Linus hat geschrieben:Aber seien wir mal ehrlich - alles was eine solche Tat im Vorfeld verhindern könnte geht einher mit Überwachung und massiven Eingriffen in Freiheiten. Wollen wir das nicht nehmen wir doch zumindest die Möglichkeit solcher Amokläufe in Kauf - und hoffen daß sie immer schön weit wegbleiben mögen.
Natürlich muss eine offenen Gesellschaft Amokläufe, Terroranschläge usw. in Kauf nehmen. Aber dass *alles*, was soetwas verhindern können sollte, mit Einschränkungen der Freiheitsrechte einhergehen muss, sehe ich nicht. Denn wenn die ganzen Amokläufe irgendetwas gemein hatten, dann, dass sich die Täter ausgestoßen, alleingelassen, unterschätzt, ignoriert gefühlt haben. Und da nun logischerweise nicht jeder (Schüler, was auch immer), dem es ähnlich geht, zum Amokläufer wird, diese Probleme aber dennoch irgendwie mit sich rumschleppt und diese sich wie auch immer äußern, dann kann die Gesellschaft doch nur gewinnen, wenn sie sich (wie auch immer) dieser Problematik annimmt.
(Abgesehen davon ist die billige "Killerspiele"-sind-böse-Antwort einfach nur peinlich und zeugt davon, wie wenig Ahnung die Herrschaften von dem haben, über was sie da reden.)
Es endet immer gleich.