Schule und dann?

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Wagnerli
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

Ich weiß nicht, ob Du da vorplanen kannst.
Im Bekanntenkreis meiner Kinder gab es viele, die wußten, was sie wollen.
Andere Freunde haben den Studiengang nochmal geändert, weil es doch nichts war.

Ich habe mit meinen Töchter die Optionen besprochen.
Zum Fachabi habe ich sie ein bisschen geschoben, weil sie dann studieren kann, wenn sie will.
Klein-Wagnerli wollte ja erst eine Ausbildung zur Krankenschwester machen...da hast Du schon im ersten Lehrjahr Wochenenddienst und im 2. Nachtdienst. Wir besprachen die Vor- und Nachteile. Sie hat sich dann für die Op-Schwester entschieden.
Das gibt ihr später viele Möglichkeiten.
Ich versuche nur Denkanstösse zu geben. Ihren Weg müssen sie selbst wählen.

Mit der Großen ging es dann um den Master.
Ich hatte angeregt, dass sie vielleicht statt Master doch noch Grundschullehramt macht.
Oder habe nochmal einen kleinen Stupser Richtung Jura geben wollen.
Ihre Entscheidungen trifft sie aber selbst. Sie wird auch länger brauchen, weil sie sich entschieden hat, einen Block nochmal zumachen, weil sie mit den Ergebnis nicht zu frieden war. Es fliest alles in die Bachelor-Note ein.
Da rede ich nicht mehr mit.

Ich habe immer versucht die Mädels Richtung hohen Schulabschluss zu schieben, damit sie alle Möglichkeiten haben.
Sonst müssen sie ihren eigenen Weg gehen.

Manche brauchen länger als andere. ;)
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FMMT
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Re: Schule und dann?

Beitrag von FMMT »

Wagnerli hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Du da vorplanen kannst.


Manche brauchen länger als andere. ;)
Besonders Jungs :lol: .
Für den Kuchen nach dem Sport :bse
Wagnerli
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

FMMT hat geschrieben:
Wagnerli hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Du da vorplanen kannst.


Manche brauchen länger als andere. ;)
Besonders Jungs :lol: .
Ich wiederhole mich: Aus den meisten werden aber ganz anständige Kerle. :linus
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keko
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Re: Schule und dann?

Beitrag von keko »

glaurung hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Sie fand das sehr gut (und möchte mal Psychologie studieren :chris76 )
Da hat sie in Dir ja gleich das richtige Studienobjekt. :laugh:
:lachen :lachen :lachen

Der hätte von mir kommen können.....

:lachen :lachen :lachen
:lol: :lol: An mir könnte sie das Gelernte in der Praixis erproben.
Die Muße ist die Schwester der Freiheit.
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

keko hat geschrieben:
glaurung hat geschrieben:
drullse hat geschrieben:
keko hat geschrieben:Sie fand das sehr gut (und möchte mal Psychologie studieren :chris76 )
Da hat sie in Dir ja gleich das richtige Studienobjekt. :laugh:
:lachen :lachen :lachen

Der hätte von mir kommen können.....

:lachen :lachen :lachen
:lol: :lol: An mir könnte sie das Gelernte in der Praixis erproben.
Meine Studentin der Erziehungswissenschaften hat mir schon verdeutlich, welche Schäden wir bei unseren Kindern verursachen könne durch unsere eigenen kleinen Spinnereien. :pfeif
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keko
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Re: Schule und dann?

Beitrag von keko »

Wagnerli hat geschrieben: Meine Studentin der Erziehungswissenschaften hat mir schon verdeutlich, welche Schäden wir bei unseren Kindern verursachen könne durch unsere eigenen kleinen Spinnereien. :pfeif
Dabei sind wir doch perfekt und erziehen vorbildlich :win

Oder?! :blush
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Wagnerli
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

keko hat geschrieben:
Wagnerli hat geschrieben: Meine Studentin der Erziehungswissenschaften hat mir schon verdeutlich, welche Schäden wir bei unseren Kindern verursachen könne durch unsere eigenen kleinen Spinnereien. :pfeif
Dabei sind wir doch perfekt und erziehen vorbildlich :win

Oder?! :blush
Nein, dachte ich auch immer.
Es fing schon meinen komischen Diäten an. Jetzt bin ich eh keine Dicke und wollte unbedingt eine 36 tragen.
Meinen Mädels habe ich mit solchen Aktionen völlig falsche Zeichen gesetzt.

Oder nächstes Beispiel.
Meine Töchter haben nicht vermittelt bekommen, dass Männer ernsthafte Verantwortung übernehmen.
Es ist leider so, weil die Mutti da kein glückliches Händchen hatte. :(

Wenn Kinder eine glückliche gleichberechtigte Beziehung vorgelebt bekommen, dann leben sie das auch so nach.
Wenn Kinder ein bestimmtes Rollenbild vorgelebt bekommen, leben sie auch das nach und das bringt ganz oft richtige Probleme. Verwöhnte Jungs, die von Mutti alles gemacht bekommen und unselbstständig sind, wollen die jungen Mädels nicht.

Wir versuchen unser Bestes sind aber nicht vom Fach und haben keine qualifizierte Ausbildung um Kinder zu erziehen. :lol:
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Re: Schule und dann?

Beitrag von triahörnchen »

Puh ein schwieriges Thema...wir habe ja schon drüber geredet.
Notenmäßig haben wir bei der Mittleren durch Nachhilfe in einem Institut für teures Geld uns eingekauft , sie macht es gern, es gibt kein Gezetere mehr und die Mathenote ist eine Wucht !!!
Jungs scheinen wirklich in der Pupertät einfach langsamer in ihrer Handlungsweise zu sein und gerade hatten wir das Thema auch bei Bekannten mit : der hat schon 2 Jahre das Abi und weiß immer noch nicht was er studieren will....
Mir gehen dann so Sachen wie : rausschmeißen durch den Kopf,aber das macht man auch nicht....generell ist es jetzt bei uns gerade so dass die Abiturientin schon immer gejobbt hat und im Winter auf Asienreise geht und dann noch Medizinertest machen will um sich die Chancen zu erhöhen.
Ich lasse sie gewähren weil es eh nix bringt Einfluss zu nehmen und ein Jahr Erfahrung schadet ja nix!
Wenn da aber nur gammeln angesagt wäre würde ich sie glaube ich früher oder später vor die Tür setzen....Unterhalt wird dann gezahlt aber kein Cent mehr- das müssten wir ja auch im Studium bezahlen.
Ich weiß dass du ein sehr besorgter Vater bist und ich kenne deine Ängste zu gut, wie wackelig ist das Abi bei den Jungs?
Zuletzt geändert von triahörnchen am 06 Aug 2015 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
Alles wird gut!
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Nils
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Nils »

Wenn die Motivation fehlt wird es überall schwierig. Ob Schule, soziales Jahr, Studium,...

Ich habe keine Ahnung von 15-18jährigen, die in einer Null-Bock-Phase sind...deshalb schreibe ich mal einfach, was mir durch den Kopf geht.
1. Die Jungs (oder sind es auch Mädchen?)brauchen ein Ziel! Was wollen sie? Wo wollen sie hin? Wie erreiche ich das Ziel? Ist das realistisch?
2. Welche Möglichkeiten haben die Jungs? Ist das Abitur noch zu schaffen? Auf jeden Fall versuchen...mit Abi ist der Weg später einfacherer, weil man da mehr Möglichkeiten hat.
3. Studium oder Beruf? Keine Ahnung...ohne Studium sind bestimmte Berufe nicht (oder nur eingeschränkt) möglich: z.B. den weltgeilsten Job: Lehrer :blue
4. Ich mache mir gar keine Gedanken, um Abi oder nicht, weil ich als Berufsschullehrer sehe, was es mittlerweile für Möglichkeiten gibt auch ohne direktes Studium was hinzukriegen.
Hat man z.B. noch keine Fachhochschulreife, dann kann man sie während der Ausbildung nachmachen.
http://www.ama-berufskolleg.de/cms/uplo ... kation.pdf
Es gibt Ausbildungen (bei uns auch die Spediteure), da macht man seine Ausbildung und gleichzeitig den Bachelor.
Nach einer Ausbildung kann man sich auch weiterqualifizieren, z.B. durch berufsbegleitendes Studium:
http://www.ama-berufskolleg.de/cms/fron ... 1&client=1

Es gibt so viele Ausbildungsbetriebe, die sagen, dass sie keine geeigneten Bewerber mehr bekommen...wenn die Jungs zu mindest von den sozialen/weichen Faktoren kompatibel sind (pünktlich, wenig krank, Grundinteresse), dann haben sie gute Karten...
Ich spreche jetzt nur von der Logistikbranche, da ich dort unterrichte...

Mein Rat wäre also:
1. Ziele formulieren und überlegen, wie erreiche ich sie
2. Ich würde bei Leuten, die nicht wissen, was sie machen wollen, eher zu einer Ausbildung raten, die nicht zu schwer ist.Vorher, falls genug Zeit ist: Praktika in den verschiedenen Berufszweigen (z.B. mal was soziales, mal Bank oder Versicherung, mal Logistik, usw.)..Berufe kann man sich hier ganz in Ruhe anschauen: http://berufenet.arbeitsagentur.de/ oder http://www.bmwi.de/DE/Themen/Ausbildung ... erufe.html
3. Nach der Ausbildung: schauen, ob man studieren will...berufsbegleitend oder nicht (ist typabhängig). Die Ausbildung hilft einem, leichter einen Job zu finden, wenn man in den Semesterferien arbeiten muss...
4. Die Jungs sollen in die Richtung gehen, die ihnen Spaß macht...
'Oranje-supporter lijdt in stilte en haalt nog een biertje
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Thorsten
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Thorsten »

triahörnchen hat geschrieben:....generell ist es jetzt bei uns gerade so dass die Abiturienttin schon immer gejobbt hat und imm Winter auf Asienreise geht und dann noch Medizinertest machen will um sich die Chancen zu erhöhen.
Wenn man als junger Mensch die zeitliche und finanzielle Chance kriegt, sich ein Jahr auf der Welt auszutoben, dann sollte man das meiner Ansicht nach machen. Da lernt man soviel für die Selbständigkeit im Leben und vergisst diese Zeit auch nie wieder. Das ganze blabla mit zu alt beim Berufseinstieg kann ich nicht nachvollziehen. Es geht eh kein Arbeitgeber mehr davon aus, dass du von 26 bis 67 bei ihm schuften wirst und ihm dann nachher ein Jahr von dir fehlt. Ob du nun mit 30-35 bei dem Laden bist oder mit 31-36. Erst wenn der 38jährige frischgebackene Akademiker seinen Einstiegsjob sucht, wird man komisch gucken - aber nicht, weil er ein Jahr um die Welt gereist ist, sondern wo er die anderen 9 Jahre rumgebracht hat.
Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

Ja, ein Studienfreund von meiner Großen hat sich jetzt gerade wieder auch den Heimweg gemacht, weil seine Studienpläne nicht das Richtige waren. Er ist auch 22 Jahre und fängt jetzt mit einen dualen Studium an. :D

Man ist halt bis zum 25. Lebensjahr für die Erstausbildung unterhaltsverpflichtet.
Ich finde es aber auch wichtig, dass die Kids noch die Möglichkeit bekommen, Studium oder Ausbildung zu wechseln, wenn man feststellt, es ist nicht das richtige.
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FMMT
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Re: Schule und dann?

Beitrag von FMMT »

Vielen Dank für Eure Anregungen :daumen , da ist schon manches klarer und irgendwie für die Eltern auch hoffnungsvoller.
Zum einen ist es beruhigend, dass es auch kurzfristig noch Lehrstellen gibt, zum anderen wäre grade so eine externe Motivation, mal wie Chris im Wald zu arbeiten, Gold wert. Nur wie kommt man ihn dahin?

Bei einem anderen Bekannten machte der Sohn in der gleichen Firma seine Ausbildung. Vater sehr fleissig und angesehen, Sohn völlig lustlos. Er wäre sogar aus sozialen Gründen vorläufig übernommen worden, sein Vater wollte dies aber nicht und bekam Recht. Er meinte, sein Sohn hätte in der nächsten Firma gesehen, wie gut es ihm vorher ging, er so auch merkte, dass er sich jetzt nicht mehr auf den Lorbeeren seines Vaters ausruhen konnte und hätte so letztlich doch die Kurve bekommen :daumen .
Bei einem anderen musste ein Umzug in eine kleinere Wohnung her, bis sich der Sohn von dem Hotel Mama entwöhnen ließ.

Bei einem jüngeren Bekannten sehen die Eltern es relativ gelassen, normal pubertär. Da fängt nächstes Jahr der erste Abi-Jahrgang an, er hat aber auch ein gutes Klassenklima und würde vermutlich notfalls Nachhilfe annehmen.

Andere sind im letzten Abi-Jahr, allerdings mit teilweise megabescheidenen Noten. Da geht es nur um Bestehen oder Nicht.
Einer davon hätte sicherlich die Fähigkeiten aber nahezu Null Motivation für was sich lohnen würde zu lernen. Keine Freundin, Geld oder Status bedeuten ihm nichts, Hotel Mama reicht.
Hoffen, dass die Motivation in der Schule noch kommt oder ihn anderswo seine Erfahrungen machen lassen?
Zuletzt geändert von FMMT am 06 Aug 2015 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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keko
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Re: Schule und dann?

Beitrag von keko »

Nils hat geschrieben: 4. Ich mache mir gar keine Gedanken, um Abi oder nicht, weil ich als Berufsschullehrer sehe, was es mittlerweile für Möglichkeiten gibt auch ohne direktes Studium was hinzukriegen.
Es ist heute tatsächlich viel durchlässiger als früher. Ob das langfristig gut ist, weiß ich allerdings nicht. Wenn sich z.B. Leute mit einem dürftigen mathematischen Halbwissen in Ingenieuerstudiengänge einschreiben, gibt es 2 Möglichkeiten: sie fliegen bald raus oder man senkt das Niveau. Ich glaube, das 2. wird eintreten, damit die Leute von der Straße sind. Aber das ist ein anderes Thema...

Bzgl. der Berufswahl sollte man in erster Linie seinen Interessen nachgehen und gar nicht so viel planen. Ich habe mir bei der Berufswahl eigentlich nie richtig Gedanken gemacht. Ich erschrecke auch immer, wenn ich irgendwo nach meinem Beruf gefragt werde. Ich finde, ich habe gar keinen. :laugh:
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Wagnerli
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Re: Schule und dann?

Beitrag von Wagnerli »

keko hat geschrieben:
Nils hat geschrieben: 4. Ich mache mir gar keine Gedanken, um Abi oder nicht, weil ich als Berufsschullehrer sehe, was es mittlerweile für Möglichkeiten gibt auch ohne direktes Studium was hinzukriegen.
Es ist heute tatsächlich viel durchlässiger als früher. Ob das langfristig gut ist, weiß ich allerdings nicht. Wenn sich z.B. Leute mit einem dürftigen mathematischen Halbwissen in Ingenieuerstudiengänge einschreiben, gibt es 2 Möglichkeiten: sie fliegen bald raus oder man senkt das Niveau. Ich glaube, das 2. wird eintreten, damit die Leute von der Straße sind. Aber das ist ein anderes Thema...

Bzgl. der Berufswahl sollte man in erster Linie seinen Interessen nachgehen und gar nicht so viel planen. Ich habe mir bei der Berufswahl eigentlich nie richtig Gedanken gemacht. Ich erschrecke auch immer, wenn ich irgendwo nach meinem Beruf gefragt werde. Ich finde, ich habe gar keinen. :laugh:
Ich finde das System nicht so schlecht. Wenn ich keine Job finde, wäre eine Chemie-Studium-Lehramt für mich durch aus denkbar.
Hätte ich damals nur auf die Prüferin meiner Biolehrerin gehört und eine Lehramtsstudium angefangen.
Mir liegt das tatsächlich....deshalb wäre der Job an der Uni ein Traum gewesen.
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FMMT
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Re: Schule und dann?

Beitrag von FMMT »

Nils hat geschrieben:Wenn die Motivation fehlt wird es überall schwierig. Ob Schule, soziales Jahr, Studium,...


Es gibt so viele Ausbildungsbetriebe, die sagen, dass sie keine geeigneten Bewerber mehr bekommen...wenn die Jungs zu mindest von den sozialen/weichen Faktoren kompatibel sind (pünktlich, wenig krank, Grundinteresse), dann haben sie gute Karten...
Ich spreche jetzt nur von der Logistikbranche, da ich dort unterrichte...
Was Nils schreibt, gibt es auch bei uns immer wieder mal. :daumen
Vor Jahren bewarb sich bei uns ein Studienabbrecher als Einstiegsqualifikant, nicht mehr ganz so jung, etwas unscheinbar.
Ich fand aber einige positive Ansätze und war bereit ihn in meiner Abteilung aufzunehmen. Er bewährte sich super, bekam im Anschluß seinen Ausbildungsvertrag und absolvierte kürzlich als Bester mit der Traumnote 1,0.

Vor einigen Monaten wieder ein Einstiegsqualifikant, Hauptschule, Notenschnitt jenseits von Gut und Böse, auch nicht mehr der Jüngste, deutliche Lücken im Lebenslauf. Aber er war ehrlich und gab seine Schwächen voll zu.
Wir haben auch ihm die Chance gegeben und bisher hat er sie genutzt. Also es gibt durchaus Hoffnung, wenn es andere auch so sehen :chris76 .
Für den Kuchen nach dem Sport :bse
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