triwolf hat geschrieben:http://www.shakiraheaven.com/pictures.html
... sieht auf jeden Fall auf den ersten Blick erotischer aus als Lemmy
Kann es sein, dass Rockhard lückenhaft ist?
Nun ja. Über 19.000 Reviews sind ja schon ein Wort, aber das Magazin heißt nicht RockHard, weil Du beim Anblick von Shakira ***********, sondern wegen der dort abgehandelten Mucke, gell?
So, da ich mich mal wieder an die geliebten Hausaufgaben begebe, muß die richtige Mucke her. Nur was?
*wühl
Erstmal was Entspannendes mit ZZ Top.
"ZZ TOP Eliminator
Label: Warner, Vertrieb: WEA
Irgendwie sehen die drei Typen ja wie texanische Kakteen aus, die einer außergewöhnlichen Dürreperiode zum Opfer gefallen sind. Und genauso furztrocken klang in den Siebzigern auch der Bluesrock, den die Rauschebärte seinerzeit zelebrierten und der ihnen in den USA Kultstatus einbrachte. In Europa schafften die Drei den Durchbruch im großen Stil erst, als sie ihre Musik ein wenig für poppige Einflüsse öffneten.
Am besten gelungen ist ihnen das zweifelsohne auf dem „Eliminator“-Album, das mit Hits vollgepackt ist, die auch heute noch jedermann mitpfeifen kann. Wer erinnert sich nicht gerne an ´Gimme All Your Lovin´´, ´Sharp Dressed Man´ oder ´Legs´ und an die dazugehörigen, saucoolen Videoclips? Aber auch das kuschelig-schöne ´I Need You Tonight´ oder die beiden Boogie-Rocker ´TV Dinners´ und ´If Only I Could Flag Her Down´ zählen zu den absoluten Highlights einer wirklich arschgeilen Platte, bei deren Hörgenuss man schlichtweg nicht ruhig sitzen bleiben kann."
"PAUL GILBERT Spaceship One
Label: Mascot Records, Vertrieb: Rough Trade
Review aus 218
(56:54) Auch wenn die ersten beiden Songs zunächst weniger den Eindruck erwecken: Das neueste Soloalbum des ehemaligen Mr.-Big- und Racer-X-Gitarrengenies ist deutlich „ernster“ geworden, als zu erwarten war. Seinen sonnigen Humorsinn hat Paul zwar noch lange nicht verloren (wie bewährte Pop-Punk-Kost in Form von ´Every Hot Girl Is A Rockstar´ und ´On The Way To Hell´ oder herrlich schmissige Beatles/Cheap-Trick-Gilbert Harmoniemonster wie ´Mr. Spock´ beweisen); aber alles in allem klingt „Spaceship One“ im Hinblick auf die Grundmentalität deutlich musikalischer und vor allem gitarrenorientierter als seine vielen Vorgänger. ´Jackhammer´ und ´Interaction´ beispielsweise hätten auch auf dem letzten, extrem verkannten Racer-X-Album „Getting Heavier“ eine gute Figur gemacht, während ´Svt´ auf einem aggressiv gespielten Gitarrenriff aufbaut und straight nach vorne drückt. Der absolute Knüller auf „Spaceship One“ ist allerdings Song Nummer zehn: eine herrlich entspannte, hoch melodische Nummer, auf der Paul zum ersten Mal seine Japanischkenntnisse zum Besten gibt und damit in Asien mit ziemlicher Sicherheit eine wilde Gilbert-Hysterie auslösen wird.
Kurzum: „Spaceship One“ ist voll gepackt mit tollen, unkomplizierten Songs mit viel Witz, schönen Melodien und anbetungswürdiger Gitarrenarbeit, geht allerdings nicht ganz so schnell ins Ohr wie die letzten beiden Scheiben von Paul.
drullse hat geschrieben: Nun ja. Über 19.000 Reviews sind ja schon ein Wort, aber das Magazin heißt nicht RockHard, weil Du beim Anblick von Shakira ***********, sondern wegen der dort abgehandelten Mucke, gell?