vb_man hat geschrieben:Wenn auf diese Weise eine große Koalition notwendig sein sollte und uns diese Westerwelle als Bundesminister für Irgendwas bar jeder Kompetenz erspart bleibt, wäre das doch ein Lichtblick.
Daß die parteinahe Stiftung nach einer KPD-Funktionärin benannt ist, spricht für sich.
Wenn eine Partei in ihr Programm verfassungsfeindliche Dinge reinschreibt, dann ist sie a) dumm und b) weg vom Fenster. Also blubbert man rum. Echt Farbe bekennen tut ja eh keiner.
Ob es ausschlaggebend für Investitionsentscheidungen von Unternehmen ist, welcher Politiker gerade wo welches Amt innehat, möchte ich bezweifeln. Berlin wächt zur Zeit, aber ich möchte behaupten, daß liegt mehr am neuen Status als Hauptstadt und an der EU-Osterweiterung und nicht daran, ob der Wirtschaftssenator von der PDS oder von der CDU ist.
Nach jedem politischen Systemumbruch hat es Wendehälse gegeben, die leider zu oft an Stellen wiederaufgetaucht sind, wo sie besser nicht hingehören. Ich denke da an so manchen Richter und so manchen Bundeswehroffizier mit Gedächtnislücken. Auch wenn Kreislers (Volksgerichtshof) Witwe eine stattliche Rente bekommt und die Opfer so gut wie keine, kommt mir die Galle hoch.
Eisenmann hat geschrieben:Daß die parteinahe Stiftung nach einer KPD-Funktionärin benannt ist, spricht für sich.
falls du rosa luxemburg meinst: die war SPD mitglied (bevor sie die KPD gründete, für die sie kaum aktiv wurde, weil sie kurz darauf - etwa 14 tage später - ermordet wurde)
also sone art oskar lafontaine. nur geradliniger ich würde darüber hinaus soweit gehen, die KPD von 1919 nicht mit den kommunistischen/stalinistischen strömungen nach 45 zu vergleichen.
Zuletzt geändert von outergate am 25 Mai 2005 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
Eisenmann hat geschrieben:Ist Schily ein Grüner oder ein SPDler?
hallo? 15 tage ist nun wirklich kein ernstzunehmender zeitraum, um jemanden als KPD funktionär zu bezeichnen, wenn er (oder in dem fall "sie") jahrelang SPD mitglied war. äppel und birnen
edit: in meinen augen ist schily weder das eine noch das andere jemals gewesen.
Eisenmann hat geschrieben:Naja, den Tod wird sie nicht geplant haben. Der Schritt ist das Entscheidende!
will ich ja gar nich leugnen, aber - ins richtige historische bild gerückt - war sie keine extremistin. ihre ziele teile ich nicht, aber ich kann sie nachvollziehen und sehe da durchaus demokratisches bestreben. im grunde war die kpd damals nach abspaltung der kapd sowas wie die pds heute - nur ohne vorgänger. treibende köpfe waren die marxisten - und von denen gibts auch heute noch welche. auch mit spd parteibuch.
outergate hat geschrieben:stell dir die beiden mal zusammen vor. als partnerschaftliche innenminister ... achduscheisse ...
Da hilft dan nur noch:
1. Konto abschaffen, alles nur bar zahlen
2. Grenzübertritte nur ber grüne Grenzen
3. Telefon abmelden, nur noch per IP und verschlüsselt im Internetcafe.
4. Auswandern
vb_man hat geschrieben:Wenn auf diese Weise eine große Koalition notwendig sein sollte und uns diese Westerwelle als Bundesminister für Irgendwas bar jeder Kompetenz erspart bleibt, wäre das doch ein Lichtblick.
Eine große Koalition als "Lichtblick"?
Nicht die große Koalition wäre der Lichtblick, die Aussicht, daß diese keifende Westerwelle nicht Minister würde, wäre der Lichtblick.
Man muss in der Katastrophe immer noch das Positive sehen.
Wobei der Gedanke, daß die Stiefellady Condi der Westerwelle mal zeigt wo der Hammer hängt, wäre nicht ohne Reiz
vb_man hat geschrieben:Wenn auf diese Weise eine große Koalition notwendig sein sollte und uns diese Westerwelle als Bundesminister für Irgendwas bar jeder Kompetenz erspart bleibt, wäre das doch ein Lichtblick.
Eine große Koalition als "Lichtblick"?
Nicht die große Koalition wäre der Lichtblick, die Aussicht, daß diese keifende Westerwelle nicht Minister würde, wäre der Lichtblick. Man muss in der Katastrophe immer noch das Positive sehen.
Wobei der Gedanke, daß die Stiefellady Condi der Westerwelle mal zeigt wo der Hammer hängt, wäre nicht ohne Reiz