ist kein Geld da - würde je bedeuten Geld für Leute auszugeben, die Probleme haben, die nicht "verpflichtend" sind.

Anja
06.05.2012 Caldera Blanca
12.10.2014 - München Marathon * 12.07.2015 - Challenge Roth * 27.09.2015 - Berlin Marathon *
25.09.2016 - Berlin Marathon * 27. - 30.11.2016 Lanzarote Running Challenge * 10.12.2016 Lanzarote Marathon * 09.07.2017 Challenge Roth
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Beitrag von MöMö »

keko hat geschrieben:Nur so nebenbei: schreibt ihr die Stelle öffentlich aus oder nur über das Internet?
Soweit ich weiß nur im Netz.
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Linus
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Beitrag von Linus »

Mein Prof meinte früher immer "Ich kann Ihnen hier nur den Werzeugkoffer füllen ,was Sie daraus machen liegt an Ihnen".

So sieht das doch letztlich aus - wer mit 20 ins Berufsleben einsteigt hat genausoviel oder genausowenig Ahnung von der Praxis wie derjenige, der mit 30 einsteigt, nämlich null, nada, njente, nothieng, rien du tout.

Alles kann man auch in 25 Jahren Studium nicht erlernen; wohl aber auf Grundlagen aufbauend wie man sich das Notwendige im Bedarfsfall aneignet. Und ob man dafür wirklich 5 Jahre Studium und mehr braucht halte ich für zumindest diskutabel.
Ich kann Leute, die mich ernst nehmen, einfach nicht ernst nehmen,
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Anja
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Beitrag von Anja »

Eisenmann hat geschrieben:
keko hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:Führt jetzt zu weit weg, aber mich würde dabei dann interessieren, warum die Kandidaten alle ausfallen - so schlimm klingt das tatsächlich nicht.
Naja, wenn sie wirklich auf alles Wert legen, kann es schon eng werden. In der Summe wird das Profil schon hochgeschraubt.
Aber so abgehoben ist das nicht, was dahinter steht. ich kenn ja die Stelle von innen. ;)
Das wissen aber die Bewerber nicht. Oder soll ich mich künftig auf den Job als Dipl. Psychologe mit therapeutischer Ausbildung und klinischer Erfahrung bewerben, weil ich mir vorstelle, daß das intern ja doch nicht nötig ist?

Muß doch möglichst alles total kompliziert und abgehoben klingen, damit nach außen der Eindruck entsteht es wäre weiß Gott wie wichtig. Die meisten Stellenanzeigen sind doch eh nur verkappte Werbung und kostengünstige Selbstdarstellung.

Anja
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